Das Cabildo de Fuerteventura (Inselregierung) hat über die Abteilung für Transportwesen auf mehrere Vandalismusfälle in Bussen des öffentlichen Nahverkehrs aufmerksam gemacht. Die Schäden betreffen vor allem die Inneneinrichtung der Fahrzeuge und haben dazu geführt, dass mehrere Busse vorübergehend aus dem Verkehr genommen werden mussten.
Nach Angaben des Cabildo wurden in den vergangenen Wochen an mehreren Fahrzeugen der Busflotte erhebliche Beschädigungen festgestellt. Besonders betroffen sind die Sitze, die mutwillig zerstört wurden.
Die bislang erfassten Schäden belaufen sich auf mehr als 9.000 Euro. Hinzu kommen die Kosten, die durch den Ausfall der Fahrzeuge während der Reparaturarbeiten entstehen. Nach Angaben der Inselregierung wurden die Schäden ausgerechnet an den neuesten und modernsten Bussen der Flotte verursacht. Diese Fahrzeuge waren erst im November 2025 in Betrieb genommen worden, um die Qualität des öffentlichen Nahverkehrs auf Fuerteventura weiter zu verbessern.
Auswirkungen auf den Busverkehr
Das Cabildo betont, dass die Folgen weit über den finanziellen Schaden hinausgehen. Da die betroffenen Busse während der Reparaturarbeiten nicht eingesetzt werden können, kommt es zu Einschränkungen im öffentlichen Verkehrsnetz auf der Insel.
Der Regierungsrat im Cabildo für Transportwesen, Luis González, erklärte: „Wir sprechen von Schäden, die letztlich von uns allen bezahlt werden. Jeder Akt von Vandalismus bedeutet, dass Mittel für vermeidbare Reparaturen aufgewendet werden müssen. Gleichzeitig beeinträchtigen solche Vorfälle einen wichtigen öffentlichen Dienst, den täglich viele Menschen nutzen.“
Investitionen in den Nahverkehr
Luis González erinnerte daran, dass das Cabildo erhebliche Anstrengungen unternehme, um den öffentlichen Nahverkehr auf Fuerteventura weiter auszubauen. Dazu gehörten zusätzliche Verbindungen, neue Angebote und bessere Anschlüsse.
„Wir wissen, wie wichtig der öffentliche Nahverkehr für die Mobilität und die Lebensqualität der Menschen auf Fuerteventura ist. Deshalb ist es besonders bedauerlich, wenn ein Service beschädigt wird, der allen Bürgern zugutekommt“, so González.
Anzeigen bei der Guardia Civil
Die Betreibergesellschaft des Busverkehrs hat alle festgestellten Vorfälle bei der Guardia Civil zur Anzeige gebracht.
Das Cabildo weist außerdem darauf hin, dass solche Handlungen Konsequenzen haben können. Neben möglichen Geldstrafen droht auch der Entzug des Busabonnements beziehungsweise der Fahrberechtigung für den öffentlichen Nahverkehr.
Aufruf zu mehr Verantwortungsbewusstsein
Die Abteilung für Transportwesen appelliert an die Fahrgäste, sorgsam mit den öffentlichen Verkehrsmitteln umzugehen. Täglich nutzen Tausende Menschen auf Fuerteventura die Busse, um zur Arbeit, zur Schule, zu Behörden oder zu anderen Zielen auf der Insel zu gelangen.
Nach Ansicht des Cabildo ist ein verantwortungsvoller Umgang mit den Fahrzeugen entscheidend, damit der öffentliche Nahverkehr weiterhin zuverlässig funktionieren und die Qualität des Angebots erhalten bleiben kann.
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