Im Vergleich zu den Ausschreitungen und Plünderungen, die in manchen Regionen Europas stattgefunden haben, verlief die Halloween-Nacht auf Fuerteventura ausgesprochen ruhig. Soweit uns bekannt ist, kam es lediglich in Morro Jable zu einigen Zwischenfällen.
Nach Angaben der Gemeinde Pájara verursachten mehrere Jugendliche in der Nacht vom 31.10.2026 auf den 01.11.2026 erhebliche Sachschäden. Die Gemeindepolizei von Pájara und die Guardia Civil konnten inzwischen mehrere mutmaßliche Täter identifizieren. Bei allen handelt es sich um Minderjährige, deren Eltern bereits kontaktiert wurden.
In einer Mitteilung vom 03.11.2026 verurteilte die Gemeinde die Vandalismusvorfälle und kündigte rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen an.
Straßenlaternen zerstört, Müllcontainer angezündet und Busse beschädigt
Zu den festgestellten Schäden gehören zerstörte Straßenlaternen, in Brand gesetzte Müllcontainer sowie durch Steinwürfe beschädigte Fensterscheiben von Linienbussen.
Das genaue finanzielle Ausmaß der Sachschäden steht noch nicht fest. Die Gemeinde will sämtliche Beschädigungen erfassen und bewerten. Anschließend sollen entsprechende Anzeigen erstattet und die Kosten für die Beseitigung der Schäden von den Verantwortlichen zurückgefordert werden.
Anwohner halten Jugendlichen bis zum Eintreffen der Polizei fest
Bei der Identifizierung der mutmaßlichen Täter arbeiteten die Gemeindepolizei und die Guardia Civil eng zusammen. Die Gemeindeverwaltung bedankte sich ausdrücklich bei beiden Polizeibehörden für deren schnelles Eingreifen.
Besonders würdigte sie auch die Unterstützung durch Einwohner von Morro Jable. Einige Anwohner hatten einen der beteiligten Jugendlichen bis zum Eintreffen der Gemeindepolizei festgehalten und damit zur Aufklärung der Vorfälle beigetragen.
Gemeinde Pájara appelliert an Verantwortungsbewusstsein
Die Gemeinderegierung betonte die Bedeutung eines respektvollen und rücksichtsvollen Zusammenlebens. Vandalismus schade nicht nur dem Ansehen der Gemeinde, sondern belaste durch die entstehenden Kosten auch die Allgemeinheit.
Die Verantwortlichen müssten deshalb mit Konsequenzen rechnen. Neben möglichen rechtlichen Folgen stehe insbesondere die Frage im Raum, wer für die finanziellen Schäden aufkommen müsse.
Abschließend bekräftigte die Gemeinde Pájara ihr Engagement für den Schutz öffentlicher Einrichtungen und Plätze. Der respektvolle Umgang mit öffentlichem Eigentum sei eine gemeinsame Verantwortung aller Einwohner.
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