Wasserversorgung auf Fuerteventura: CAAF kündigt beträchtliche Unterbrechungen wegen Reparaturen an

CAAF

Der öffentliche Wasserversorger auf Fuerteventura (Consorcio de Abastecimiento de Agua de Fuerteventura CAAF) hat für den 7. Juni 2022 Arbeiten an einer der Hauptwasserleitungen zwischen der Meerwasserentsalzungsanlage in der Hauptstadt Puerto del Rosario und dem Hauptwasserspeicher in La Herradura angekündigt.

Die Arbeiten beginnen am 7. Juni 2022 um 07:00h. Für die Durchführung der Arbeiten ist es notwendig, die Wasserversorgung abzustellen.

Das Abstellen der betroffenen Leitungsabschnitte werde „beträchtliche Auswirkungen auf die normale Wasserversorgung in den Gemeinden Antigua, Puerto del Rosario sowie Tuineje mit der Stadt Gran Tarajal haben.

Dies teilte das Cabildo de Fuerteventura (Inselregierung) auf seiner Webseite mit.

Betroffener Leitungsabschnitt wurde bereits im April 2022 repariert

Auf dem Leitungsabschnitt, der jetzt Gegenstand der geplanten Reparatur ist, war bereits am Ostersonntag im April 2022 ein massiver Rohrbruch aufgetreten, der die Wasserversorgung praktisch auf der ganzen Insel stark beeinträchtigte.

Zwar meldete das CAAF bereits am nächsten Tag die Vollendung der Reparatur. Die Auswirkungen der Unterbrechung war aber noch tagelang danach spürbar.

Doch offenbar waren die Reparaturarbeiten nicht von nachhaltigem Erfolg gekrönt. Dazu teilt das CAAF in seiner Presseerklärung mit: „In Anbetracht der Fortbestehenden Wasserverluste, ist es nötig, diese Arbeiten wieder aufzunehmen, um die Situation noch vor der Sommersaison lösen zu können“.

Es handele sich laut CAAF um Arbeiten, die notwendig seien, um die Installationen zu verbessern, die obsolet und daher äußerst zerbrechlich sind.

Leitungsprobleme schon seit Tagen spürbar

Diverse Regionen auf Fuerteventura, wie z.B. La Pared und La Lajita spüren schon seit Tagen die Leitungsprobleme und leiden unter ausbleibenden Wasserlieferungen. Selbst die Reserven in privaten Wassertanks, die deutlich größer sind als gesetzlich vorgeschrieben, gehen nach tagelangem Ausfall der Wasserversorgung bald zur Neige.

Das CAAF hatte kürzlich die Einstellung eines neuen Geschäftsführers bekannt gegeben. Nun hoffen die betroffenen Menschen auf Fuerteventura, dass die erhoffte bessere Kehrleistung dieses neuen Besens sich bald bemerkbar macht.

Bestimme den Lohn für unsere Arbeit!

Wenn Du unsere Inhalte nützlich, unterhaltsam oder informativ findest, kannst Du den Lohn für unsere Arbeit selbst bestimmen. Das geht ganz einfach über diesen Link:

0899f3db7fa443108c46b6d857856985
https://www.fuerteventurazeitung.de/du-bestimmst-den-lohn-fuer-unsere-arbeit/ banner 300x250 Bestimme den Lohn

4 Kommentare

  1. hier in Hessen schafft es die Ovag, Leitungen zu reparieren ohne Unterbrechung. Indem man umleitet. Dazu braucht man natürlich ein Netz. Ich schlage einen Börsengang der CAAF vor, wobei die Papiere vorzugsweise an die Gemeinden, in Fuerte lebende oder investierte Privatpersonen und Entitäten mit vestiertem Interesse an einer funktionierenden Wasserversorgung ausgegeben werden. Moderate Erhöhung der Preise zur Finanzierung eines Netzes, das den Namen auch verdient.

    Um eine Übernahme durch Konzerne zu vermeiden, könnte man zu vinkulierten Namensaktien greifen, wie das z.B. die Lufthansa handhabt. So vermeidet man, dass bestimmte Player grössere Pakete abgreifen und dann den Insulanern das Fell über die Ohren ziehen.

    Dividenden gehen so an diejenigen, die auch das Produkt konsumieren, sodass ein Teil der höheren Kosten wieder reinkommt

    In der Schweiz ein übliches Prinzip.

    besser als Subventionskommunismus!

  2. Kundigt an!!!!
    Sollen wir Mal lachen hier in ugan !seit über 14 Tagen kein Wasser!
    Angepflantztes Gemüse vertrocknet ,Tiere bekommen Salzwasser
    Seit Jahren heißt es Reparaturen ,nichts funktioniert ,ganz einfach zuviel Tourismus ist da ,waerend der Pandemie reichte das Wasser hervorragend! da stöhnt die C.c. weil ein Teil ohne Wasser ist,fragt uns mal, ander anderen Seite ,
    EU Gelder werden in neue Autos finanziert ,damit die obersten gut fahren ,der kleine majorero muss danke sagen wenn er einen Liter bekommt

    • Na super, und nach der Zombie apokalypse wär das wasser sicher noch hervorragender….das ist wohl keine Lösung. wir brauche nicht weniger Touris sonder viel mehr, und auch viel mehr Wasser.

      Tausammler wären eine Lösung für die aride Landwirtschaft. Kannst du googeln, die Israelis sind da fit.

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*

Weitere Beiträge im Bereich Fuerteventura-Nachrichten