Schon wieder Betrugsfälle mit Ferienwohnungen auf Fuerteventura aufgeklärt

Cyberkriminalität-Guardia-Civil

Das Team zur Bekämpfung von Cyberkriminalität der Guardia Civil hat am 04. August 2022 erneut 5 Personen identifiziert, die im auf Fuerteventura Verdacht stehen, arglose Mieter mit nicht existierenden Ferienwohnungen auf Fuerteventura betrogen zu haben.

Vier der fünf Tatverdächtigen wurden auf Lanzarote lokalisiert, eine weitere in Sevilla. Die Tatverdächtigen im Alter von 24 bis 42 Jahren waren bereits wegen anderer Delikte polizeibekannt.

Bisher wird den Tatverdächtigen ein Gesamtschaden von 2.600€ zugerechnet, die sie von ihr Opfern ergaunert haben sollen.

Die fünf Betrogenen hatten die Straftaten bei der Guardia Civil in Corralejo angezeigt, worauf die Einheit für Cyberkriminalität ihre Ermittlungen aufnahm.

Die Opfer gaben an, mit den Betrügern aufgrund von Anzeigen in einem bekannten sozialen Netzwerk Kontakt aufgenommen zu haben, um Ferienwohnungen auf Fuerteventura bzw. auf Lanzarote anzumieten.

Um die Reservierung perfekt zu machen, forderten die Betrüger eine Anzahlung per Banküberweisung. Aufgrund dieser Zahlungsmethode wiegten sich die Opfer offenbar in Sicherheit und schöpften keinen Verdacht.

Der Betrug flog erst auf, als die Mieter am vereinbarten Ort zur Schlüsselübergabe vergeblich auf den vermeintlichen Vermieter warteten. In der Zwischenzeit hatten die Betrüger die Kontakte ihrer Opfer blockiert, sodass keine weitere Kommunikation mehr möglich war.

Um ihre Spur zu verschleiern, wechselten die mutmaßlichen Täter offenbar regelmäßig ihre Profile in den sozialen Medien, mit denen sie die gefälschten Anzeigen veröffentlichten.

Erst Anfang August 2022 hatte die Guardia Civil eine Frau im Zusammenhang mit dem Betrug von Ferienwohnungen auf Fuerteventura festgenommen.

Tipps der Guardia Civil zur Vorbeugung von Betrug

Wer in einer Anzeige eine Ferienwohnung findet, soll laut Guardia Civil verifizieren, dass diese überhaupt existiert und dass der vermeintliche Vermieter auch tatsächlich Zugang zu der Wohnung hat. Dazu solle man vorher einen Termin vor Ort machen oder sich bei einem Nachbarn informieren.

Wie dies in der Praxis funktionieren soll, wenn man eine Ferienwohnung anmieten möchte, die mehr als 3.000 Kilometer vom Heimatort entfernt liegt, lässt die Guardia Civil jedoch offen.

Vielleicht könnte man den Vermieter bitten, eine Livebesichtigung per Videochat durchzuführen, so wie es heute schon oft beim Immobilienverkauf gemacht wird. Dies dürfte jedoch schwierig sein, wenn der Vermieter nicht direkt neben der zu vermietenden Wohnung wohnt. Dann müsste dieser jemanden beauftragen, was natürlich zusätzliche Kosten verursacht.

Außerdem empfiehlt die Guardia Civil die Überprüfung der Identität der Person, an die die Zahlung geleistet werden soll. Auch hierbei könnte ein Videochat, bei dem der Personalausweis vorgezeigt wird, zur Sicherheit beitragen.

Die Polizei mahnt zur Vorsicht, wenn der Name der Person, die die Anzeige geschaltet hat, nicht mit dem Zahlungsempfänger übereinstimmt.

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7 Kommentare

  1. Man ist auf der sicheren Seite, wenn man z.b.
    Über ARBN bucht.
    Dann ist man jedenfalls sicherer als bei einem Inserat über die Zeitung.
    Dafür hat man dann auch die Reservierungsbes
    ätigung.
    Habe damit nur gute Erfahrungen gemacht.
    L.g.B.Vilaverde

  2. Ein Beispiel für echte Polizeiarbeit, im Gegensatz zu Verkehrskontrollen. Denn hier gibt es Opfer und einen quantifizierbaren Schaden. Diese Verbrecher gehören kielgeholt.

    …sorry ich kanns nicht lassen 😉

    Bei Unbekannten nur Barzahlung bei Ankunft. Im voraus nur bei Anzeigen bei renommierten Plattformen mit Bewertungen oder bei Objekten, die man persönlich kennt, z.b. weil bekannte da schon waren. Das rate ich.

    3d besichtigen kann man auch faken

  3. Ich hatte eine Ferienwohnung für mehrere Jahre gemietet und im Voraus 1 Jahr 680 pro Monat bezahlt. Nach einem Jahr bekam ich die Kündigung wegen Eigenbedarf. .Die 700€ Kaution habe ich bis heute noch nicht zurück. Ich habe vor meinem Auszug die Wand an der Bilder auf gegangen haben komplett neu renovien lassen . Satt dessen stellt er mir eine Rechnung von über 800€ in Rechnung. Er machte mir ein Angebot ich könnte die Wohnung für 25000€ im Jahr weiter mieten.

    • Die Menschheit verroht total. Die Medien heizen das noch an. Agressive Filme und Musik. … Die Harmonie geht verloren. Hip und cool sind mehr Wert als ausgeglichen und rücksichtsvoll. Wenn wir im Bus für ältere nicht aufgestanden wären, der Fahrer hat Schüler rausgeworfen! Fahrt heute mal, egozentrische Typen hängen in den Sitzen und lachen noch wenn Oma stolpert

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