Jahrhundert-Unwetter auf den Kanaren – Fuerteventura kommt glimpflich davon-

Die schweren Unwetter, die die Meteorologen für den 16. und 17.11.2009 angekündigt hatten, haben Teile von Teneriffa und Gran Canaria unter Wasser gesetzt.

35 Minuten schwerer Regenfälle hatten ausgereicht, um in der Hauptstadt Las Palmas de Gran Canaria ein Verkehrschaos auszulösen. Die nördliche Zufahrt zur Stadt musste zweitweise geschlossen werden, weil ein Tunnel überflutet war. Autos wurden durch Barrancos geschwemmt, der Busbahnhof der Hauptstadt war ein einziger See.

Jetzt werden Rufe laut, nach denen das Abwassernetz der Stadt viel zu klein sei und es städteplanerische Fehler gegeben habe.

Im Stadtteil Tirana waren innerhalb von nur 35 Minuten rund 45 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Zum Vergleich: die reguläre Regenmenge pro Jahr beträgt hier 120l /qm. Einige Experten sprechen daher von „außergewöhnlichen Regenfällen, auf die man nicht vorbereitet sein könne”.

Auch auf Teneriffa kam es zu schweren Überschwemmungen. Bereits am Abend des 16. November hatte hier der Regen begonnen. Auch hier waren die Barrancos vollgelaufen, Autos wurden weggeschwemmt

An Fuerteventura ist das Jahrhundertunwetter nahezu spurlos vorbeigegangen. Der 17.11. war zwar wolkig und es gab auch Regenschauer, diese waren aber sehr moderat. Im dunklen Abendhimmel waren dann diverse Gewitter zu sehen, die erwarteten schweren Regenfälle blieben zum Glück jedoch aus.

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