Ein Motorboot, das manövrierunfähig auf die Küste von El Cotillo im Norden von Fuerteventura zutrieb, hat in der Nacht des 28.01.2026 einem umfangreichen Rettungseinsatz ausgelöst.
Das havarierte Sportboot befand sich etwa eineinhalb Seemeilen vor der Küste, etwa auf Höhe zwischen Faro del Tostón und dem Castillo de El Tostón, als es den Notruf 112 über seine Lage informierte.
Einsatz von Gemeindepolizei, Schutzkräften und Drohneneinheit
Auf Anweisung des Leiters des Katastrophenschutzes der Gemeinde La Oliva begab sich eine Streife der Gemeindepolizei in den Küstenbereich nahe dem Leuchtturm. Vor Ort bestätigte sich, dass das Boot manövrierunfähig war, mutmaßlich aufgrund von Kraftstoffmangel. Daraufhin wurden die Küstenwache der Guardia Civil sowie der Seenotrettungsdienst (Salvamento Marítimo) aus Arrecife alarmiert.
Parallel dazu blieben Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes, der Feuerwehr von La Oliva sowie eine weitere Einheit der Guardia Civil in Bereitschaft. Die Drohneneinheit UDRON der Gemeindepolizei von La Oliva führte mehrere Aufklärungsflüge durch, um die genaue Position des Bootes permanent im Blick zu behalten und zu markieren, bis die Seerettungskräfte eintreffen würden.
Boot strandet an Felsküste, Insassen unverletzt evakuiert
Aufgrund des starken Wellengangs und der Unmöglichkeit, zwischen den vielen felsigen Untiefen den Anker zu werfen, trieb das Boot weiter auf die Küste zu.
Schließlich lief es auf Grund und kollidierte mit den Felsen. Auch dieser Vorgang wurde durch die Drohneneinheit kontinuierlich überwacht. Anschließend gelang es den Einsatzkräften gemeinsam mit dem Katastrophenschutz und der Feuerwehr, die beiden Insassen zu unterstützen. Beide konnten das Boot eigenständig verlassen und sich unverletzt an Land in Sicherheit bringen.
Maßnahmen zum Umweltschutz und zur Bergung
Nach Abschluss der Rettung wurden präventive Maßnahmen zum Schutz der Küsten eingeleitet. Ziel war es, das Auslaufen von Kraftstoff zu verhindern und die daraus resultierenden Risiken auszuschließen.
Das Boot wurde mit Seilen gesichert, um eine spätere Bergung bei Hochwasser zu erleichtern und weitere Schäden zu vermeiden. In den folgenden Stunden soll zudem eine vorsorgliche Inspektion erfolgen, um eine Umweltgefährdung auszuschließen.
Koordinierte Zusammenarbeit der Einsatzdienste
Die Gemeinde La Oliva lobte die reibungslose Zusammenarbeit aller Sicherheits- und Rettungsdienste, die maßgeblich dazu beitrug, die Situation ohne Personenschäden zu bewältigen und die Küste von El Cotillo auf Fuerteventura zu schützen.
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