Schaden an wichtigster Wasserleitung auf Fuerteventura laut CAAF repariert

La-Herradura-Reparatur-Rohrbruch-Fuerteventura

Um 18:00h des 07. Juni 2022 meldete der Wasserversorgungsverband auf Fuerteventura (Consorcio de Abastecimiento de Aguas de Fuerteventura, kurz CAAF) den Abschluss der Reparaturarbeiten an der vielleicht wichtigsten Wasserleitung auf Fuerteventura, der Verbindung zwischen der Meerwasserentsalzungsanlage in Puerto del Rosario und dem Hauptwasserspeicher in La Herradura.

Ein Schaden auf demselben Leitungsabschnitt hatte bereits zu Ostern zu einer mehrtägigen Unterbrechung der Wasserversorgung in weiten Teilen Fuerteventuras geführt.

Im ersten Reparaturanlauf konnte der Schaden offenbar nicht vollständig behoben werden, sodass dieser zweite Reparaturversuch jetzt notwendig wurde.

Das CAAF hatte die jetzigen Reparaturen bereits mit knapp einer Woche Vorlauf angekündigt und begründete sie damit, dass die Leitungen obsolet zu brüchig seien.

Nach dem Abschluss der Reparaturarbeiten musste der verwendete Kleber aushärten. Am Morgen des 08. Juni 2022 sollten die Leitungen dann wieder mit Wasser gefüllt werden um dann im Laufe des Tages wieder voll betriebsbereit sein. Danach sollen dann die Wasserlieferungen zu den übrigen Wasserspeichern im gesamten Territorium Fuerteventuras wieder normal hergestellt sein.

Im Zusammenhang mit den Reparaturarbeiten an derselben Stelle zu Ostern hatte das CAAF aber angekündigt, dass es „einige Tage“ dauern könnte, bis die Versorgung wieder überall vollständig hergestellt ist. Vermutlich dürfte dies diesmal auch der Fall sein.

Das CAAF erklärte, dass man die geplante Unterbrechung genutzt habe, um an verschiedenen Orten Reparaturen an verschiedenen Stellen des Wassernetzes durchzuführen. Jede einzelne dieser Maßnahmen hätte es sonst notwendig gemacht, die Wasserleitungen abzuklemmen, wodurch es wieder zu Unterbrechungen der Wasserlieferungen in Teilen der Insel gekommen wäre.

Problem der desolaten Wasserversorgung auf Fuerteventura soll mit Investitionen von 160 Mio. Euro bis 2025 gelöst sein

Das Problem der desolaten Wassernetze betrifft die Einwohner auf Fuerteventura schon seit Jahren. Überall, wo die öffentliche Hand für die Wasserversorgung zuständig ist, leiden die altersschwachen Leitungen, Speicher, Pumpen und Entsalzungsanlagen unter Wartungsstau und fehlendem Ersatz durch modernere Anlagen.

In Morro Jable z.B., wo die Wasserversorgung durch ein privates Unternehmen erfolgt, sind die Problem weitaus geringer.

Ende Dezember 2021 verkündete die Inselregierung dann, dass man zum ersten Mal ein technisches Konzept und einen Zeitplan habe, um das Wassernetz auf Fuerteventura zu modernisieren. Dafür sind Investitionen von rund 160 Mio. Euro vorgesehen, mit denen die Probleme bis 2025 gelöst sein sollen.

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