Verwahrlosung in Fuerteventuras Süden: mindestens 200 Palmen in Costa Calma nicht mehr zu retten

Palmenwald-Costa-Calma

Man muss kein Experte sein um zu erkennen, dass es um den Palmenwald in Costa Calma im Süden von Fuerteventura nicht zum Besten steht. Auch ein Laie erkennt auf den ersten Blick, dass viele der einst prächtigen Palmen eher tot als lebendig sind.

Ein Gutachten aus dem September 2021, von der Gemeinde Pájara in Auftrag gegeben, kam ebenfalls zu dem Ergebnis, dass rund 70% der rund 2.300 Palmen der Gattung Phoenix von Schädlingen betroffen sind. Damals wurden 124 abgestorbenen Palmen gezählt.

Zu den Schädlingen, die dem Palmenwald in Costa Calma besonders zusetzen, gehören der Rüsselkäfer „Diocalandra frumenti“ und die Bananenmotte „Opogona sacchari“. Während der Rüsselkäfer rund 70% aller Dattelpalmen befallen hat, hat sich die Bananenmotte über 60% des Bestandes hergemacht. Man kann also davon ausgehen, dass viele Palmen gleich von zwei verschiedenen Schädlingen geschwächt sind.

Im Februar 2022 hatte die Gemeinde Pájara mit ersten Arbeiten in dem Palmenwald begonnen. Einige abgestorbene Palmen wurden entfernt. An anderen wurden zumindest einige abgestorbene Blätter entfernt. Im Großen und Ganzen änderte sich durch die Maßnahme jedoch nicht viel am äußeren Erscheinungsbild der einstigen grünen Oase. Sie war weiterhin eher ein Ort des Grauens als der Erholung.

Nun hat die Gemeinde bekannt gegeben, dass man seit dem 18. Juli 2022 mit der zweiten Phase des Aktionsplans zur Rettung des Palmenwaldes begonnen habe.

Nun werden rund 200 Palmen gefällt, die „ein Risiko für Personen und die Umwelt darstellen“.

Tote Palmen Costa Calma Fuerteventura
Verwahrlosung in Fuerteventuras Süden: mindestens 200 Palmen in Costa Calma nicht mehr zu retten 4

Der Bürgermeister von Pájara, Pedro Armas, betonte in einer Pressemitteilung der Gemeinde, wie wichtig es für Gemeinde und die Anwohner von Costa Calma sei, mit diesen Maßnahmen voranzuschreiten, zumal diese seit Jahren mehr Aufmerksamkeit für dieses so wertvolle Naturareal fordern.

Der Gemeinderat für Stadtplanung und Infrastruktur, Alexis Alonso, ergänzte, dass nun, nachdem die toten oder kranken Palmen identifiziert wurden, diese gefällt und entfernt werden müssten, um so für die Sicherheit der Bürger und die Gesundheit der Natur zu sorgen, einen schöneren Anblick zu schaffen und das Ziel zu erreichen, für das Dorf wieder einen Palmenwald im besten Zustand zu bekommen.

Als erstes sollen die Palmen in den Bereichen gefällt werden, wo sie ein Risiko für die Menschen darstellen, z.B. am Rand der Hauptstraße FV-603.

Nun bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen sich darüber im Klaren sind, dass eine Grünzone wie der Palmenwald von Costa Calma regelmäßige Pflege und Bewässerung benötigt, um sich mittel- bis langfristig wieder erholen zu können. Das alleinige Fällen von Palmen ohne weitere erhaltende Maßnahmen für den Rest des Bestandes, dürfte nur wenig bringen.

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32 Kommentare

  1. Die Artikel über den Zustand des Palmenwaldes sind ja nun wahrlich kaum noch zu zählen … über die Verantwortlichkeiten ist eigentlich längst alles geschrieben.

    Jeder, vor allem Einheimische, hat da seine persönliche Meinung und diese auch verständlicherweise hier öffentlich geäußert, geht es ja auch um das unmittelbare Lebensumfeld.
    Viele, oftmals insbesondere Aussenstehende und Auswärtige glänzen dann zusätzlich mit viel Halbwissen und klugen Tipps zu versäumten Erhaltungs- und Vorbeugemaßnahmen, von denen sie oft vor Monaten selbst keine Ahnung hatten.

    Hauptsache hier mal den Mahner und Gutmenschen geben.

