Zweiter tödlicher Badeunfall an derselben Stellen auf Fuerteventura innerhalb von 24 Stunden

Puerto-del-Rosario-Playa-Blanca-Punta-Nido-de-Aguilas

Am 07.07.2026 ist ein Mann am Strand Playa Blanca in der Gemeinde Puerto del Rosario durch Ertrinken ums Leben gekommen. Es ist der zweite tödliche Badeunfall an nahezu derselben Stelle auf Fuerteventura innerhalb von 24 Stunden. Am Vortag war dort eine Frau ebenfalls durch Ertrinken ums Leben gekommen.

Nach Angaben des Koordinationszentrums für Notfälle und Sicherheit der kanarischen Regierung (Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad/ CECOES/ Telefon 112) wurde der Vorfall um15.37 Uhr gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt ging beim Notruf 1-1-2 eine Meldung ein, wonach sich ein Mann mit Anzeichen eines Ertrinkungsunfalls am Ufer des Strandes befand und dringend medizinische Hilfe benötigte.

Mann vor Eintreffen der Rettungskräfte an Land gebracht

Wie das CECOES weiter mitteilte, wurde der Betroffene noch vor dem Eintreffen der Rettungskräfte mit einem Schlauchboot an Land gebracht. Dort übernahmen die alarmierten Einsatzkräfte die medizinische Versorgung.

Das Personal des Kanarischen Rettungsdienstes Servicio de Urgencias Canario (SUC) stellte bei der Untersuchung fest, dass sich der Mann bereits in einem Herz Kreislauf Stillstand befand. Die Rettungskräfte leiteten umgehend erweiterte Wiederbelebungsmaßnahmen ein und führten eine Reanimation nach den entsprechenden medizinischen Protokollen durch.

Trotz aller Bemühungen gelang es jedoch nicht, den Mann wiederzubeleben. Die Mitarbeiter des SUC konnten schließlich nur noch den Tod des Betroffenen bestätigen.

Großes Aufgebot an Rettungskräften im Einsatz

An dem Rettungseinsatz waren zahlreiche Einsatzkräfte verschiedener Organisationen beteiligt. Der Kanarische Rettungsdienst entsandte eine Notarztwagen sowie einen weiteren Rettungswagen.

Darüber hinaus waren Mitarbeiter des Strandrettungsdienstes von Puerto del Rosario, die Feuerwehr von Puerto del Rosario, Beamte der Gemeindepolizei sowie der Nationalpolizei vor Ort im Einsatz. Die verschiedenen Dienste arbeiteten gemeinsam daran, den Mann zu retten und den Vorfall abzusichern.

Nationalpolizei übernahm weitere Ermittlungen

Nach der offiziellen Feststellung des Todes übernahm die Nationalpolizei die Sicherung des Leichnams bis zum Eintreffen der zuständigen Justizbehörde. Außerdem leitete sie die für solche Fälle vorgeschriebenen Ermittlungsmaßnahmen und die entsprechenden Protokolle ein.

Zu Identität, Alter oder Nationalität des Verstorbenen wurden zunächst keine Angaben gemacht. Ebenso lagen keine Informationen zu den genauen Umständen vor, die zu dem Ertrinkungsunfall geführt haben.

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