Mann stirbt trotz großem Rettungseinsatz beim Baden an Fuerteventuras Westküste 

Hubschrauber-Playa-de-la-Escalera

Am 28. Mai 2026 haben zwei Badende an der Westküste im Norden von Fuerteventura einen großen Rettungseinsatz  ausgelöst. Dabei ist ein Mann an der Playa de La Escalera südlich von El Cotillo in der Gemeinde La Oliva ums Leben gekommen. Das teilte das Koordinationszentrum für Notfälle und Sicherheit der Kanaren (Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad, CECOES) mit.

Nach Angaben der Notrufzentrale ging um 17.20 Uhr eine Meldung ein, wonach sich zwei Personen im Meer vor der Playa de La Escalera in Schwierigkeiten befanden. Daraufhin aktivierte die Notrufzentrale 112 umgehend zahlreiche Rettungs- und Einsatzkräfte.

Eine Person rettete sich selbst an Land

Einer der beiden Betroffenen konnte das Wasser selbstständig verlassen. Nach einer Untersuchung durch Mitarbeiter des Kanarischen Rettungsdienstes (Servicio de Urgencias Canario, SUC) lehnte die Person jedoch einen Transport in ein Gesundheitszentrum ab.

Die zweite Person wurde von den Rettungskräften des Rettungshubschraubers der kanarischen Notfall- und Rettungsgruppe (Grupo de Emergencias y Salvamento, GES) lokalisiert. Die Einsatzkräfte bargen den Mann aus dem Meer und zogen ihn in den Hubschrauber. Dabei stellten sie fest, dass sich der Betroffene bereits in einem Herz-Kreislauf-Stillstand befand.

Während des Fluges zu einem nahegelegenen Landeplatz führten die Rettungskräfte umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen durch.

Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos

Nach der Landung übernahmen Mitarbeiter des Kanarischen Rettungsdienstes, die mit einem Rettungswagen und einem weiteren medizinisch ausgestatteten Hubschrauber vor Ort waren, gemeinsam mit einem Arzt und einem Krankenpfleger des Gesundheitszentrums von El Cotillo die weitere Versorgung des Mannes. Die Wiederbelebungsmaßnahmen wurden fortgesetzt, blieben jedoch ohne Erfolg. Schließlich konnte nur noch der Tod des Betroffenen festgestellt werden.

An dem umfangreichen Rettungseinsatz waren neben dem GES-Hubschrauber auch die Feuerwehr und der Rettungsdienst von La Oliva, die Seenotrettung Salvamento Marítimo, der Brandbekämpfungs- und Rettungsdienst des Cabildo von Fuerteventura, der Strandrettungsdienst der Gemeinde La Oliva, der Zivilschutz sowie die Gemeindepolizei und die Guardia Civil beteiligt.

Mitarbeiter des Strandrettungsdienstes und des Zivilschutzes unterstützten die medizinische Versorgung des Verunglückten. Die Gemeindepolizei und die Feuerwehr wirkten an der Koordination des Einsatzes in dem Küstenbereich mit.

Die Guardia Civil hat die Ermittlungen aufgenommen und die entsprechenden Maßnahmen zur Klärung des Vorfalls eingeleitet.

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