    Jeder sieht seit Monaten, einige schon seit Jahren, was hier passiert, der Palmenzustand ist ja lediglich der sichtbare Spiegel nach außen, weil nun nicht mehr zu übersehen ist, was seit vielen Jahren versäumt wurde. Irgendwann kommt halt alles ans Licht.
    Faule Politik und Machtgerangel blieben den vorbeifahrenden Touristen oder Auswärtigen ja stets verborgen.

    Deswegen erachte ich es als ziemlich scheinheilig, wenn sich Wichtigtuer jetzt als große Mahner und Versteher geben, die doch hätten mit ihrem Allgemeinwissen schon vor vielen Jahren auf die Misere aufmerksam machen können. Die meisten kommen ja schon seit „vielen Jahren“ auf die Insel …
    Ja, nur mal ehrlich, wen bitte interessiert beim Durchfahren durch einen Ort, ob da Palmenwedel oder staubige Palmen den flüchtigen Anblick stören?

    Positives Beispiel ist hier natürlich Jandia, dessen Hauptstrasse mit den wohl eindrucksvollsten Palmen und der schönsten Wiese Fuerteventuras aufwarten kann. Wer dort einmal zu Fuss diesen Grünstreifen überquert oder sich unter dem Wal-Skelett aufgehalten hat, hat unbedingt den Wunsch, sich unvermittelt mit einer Decke darauf niederzulassen…man sinkt förmlich ein.

    So war Costa Calma sicher nie konzipiert, dafür sprachen hier unfassbare Blütenmeere, die den Strassenrand der beiden Durchfahrtsstraßen säumten, für eine gewisse Lebenslust und Freude der damaligen Planer dieser Siedlung.

    Die wenigsten der hier weinerlich rezitierenden Kommentatoren haben sicher den Urzustand dieses Waldes, zumindest aber seine Blütezeit erlebt und wissen, wovon sie eigentlich schreiben.
    Damals verließen die Menschen noch zu Tausenden ihre Hotels, um sich in den unzähligen Bars oder Cafes innerhalb dieses Wäldchens niederzulassen.
    Die Wege im Wald selbst waren ähnlich einer Flaniermeile oder Promenade, heute oftmals nicht mehr als solche erkennbar.

    Neben den versäumten Verantwortlichkeiten wäre dennoch zu beachten, dass die Gründe nicht ausschließlich der mangelnden Pflege der letzten beiden Jahre, sondern generell auch mit der touristischen Neuausrichtung der mächtigen Hotelketten zu tun hat.
    War es vor 20 – 30 Jahren noch üblich, sich auch mal außer Haus zu verköstigen und das gesamte Nachtleben damit auf die Strasse und den Park zu verlegen, haben die nachfolgende Generationen ausschließlich den All-Inklusive Wahn der Hoteleigentümer und der damit verbundenen Geiz ist Geil Mentalität als höchstes Kulturgut erfahren dürfen. Verständlich, dass man dann sich in der hauseigenen Bar vollaufen lässt, als für zusätzliches Geld noch den Ort zu beleben.
    Die Folge davon ist natürlich ein allmähliches Absterben der einheimischen Gastronomie und Barszene (welche sich jetzt auf die Betonklötze Bahia Calma Shopping Center und das neue Center am Padilla Sparmarkt beschränkt). Beide „Tempel“ beherbergen teiuls gute und ausgezeichnete Küche oder Bars, dennoch sind sie in meinen Augen körperlos und unpersönlich.
    Nichts gegen das Flair einer Flaniermeile mit Lichtern , Palmen und Musik bis in die Nacht…sondern nach 22 Uhr gespenstische Ruhe um die beiden Klötzer und der einspurigen Zufahrtsstraße.

    Die Seele Costa Calmas ist nicht in den letzten 2 Jahren gestorben, sondern schon viel, viel früher.

    Und wo keine Menschen mehr sind, keine Restaurants und Bars oder Spielplätze, dann auch keine flanierenden Menschen, wenn diese fehlen, warum dann den Wald noch aufwändig pflegen und kostenintensiv erhalten? Was genau Ursache oder Wirkung ist, kann jeder selbst für sich beurteilen, eine Wechselwirkung allerdings ist zweifellos vorhanden.
    Ob der Käfer wegen der trockenen Stämme Schaden verursacht, oder die Stämme durch den Käfer abstarben…es ist heute müßig.

