Festnahme nach brutalem Raubüberfall in Morro Jable im Süden von Fuerteventura

Guardia-Civil

Beamte der Guardia Civil des Hauptpostens von Morro Jable im Süden von Fuerteventura haben im Rahmen der Operation „PUSILK“ einen Mann festgenommen, der gemeinsam mit einem zweiten Täter einen eine ausländischen Residenten überfallen haben soll. De zweite Beteiligte konnte zwar bereits identifiziert werden, befindet sich jedoch auf der Flucht.

Die Ermittlungen nach der Anzeige des Opfers haben innerhalb einer Woche nach der Anzeige zum Teilerfolg geführt.

Laut Guardia Civil wurde der Geschädigte von mehreren unbekannten Personen angegriffen, als er sich auf dem Heimweg befand, nachdem er zuvor gemeinsam mit Freunden alkoholische Getränke konsumiert hatte.

Seinen Aussagen zufolge wurde er von hinten attackiert. Die Täter schlugen ihn mit den Fäusten und traten weiter auf ihn ein, als er bereits am Boden lag.

Schwere Gesichtsverletzungen

Der Angriff ereignete sich in einem Einkaufszentrum im Süden der Insel. Das Opfer erlitt dabei erhebliche Verletzungen im Gesicht. Insgesamt musste er mit 17 Stichen genäht werden, davon elf im Stirnbereich und sechs an der rechten Augenbraue. Zusätzlich wurden mehrere Hautabschürfungen festgestellt.

Videoaufnahmen entscheidend für Ermittlungen

Beamte des Ermittlungsbereichs des Hauptpostens von Morro Jable führten umfangreiche Maßnahmen zur Aufklärung des Falls durch. Da sich der Geschädigte aufgrund des Alkoholkonsums nicht an alle Details erinnern konnte, rekonstruierten die Ermittler zunächst den Tathergang.

Im Zuge der Untersuchungen wurden die Aufnahmen der Überwachungskameras des Einkaufszentrums ausgewertet. Darauf ist zu sehen, wie das Opfer das Gebäude betritt und beim Versuch, eine Treppe hinaufzugehen, von zwei vermummten Männern angegriffen wird.

Die Täter schlugen und schüttelten ihr Opfer so lange, bis es zu Boden ging. Anschließend setzten sie die Attacke mit Tritten fort und entwendeten eine Tasche. Daraus nahmen sie die Geldbörse an sich, bevor sie den Tatort verließen.

Hilfe durch Freund und schnelle Identifizierung

Die Ermittlungen ergaben außerdem, dass der Geschädigte nach der Tat telefonisch einen Freund kontaktierte, der ihm zu Hilfe kam, ihm beim Aufstehen half und ihn ins Centro de Salud (Gesundheitszentrum) brachte.

Durch weitere Nachforschungen konnte der Bewegungsablauf der beiden mutmaßlichen Täter innerhalb und außerhalb des Einkaufszentrums vollständig rekonstruiert werden. Dies führte innerhalb einer Woche zur Identifizierung beider Männer.

Ein Täter in Haft, zweiter weiterhin gesucht

Aufgrund der Schwere der Verletzungen und der Möglichkeit, dass die Täter die Insel verlassen könnten, intensivierte die Guardia Civil ihre Ermittlungen und wertete zusätzliches Bildmaterial aus umliegenden Lokalen aus.

Schließlich wurde ein gemeinsamer Einsatz mit Streifen der Abteilung zur Kriminalprävention durchgeführt. Dieser führte zur Festnahme eines der Tatverdächtigen. Der zweite Beteiligte hatte Fuerteventura bereits verlassen.

Der Festgenommene wurde der Justiz überstellt. Das Bereitschaftsgericht von Puerto del Rosario ordnete Untersuchungshaft an.

Die Guardia Civil setzt ihre Maßnahmen fort, um den zweiten Täter ausfindig zu machen und festzunehmen.

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