Radar ausgefallen: Fuerteventura-Flug nach München muss zur Sicherheit auf Mallorca landen

Condor_Zwischenlandung_Mallorca

Mit den Flügen ist es im Moment wie verhext. Erst blieben diverse TUIFLY Passagiere tagelang auf Fuerteventura hängen, genauso wie auf dem umgekehrten Weg zahlreiche Passagiere gar nicht erst nach Fuerteventura kommen konnten. Am Dienstag, den 21.06.2022 dann kam es auf einem Condor Flug von Fuerteventura nach München zu einem Zwischenfall.

Eine Leserin hatte die Fuerteventura Zeitung am Morgen des 22.06.2022 kontaktiert, da sie als Passagierin vom Zwischenfall betroffen war. Nach ihren Informationen hatte der Flug DE1413 am 21.06.2022 planmäßig auf Fuerteventura mit dem Ziel München abgehoben. Etwa zwei Stunden nach dem Start gab es dann eine Durchsage vom Kapitän: sie müssten durch ein kleines Unwetter fliegen, das sei aber nichts ungewöhnliches, sondern so, als würde man mit einem Auto über eine Schotterpiste fahren. Daher würde er jetzt langsamer fliegen und die Passagiere müssten sich anschnallen.

Etwa 30 Minuten später später gab es eine erneute Durchsage. Andrea erzählte uns, dass das Geruckel doch recht heftig gewesen sei. Sie hätten sich an den Händen gehalten. „Es war schon ein bisschen gruselig, so ein starkes Unwetter in der Luft hatte ich jetzt auch noch nicht erlebt“, gestand sie uns im Gespräch. Bei der Durchsage erklärte der Flugkapitän den Passagieren, dass am Flugzeug das Radar defekt sei. So konnte er nicht verantworten, weiter durch das Unwettergebiet zu fliegen, welches noch weiter bis Zürich reichen würde. Daher müsse er jetzt eine südlichere Flugroute nehmen und dann in ca. 40 Minuten auf Mallorca landen.

Busse stehen bereits auf Malloca bereit

Kurz vor der Landung auf Mallorca hatte der Kapitän dann nochmals durchgegeben, dass für die Passagiere bereits Busse bereit standen und sie in ein Hotel gebracht würden. Das hat dann auch alles recht flott geklappt, die Passagiere konnten auch Ihre Koffer mitnehmen. Familien mit Kindern wie die unserer Leserin Andrea wurde raus gezogen und kamen sehr schnell in ein Hotel. Am nächsten Morgen gab es zunächst keine Informationen, gegen 9.30 Uhr wurden die Passagiere dann aber informiert, dass sie um 12.30 Uhr abgeholt und zum Flughafen gebracht würden. Sie würden mit derselben Maschine weiter nach München fliegen, die zwischenzeitlich repariert worden sei.

Gegen 12.30 Uhr Ortszeit sind die Passagieren dann am Flughafen angekommen. Laut den Anzeigetafeln soll der Flug jetzt um 15h Ortszeit nach München fliegen.

Grundsätzlich muss man sagen, dass der Ablauf relativ gut organisiert war. Schließlich waren ja rund 200 Passagiere zu versorgen. Andrea gab uns als Fazit, dass es sie das Ganze einfach locker sehen. „Es ist ja jetzt nichts Schlimmes passiert, besser zwischenlanden als abstürzen“.

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