    Was jetzt EINZIG zählt ist ein zukunftsträchtiger Plan und Macher die das anpacken, selbstverständlich Hand in Hand mit der Bevölkerung. Es ist albern, hier zu lamentieren, dass die Abwässer in letzter Zeit nicht genutzt wurden oder wegen der Abwässer nicht gewässert werden konnte.
    JETZT muss etwas passieren und wenn aktuell 200 abgestorbene Palmen entsorgt werden, ist dies in meinen Augen ein erster großer Schritt, weitere werden danach mit Sicherheit folgen.
    Sinn macht dies allerdings nur, wenn ein weiträumiges Nutzungskonzept auf lange Sicht ertsellt wird, damit vielleicht in 10 Jahren wieder alles grünt und blüht und nicht die Bettenburgen ihre Kundschaft einschließt, um auch den letzten Dollar aus Ihnen herauszupressen…

    • Alter Schwede. Wer bist du denn? :-O

      Ich habe für Autoritäten nichts übrig, bei dir würde ich eine Ausnahme machen.

      Dezentralisierung und Spieltheorie wären aus meiner Sicht der Schlüssel für Verbesserungen.

      Gibt es eigentlich ein Forum, wo man sich austauschen kann?

      • Wäre ich mal besser Schwede geworden…;O)

        Der ein oder insbesondere Die andere scheint ja bereits diese Plattform hier als Forum oder SocialmediaDiskussionen für eigene Befindlichkeiten mißzuverstehen.

        Zu allem eine Meinung haben, finde ich völlig legitim – sich anzumaßen, jeden nicht persönlich genehmen Kommentar(tor) zu verbessern, anzuprangern oder „zur Rede zu stellen“ und zu glauben, die eigene Sicht der Dinge müssen dann in einer heiligen, meist grünokologischen Gutmenschenart auf den Ungläubigen missioniert werden, halte ich für einen Morgenkreis unbedenklicher.

        Deswegen immer wieder Respekt an das FZ Team, welches nicht nur jedes noch so kleine Eriegnis auf der Insel würdigt, sondern auch jedem die Möglichkeit gibt, sich frei zum Thema zu äußern.
        Über die Fachkompetenz und Hintergrundrecherche der Beiträge können wir ohnehin nur den Hut ziehen…

        ….ICH zumindest

    • Vielen Dank für Deine Ausführungen. Da ist viel Wahres dran. Es ist wohl Teil der Diskussions-Kultur geworden, immer alles besser zu Wissen und dass in Diskussionen immer der Lauteste und Dümmste gewinnt. Zumindest hab ich den Eindruck, dass dies in den letzten Jahren schlimmer wurde.

  2. Das Palmensterben ist wirklich schlimm. Müll für mich noch schlimmer. Letztes Jahr im September war ich entsetzt was für ein Müll im Zentrum gegenüber vom Sotavento Beach Hotel lag. Hotels geschlossen. Die paar vorhandenen Mülleimer übervoll und was nicht mehr rein passte wurde überall verteilt. Es war widerlich anzusehen. Jetzt im Mai Juni hatte es sich etwas gebessert. Aber ganz ehrlich, wieviele Touristen werfen überall leere Plastikflaschen oder Dosen einfach irgendwo hin. Tüten usw. Wie oft musste von den einheimischen schon in Sonderaktionen der wunderschöne Strand gereinigt werden. Ich habe kein Verständnis für so ein Verhalten. Ich spreche hier nicht von der Jugend sondern Erwachsene die sich so benehmen. Ist für die Palmen nicht gut und für die Meeresbewohner sowieso nicht. Ungeziefer ist schwer in den Griff zu bekommen was die Palmen anbelangt. Seht euch in Deutschland um, der Borken Käfer hat vieles zu Nichte gemacht und in den Griff haben unsere Fachleute es auch nicht bekommen. Aber über die Costa Calma und co. Wird nur noch gemeckert. Eigentlich über ganz Fuerteventura. Unsere Politiker hier in Deutschland sind nicht besser, leider. Man kann hier wirklich auch alles kaputt schreiben. Schön wäre es mal was tolles zu lesen und nicht nur den negativen Kram.

  3. Ich sehe es vermutlich genauso, wie einige der Kommentatoren. Vor vielen Jahren empfanden wir es als grüne Oase. Im Prinzip könnte man heulen, damals gingen wir dort noch spazieren. Ich habe selber Dattelpalmen gezüchtet (Kerne aus Jandia), da weiss ich, wie lange diese kleinen zarten Palmenwedel wachsen. Pflanzen benötigen Pflege, aber wem sag ich das…eine Katastrophe jagt die Nächste.

