Schwerer Verkehrsunfall auf Fuerteventura: ein Toter, ein schwerverletzter Fußgänger in Costa Calma

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Auf Fuerteventura ist es am Abend des 16. Juni 2026 zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei Fußgängern gekommen. Dabei kam ein etwa 60 Jahre alter Mann ums Leben, ein weiterer Mann gleichen Alters erlitt schwere Verletzungen und musste per Rettungshubschrauber nach Gran Canaria ausgeflogen werden.

Unfall auf der FV-603 bei Costa Calma

Der Unfall ereignete sich gegen 22.22 Uhr auf der FV-603 in Höhe von Costa Calma in der Gemeinde Pájara. Die FV-603 ist – unter anderem – die mit Ampeln versehene Durchfahrtsstraße der Costa Calma. Nach Angaben des Koordinationszentrums für Notfälle und Sicherheit der Kanarischen Regierung (Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad, CECOES 112) ging zu diesem Zeitpunkt ein Notruf über einen schweren Unfall ein, bei dem zwei Fußgänger von einem Fahrzeug erfasst worden waren.

Unmittelbar nach Eingang der Meldung aktivierte die Notrufzentrale die erforderlichen Rettungs- und Einsatzkräfte. Aufgrund der Schwere des gemeldeten Vorfalls ordnete der zuständige medizinische Koordinator bereits zu Beginn des Einsatzes neben den bodengebundenen Rettungsmitteln auch die Bereitstellung eines Rettungshubschraubers an. Dieser sollte für den Fall eines notwendigen Transports eines Verletzten in ein Krankenhaus auf Gran Canaria in Bereitschaft bleiben.

Ein Mann starb noch an der Unfallstelle

Nach dem Eintreffen am Unfallort stellten die Einsatzkräfte des Kanarischen Rettungsdienstes (Servicio de Urgencias Canario, SUC) fest, dass einer der beiden Betroffenen bereits verstorben war. Bei dem etwa 60 Jahre alten Mann konnte nur noch der Tod festgestellt werden.

Der zweite Betroffene, ebenfalls etwa 60 Jahre alt, erlitt ein schweres Schädel-Hirn Trauma. Nach der Erstversorgung und Stabilisierung wurde er zunächst mit einer intensivmedizinisch ausgestatteten Ambulanz zur Hubschrauberlandeplattform in Morro Jable gebracht. Von dort erfolgte der Weitertransport mit dem Rettungshubschrauber zum Universitätskrankenhaus von Gran Canaria.

Großaufgebot an Rettungskräften im Einsatz

Am Einsatz beteiligt waren eine medizinisch ausgestattete Ambulanz, ein Rettungswagen zur Basisversorgung sowie der Rettungshubschrauber des SUC. Darüber hinaus wurden die Guardia Civil, die Gemeindepolizei von Pájara sowie die Feuerwehr von Pájara alarmiert.

Die Feuerwehr unterstützte die Rettungskräfte bei der Versorgung der Betroffenen. Die Polizeikräfte übernahmen die Aufnahme des Unfalls und leiteten die entsprechenden Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs ein.

Zu den Umständen des Unfalls sowie zur Identität der Beteiligten liegen keine weiteren offiziellen Informationen vor. Die zuständigen Sicherheitsbehörden untersuchen nun die genauen Hintergründe des tödlichen Vorfalls auf der ehemaligen Durchfahrtsstraße der Costa Calma. Es liegen auch keine Information dazu vor, ob der Unfall auf einem der Fußgängerüberwege passiert ist oder auf einem anderen Abschnitt der FV-603.

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