Bau der Autobahn auf Fuerteventura zwischen Caldereta und Flughafen dauert länger und wird teurer

Autobahn-Baustelle-Fuerteventura

Die kanarische Regierung hat eine Änderung des Bauprojekts für die Straßenverbindung zwischen Puerto del Rosario und La Caldereta auf Fuerteventura endgültig genehmigt. Durch die Anpassungen steigen die Kosten um rund 8,65 Millionen Euro. Gleichzeitig verschiebt sich die geplante Fertigstellung der Bauarbeiten auf den 31. Oktober 2027.

Die Generaldirektion für Straßeninfrastruktur (Dirección General de Infraestructura Viaria) des kanarisches „Ministerium“ (consejería) für öffentliche Arbeiten, Wohnungsbau und Mobilität hat die !Modifikation Nummer 1“ für das Bauvorhaben „Puerto del Rosario-La Caldereta, Umgehungsstraße der FV-1, FV-3 und FV-2“ (Puerto del Rosario-La Caldereta, variante de las FV-1, FV-3 y FV-2) genehmigt.

Die zusätzlich genehmigten Kosten belaufen sich auf exakt 8.652.976,16 Euro einschließlich der kanarischen Mehrwertsteuer IGIC.

Gesamtkosten steigen auf mehr als 100 Millionen Euro

Die Änderung entspricht einer Kostensteigerung von 9,4 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Budget. Damit erhöht sich die Auftragssumme auf insgesamt 100.751.879,70 Euro einschließlich IGIC.

Mit der Projektänderung wurde auch der Zeitplan angepasst. Nach dem neuen Arbeitsprogramm sollen die Bauarbeiten am 31. Oktober 2027 abgeschlossen sein.

Grund für die Mehrkosten sind nach Angaben der kanarischen Regierung verschiedene Anpassungen, die aufgrund von Umständen erforderlich wurden, die sich erst während der Ausführung der Arbeiten gezeigt haben.

Dazu gehören Maßnahmen im Zusammenhang mit vorhandenen Versorgungsleitungen und anderen betroffenen Infrastrukturen, Verkehrsumleitungen, die Instandhaltung und Unterhaltung der FV-3 sowie Änderungen an Drainage bzw. Entwässerungsanlagen, Fahrbahnbefestigungen und Stützmauern.

Änderungen am Anschluss La Hondura

Eine der konkreten Änderungen betrifft die Bauweise einiger ursprünglich für den Verkehrsknoten La Hondura vorgesehener Stützmauern. Die zunächst geplanten bewehrten Erdwände werden durch Mauern aus Zyklopenbeton mit sichtbarer Natursteinoberfläche ersetzt.

Darüber hinaus umfasst die Projektänderung Arbeiten zur Verlegung oder Anpassung von Versorgungsinfrastruktur, die vom Straßenbau betroffen ist, im ursprünglichen Projekt jedoch nicht berücksichtigt worden war.

Die Änderungen sollen es ermöglichen, die Bauausführung an die tatsächlichen Bedingungen anzupassen, die während der bisherigen Arbeiten festgestellt wurden.

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