  4. Wir sind auch jedes Jahr vor Ort. Als wir jetzt im Juni da waren, waren wir echt geschockt über den Zustand des Palmenwaldes. Nicht nur die toten Palmen sondern auch der Müll und es stinkt an jeder Ecke nach Urin. Was ich auch nicht verstehen kann ist der Bauschutt am Ende vom Strand. Die Mauer wurde soweit ich mich erinnere vor drei Jahren erneuert. Der Baumüll und das Gerüst liegen aber immer noch rum. Im letzten Jahr war die Polizei vor Ort und wir dachten, jetzt passiert was aber Pustekuchen, alles noch wie im letzten Jahr. Ich kann es auch nicht verstehen. Echt 😢

    • Das ist das eigentliche Problem auf Fuerteventura: Die EU-Fördermittel werden nach Abzug der „Provisionen“ mit beiden Händen aus dem Fenster geworfen ohne darüber nachzudenken, dass der spätere Unterhalt auch Geld kosten könnte. Hier in Corralejo sieht man das an jeder Ecke!

    • Hey Doris,

      Ich und meine Verlobte sind ebenfalls über derzeitigen Zustand der Insel empört. Ich hoffe das ändert sich schleunigst, denn das ist kein Zustand.

  5. 1988 waren wir das 1. Mal an der Costa Calma im SBH Monica Beach, und danach immer wieder unregelmäßig bis zum Mai 2022.
    Es war dort immer wieder wunderschön, allerdings seit ca. 2003/2004 immer weiter abwärts gehend,
    – Niedergang des schönen Palmenwaldes an der Hauptstraße
    – sich verschlimmernde Straßen- und Bürgersteigzustände
    – immer mehr Hotelneubauten
    – Aufbau von zwei riesengroßen Strandbuden am langen Naturstrand
    – ein Windsurf-„sonst was“-Center (Rene Egli weiter war wirklich gut und hätte vollkommen ausgereicht) am langen Costa Calma Strand
    – dauernde Wasserprobleme
    usw., usw.,

    Hoffentlich wacht die Gemeinde bald mal auf, dass etwas getan werden muss,
    sonst bleiben bald die Touristen weg., wenn die Entwicklung von Teneriffa/Gran Canaria
    durchschlagen sollte.

  6. Zum heulen und zum kotzen, wie hier wertvolle touristische assets vergeudet werden. Eine Nachwirkung der „Corona “ Zeit. Nun, die Corona Massnahmen wurden unter anderem von einem gewissen Thomas verteidigt, da müssen sich jetzt viele an die eigene Nase fassen, nicht nur der Bürgermeister.

    • @Wolfgang:
      Nur weil jemand die Corona-Maßnahmen befürwortet hat, heißt das doch nicht zwangsläufig, dass man die Infrastruktur und die „grüne Oase“ verkommen lassen kann! Was ist denn das für eine Logik?!

      Ich sehe ein, dass durch den Lockdown keine Hotel-Abwässer mehr zum Bewässern des Palmengartens zur Verfügung standen. Aber das heißt doch noch lange nicht, dass man alles dann verfallen lassen kann!
      Müllsammeln und Gartenpflege (z.B. das Zurückschneiden der Palmen und Büsche, Schädlingsbekämpfung, etc.) kann man doch trotzdem in Auftrag geben.
      Und man kann schauen, dass man sich zusätzlich andere Bewässerungsquellen erschließt, immerhin gibt es in CC nicht nur Touris, sondern auch Menschen, die dauerhaft dort leben und Abwässer produzieren. Oder man kauft anderes Wasser ein.

      • Ohne Lockdown wären die Palmen alle noch gesund. Ohne all die Coronamassnahmen wäre 2020 und 2021 so verlaufen wie 2019. Es wäre genug Touristen und Geld vorhanden gewesen. Es fehlte nicht nur an Wasser, sondern auch an Geld.

        Klar, ein paar mehr Tote hätte es vielleicht gegeben aber selbst wenn, das sind unter 0.3%. Wirtschaftlich unbedeutend.

        • @Wolfgang:
          „Es wäre genug Touristen und Geld vorhanden gewesen. Es fehlte nicht nur an Wasser, sondern auch an Geld.“
          Es ist für mich ein Widerspruch in sich, das was zum Geld schreibst.

          Ohne Lockdown wären die Plamen noch gesund? – Magst Du mich bitte erleuchten, woher Du dieser Erkenntis hast? Ich bin in der Pflanzenkunde nicht so bewandert und wäre für weiterführende Quellen dankbar.

          Und „ein paar Tote mehr“ hätte es ohne Lockdown gegeben?
          Das ist an Zynismus nicht zu überbieten, puh! Welch Menschenfeind steckt hinter diesem Statement?!

