Die Volkspartei von Pájara (Partido Popular, PP) hat in einer Mitteilung vom 09.07.2026 ihre Besorgnis über den Zustand einiger Bereiche der Avenida de Jandía im Süden von Fuerteventura zum Ausdruck gebracht. Nach Angaben der Partei herrschen dort Vernachlässigung, Verschmutzung und hygienische Missstände. Besondere Kritik richtet die Partei an den Zustand des Einkaufszentrums Playa Paradiso am Ortseingang von Jandía.
Nach Auffassung der PP ist das aktuelle Erscheinungsbild die Folge mangelnder Verwaltungstätigkeit der Regierungsmehrheit in der Gemeinde Pájara. Die Partei wirft der Gemeinderegierung vor, ihre Aufgaben offensichtlich zu vernachlässigen und Beschwerden von Anwohnern sowie Geschäftsleuten nicht ausreichend zu berücksichtigen.
Der Vorsitzende der PP von Pájara, Domingo Pérez, kritisierte insbesondere die Untätigkeit der Gemeinde. Nach seinen Worten ignoriere die Gemeinderegierung die wiederholten Beschwerden von Anwohnern und Gewerbetreibenden, die ihren Unmut über den Zustand dieses Geschäfts- und Einkaufsbereichs bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht hätten.
Negative Auswirkungen auf Tourismus und Einzelhandel
Die Volkspartei warnt davor, dass die derzeitige Situation ein negatives Bild auf einen der meistfrequentierten Bereiche der Gemeinde werfe. Die Avenida de Jandía gehört zu den Orten, die von zahlreichen Fuerteventuraurlaubern besucht werden.
Nach Ansicht der Partei würden Besucher dort Schäden, Verwahrlosung und Verschmutzung vorfinden, wo eigentlich Ordnung und Sauberkeit zu erwarten seien. Darüber hinaus sieht die PP auch gesundheitliche Risiken. Die Ansammlung von Abfällen führe zu unangenehmen Gerüchen und hygienischen Problemen.
Domingo Pérez erklärte, dass diese Situation erhebliche negative Folgen für die Geschäfte und Unternehmen in der Umgebung habe. Wörtlich betonte er, dass „diese Situation den Geschäften und Unternehmen in der Gegend schweren Schaden zufügt, weil sie Besucher nicht anzieht, sondern vertreibt“. Gleichzeitig stellte er die Frage, wer freiwillig ein vernachlässigtes Einkaufszentrum aufsuchen wolle, um dort einzukaufen oder seine Freizeit zu verbringen.
Forderung nach einem Sofortprogramm
Angesichts dieser Entwicklung fordert die PP von Pájara ein rasches Eingreifen der Gemeinde. Die Partei verlangt die Umsetzung eines Sofortprogramms (plan de choque), das eine umgehende Reinigung und Desinfektion der betroffenen Bereiche vorsieht.
Darüber hinaus fordert die Opposition eine dauerhafte Verstärkung der eingesetzten Ressourcen. Dazu gehören nach ihren Vorstellungen zusätzliche Abfallcontainer sowie häufigere Einsätze der Müllabfuhr. Nach Ansicht der Partei könne nur durch regelmäßige und ausreichende Reinigungsmaßnahmen verhindert werden, dass sich die Situation weiter verschlechtert.
Touristische Bedeutung des Bereichs
Der Bereich Jandía zählt zu den wichtigsten touristischen Zonen der Gemeinde Pájara und damit auch zu den bedeutendsten Urlaubsgebieten auf Fuerteventura. Einkaufszentren, Restaurants, Cafés und weitere Dienstleistungsbetriebe prägen das Angebot für Besucher und Einwohner gleichermaßen.
Die PP weist darauf hin, dass ein gepflegtes Erscheinungsbild öffentlicher Räume und Geschäftsbereiche für die Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandortes von großer Bedeutung sei. Nach Auffassung der Partei könne ein sichtbarer Verfall nicht nur das Image des betroffenen Einkaufszentrums beeinträchtigen, sondern auch negative Auswirkungen auf das Gesamtbild des Urlaubsortes haben.
Mit ihrer öffentlichen Kritik fordert die Volkspartei die Gemeinde Pájara nun auf, kurzfristig Maßnahmen einzuleiten und die Sauberkeit sowie die hygienischen Bedingungen rund um das Einkaufszentrum Playa Paradiso wiederherzustellen. Bislang enthält die Mitteilung der Partei keine Angaben dazu, ob die Gemeinderegierung bereits auf die Vorwürfe reagiert hat.
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