Ein 45 Jahre alter Mann ist am 26. Juli 2026 an einem Strand bei Corralejo im Norden von Fuerteventura mit schweren Symptomen nach einem Beinahe-Ertrinken aus dem Meer gerettet worden. Das teilte das Koordinationszentrum für Notfälle und Sicherheit der kanarischen Regierung (Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad/ CECOES/ Telefon 112) mit.
Der Notruf ging um 16:10 Uhr ein. Nach Angaben der Leitstelle hatten andere Strandbesucher den Mann bereits aus dem Wasser gezogen, bevor die Rettungskräfte eintrafen.
Das CECOES aktivierte nach Eingang des Notrufs umgehend einen Rettungswagen des Kanarischen Rettungsdienstes SUC, den Strandrettungsdienst sowie die Gemeindepolizei von La Oliva.
Gemeinsam mit dem Strandrettungsdienst versorgte das Personal des SUC den 45 Jährigen zunächst am Strand und stabilisierte seinen Zustand. Anschließend wurde er mit einem Rettungswagen in das Allgemeine Krankenhaus von Fuerteventura gebracht. Nach Angaben des Rettungsdienstes wies der Mann schwere Symptome eines Beinahe Ertrinkens auf.
Auch die Gemeindepolizei war an dem Rettungseinsatz beteiligt. Weitere Angaben zu den Umständen des Vorfalls oder zur Identität des Mannes wurden zunächst nicht bekannt.
Gefahren des Ertrinkens enden nicht mit Einlieferung ins Krankenhaus
Die möglichen Folgeschäden eines Beinahe-Ertrinkens können erheblich sein. Besonders wichtig für eine vollständige Genesung ist die Frage, ob und wie lange die Sauerstoffversorgung des Gehirns unterbrochen war.
Doch selbst wenn es nicht zu einer irreversiblen Schädigung des Gehirns gekommen ist, ist ein Patient noch lange nicht über den Berg. Eine der gefährlichsten Komplikationen ist eine später auftretenden Lungenentzündung als Folge der Aspiration von Salzwasser.
Wir drücken dem Mann und seiner Familie die Daumen und wünschen ihm von ganzem Herzen eine schnelle und vollständige Genesung.
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