          • … einfach mal um den Delphin fünf Artikel weiter kümmern, der freut sich postum über einen Kommentar – und wehrt sich auch nicht mehr

    • Geh mal zum Arzt, Du scheinst eine Corona-Neurose zu haben.
      Die Vernachlässigung der Instanthaltung öffentlichen Einrichtungen und Flächen ging schon lange vor Corona los.

      • @Alex Kro:
        Mag sein, dass das schon weit vor Corona losging. Doch woran lag es denn dann, dass das Palmenwäldchen genau während Corona so heftig verkommen ist? Zufall?
        Ich bezog mich in meinem Posting auf Statements von anderen Lesern hier, dass die fehlende Bewässerung durch den ausbleibenden Tourismus, ergo fehlende Abwässer verursacht wurde.
        Ist das nicht so?
        Haben die anderen Mist geschrieben? Wurden nicht vor Corona die Hotelabwässer für die Bewässerung des Wäldchens verwendet? Ich weiß es nicht, aber Du vielleicht?

        • Die Grünzonen wurden von Mitarbeitern der SBH-Hotels gepflegt, die zur Fuertcan-Gruppe gehören. Als die Hotels geschlossen waren, waren diese Mitarbeiter im sogenannten ERTE. Es ist gut verständlich, dass das Unternehmen die Mitarbeiter nicht nur zur Pflege der Grünanlagen während Corona weiter beschäftigt hat, zumal ja bereits das Gerichtsverfahren lief, das letztlich entschieden hat, dass es Sache der Gemeinde ist, für deren Pflege aufzukommen. Nach Angaben des Unternehmens soll die Pflege der Grünanlage rund 30.000 pro Monat kosten.

          • Danke schön für die Aufklärung, Thomas.
            Weißt Du auch, wer sich um die Bewässerung der Palmen zu kümmern hatte? Die Gemeinde oder auch das SBH/Fuertcan-Unternehmen? Oder noch ganz anders?

          • Die Bewässerung gehört zur Pflege der Grünanlagen dazu, also auch dafür wäre die Gemeinde zuständig gewesen.

  7. Diese Chaoten in der Gemeinde werden das nicht hinkriegen. Der ,, Wald ,, ist verloren. Dadurch passt er aber super zu den anderen Ruinen auf Fuerteventura. Unfassbar was an der Costa calma in den letzten Jahren passiert ist, ein ehemals hübscher urlaubsort wurde runtergewirtschaftet. An die Politiker,, Danke für nichts,,.

  8. Es ist so beschämend und traurig, wie diese ganze Sache gelaufen ist. Und das bei dieser für Fuerteventura einzigartigen Oase, quasi ein Alleinstellungsmerkmal der Insel. Wie kann man das so leichtfertig riskieren und so nachlässig behandeln?!

    Zynisch lachen muss ich bei dem Statement von Herrn Armas: „…wie wichtig es für Gemeinde und die Anwohner von Costa Calma sei, mit diesen Maßnahmen voranzuschreiten, zumal diese seit Jahren mehr Aufmerksamkeit für dieses so wertvolle Naturareal fordern.“
    Als ob er so viel Wert darauf legen würde, dass die Anwohner mehr Aufmerksamkeit für bestimmte Themen fordern – siehe Wasserversorgung.
    Ich weiß echt nicht, was ich dazu noch sagen soll….

    • Hihi ja Armas braucht keinen Lockdown um Schaden anzurichten. Aktuell fehlt ja auch den Menschen Wasser.

      Was für ein Sauladen aber in D ist es auch nicht besser, da fehlt Gas. Blackouts drohen. Trotzdem sollen die AKW abgeschaltet werden. Margit hat recht, s.o.

  9. …eigentlich genauso ein „Mitglied von Lost Places“ wie sämtliche Bauruinen…

    WER, von den „Verantwortlichen“ auch immer, sollte sich sowas von schämen…meine Güte

    Nach wie Vor, COSTA CALMA bietet aktuell ein absolutes Trauerspiel…

    Grüße

  10. Hallo!
    Ich schlage einen Palmengarten aus Beton vor. Das ist wieder ein schöner Bauauftrag und besonders pflegeleicht. Wchtig ist nur, dass der heimische Garten von Bürgermeister Armas schön gewässert ist. LG Stefan

    • Coole Idee, da wird der Bürgermeister sicher zustimmen 😉
      Es wäre total lustig, wenn es nicht so traurig wäre 🙁

      • Guten Tag, ich bin entsetzt, dass Costa Calma so sehr vernachlässigt wird. Wir wollen dort überwintern, dann vielleicht doch nicht!
        Schade, es hat uns dort sehr gefallen.
        Danke für die Hinweise.
        Annelina

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