Der Regierungsrat für öffentliche Arbeiten in der kanarischen Regierung, Pablo Rodríguez, hat am 28. Mai 2026 auf Fuerteventura angekündigt, dass der Autobahnabschnitt zwischen Guisguey und Puerto del Rosario auf Höhe des Kreisverkehrs nach Tetir noch vor Beginn des Sommers 2026 für den Verkehr freigegeben werden könnte.
Die Fertigstellung dieses Teilstücks wird seit Jahren von vielen Verkehrsteilnehmern erwartet. Insbesondere im Bereich der Inselhauptstadt Puerto del Rosario hatte die bisher unvollständige Infrastruktur immer wieder zu Verkehrsproblemen und Einschränkungen im Verkehrsfluss geführt.
Verlängerung bis zum Flughafen Anfang 2027 geplant
Wie Rodríguez weiter erklärte, soll die Fortsetzung der autobahnähnlichen Straße (autovía) bis zum Flughafen von Fuerteventura Anfang des Jahres 2027 abgeschlossen werden. Damit würde ein weiterer bedeutender Abschnitt zukünftigen Nord-Süd-Achse seinen Betrieb aufnehmen.
Die neue Infrastruktur soll dazu beitragen, den Verkehrsfluss rund um Puerto del Rosario deutlich zu verbessern. Vor allem Pendler sowie Reisende, die den Flughafen nutzen, dürften von kürzeren Fahrzeiten, einer besseren Verkehrsführung und vor allem von mehr Sicherheit profitieren.
Ausschreibung für Abschnitt Flughafen, Pozo Negro vor Entscheidung
Während derselben Pressekonferenz kündigte der Regierungsrat außerdem an, dass die Ausschreibung für den Abschnitt zwischen dem Flughafen und Pozo Negro in den kommenden Wochen vergeben werden soll.
Bei diesem Projekt handelt es sich um eines der wichtigsten Vorhaben innerhalb der Nord-Süd-Achse von Fuerteventura. Die Investitionssumme für den Bau wird auf rund 215 Millionen Euro beziffert.
Die Nord-Süd-Achse gilt seit vielen Jahren als eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte der Insel. Ziel ist es, die wichtigsten Bevölkerungszentren und Wirtschaftsstandorte durch leistungsfähigere Straßenverbindungen miteinander zu verknüpfen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Entlastung für stark belastete Verkehrsbereiche
Mit dem Ausbau des Abschnitts zwischen dem Flughafen und Pozo Negro soll insbesondere das hohe Verkehrsaufkommen im zentralen Osten der Insel reduziert werden. Besonders betroffen sind derzeit die Bereiche zwischen El Matorral und Las Salinas del Carmen.
Dieser Streckenabschnitt weist nach Angaben der Behörden die höchste Fahrzeugdichte auf Fuerteventura auf. Vor allem zu Stoßzeiten kommt es dort regelmäßig zu Verzögerungen und Staus. Die geplanten Maßnahmen sollen dazu beitragen, Engpässe zu beseitigen und die Verbindung zwischen dem Norden und dem Süden der Insel langfristig leistungsfähiger zu gestalten.
Die angekündigten Fortschritte markieren einen wichtigen Schritt für den weiteren Ausbau des Straßennetzes auf Fuerteventura. Sowohl die baldige Freigabe des Abschnitts Guisguey – Puerto del Rosario als auch die geplante Fertigstellung der Verbindung bis zum Flughafen Anfang 2027 werden von vielen Einwohnern und Unternehmen als bedeutende Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur angesehen.
Wenn Du unsere Inhalte nützlich, unterhaltsam oder informativ findest, kannst Du den Lohn für unsere Arbeit selbst bestimmen. Das geht ganz einfach über diesen Link: