Die Gemeinde Pájara hat am 24. Juli 2026 mit dem Abbau mehrerer öffentlich zugänglicher Kinderspielplätze in Costa Calma begonnen. Betroffen sind die Anlagen in den Straßen Las Gangas, Terife und Punta Pesebre. Nach Angaben der Gemeinde kann die weitere Nutzung der Spielplätze nicht mehr unter sicheren Bedingungen gewährleistet werden.
Grund für die Entscheidung ist, dass sich die Spielplätze auf Privatgrundstücken und nicht auf gemeindeeigenen Grundstücken befinden.
Dadurch ist es der Gemeinde rechtlich nicht ohne weiteres möglich, beschädigte Spielgeräte zu ersetzen oder die notwendigen Arbeiten zur Instandhaltung durchzuführen. Ohne diese Maßnahmen können die Anlagen nicht mit den erforderlichen Sicherheitsgarantien für die Öffentlichkeit geöffnet bleiben.
Gemeinde sieht keine rechtliche Möglichkeit zur Instandhaltung
Der Gemeinderat für Stadtplanung und Erste stellvertretende Bürgermeister, Alexis Alonso, erläuterte: „Das Technische Büro der Gemeinde hat die Situation dieser Spielplätze analysiert und festgestellt, dass die Gemeinde die Spielgeräte weder erneuern noch deren Wartung übernehmen kann, da sie sich auf Privatgrundstücken befinden. Unter diesen Umständen war die einzige verantwortungsvolle Entscheidung, die Spielplätze abzubauen, um jegliches Risiko für die Kinder zu vermeiden.“
Neue Spielplätze sollen alle Sicherheitsanforderungen erfüllen
Bürgermeister Alejandro Jorge betonte, dass für die Regierungskoalition der Schutz und das Wohlergehen der Einwohner der Gemeinde oberste Priorität hätten. Deshalb sei es notwendig gewesen, die betroffenen Anlagen zu entfernen und gleichzeitig die Voraussetzungen für neue, qualitativ hochwertige Spielplätze zu schaffen, die sämtliche erforderlichen Sicherheitsstandards erfüllen.
Der Bürgermeister erinnerte außerdem daran, dass erst vor Kurzem ein Kinderspielplatz in Costa Calma vollständig erneuert worden sei. Die Gemeinde wolle die Modernisierung der verschiedenen kommunalen Einrichtungen auch künftig fortsetzen.
Gemeinde arbeitet bereits an Alternativen
Nach Angaben der Gemeinde Pájara wird bereits an verschiedenen Lösungen gearbeitet, damit Costa Calma künftig wieder über die entfallenen Spielbereiche verfügt. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass neue Spielplätze entweder auf gemeindeeigenen Grundstücken errichtet werden oder, falls sie erneut auf Privatgrundstücken entstehen sollten, eine Vereinbarung mit den Eigentümern besteht. Eine solche Vereinbarung müsse der Gemeinde ausdrücklich erlauben, die Anlagen zu errichten, zu unterhalten und dauerhaft zu warten, damit alle Sicherheitsanforderungen erfüllt werden können.
Die Gemeinde stellt abschließend klar, dass der Abbau der Spielplätze ausschließlich aus Gründen der Sicherheit sowie einer verantwortungsvollen Verwaltung öffentlich genutzter Einrichtungen erfolgt. Ziel der Maßnahme sei es, mögliche Gefahren für Kinder und andere Nutzer auszuschließen und gleichzeitig eine langfristig tragfähige Lösung für neue Spielplätze in Costa Calma zu schaffen.
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