Guardia Civil fasst Kabeldieb

Rund drei Tonnen Kupfer hat ein Dieb auf Gran Canaria seit 2008 im Barranco de Los Corralillos in Agüimes stehlen können, bevor die Polizei ihn endlich fassen konnte.

Der mutmaßliche Täter hatte es auf die Telefonleitungen in dem unübersichtlichen und weitgehend unbesiedelten Gebiet abgesehen. Er hatte sich in der Nähe der Telefonleitungen einen perfekt getarnten Unterschlupf gebaut, der ihm Deckung gab, sobald die Polizei die Gegend absuchte, wenn er wieder einmal zugeschlagen hatte, und dem er übernachtete, bis die Ermittler die Suche eingestellt hatten. Offenbar schnitt er immer nachts im Schutz der Dunkelheit Stücke von den Telefonleitungen ab, schleppte sie zu seinem Versteck und bereitete sie dort für den Verkauf an Wertstoffhändler auf. Die Polizei fand in der Umgebung Unmengen von Kabelisolation. Das Kupfer schmolz er an Ort und Stelle ein, um es in kleinen Portionen zu verkaufen. Unzählige Wasserbehälter standen bereit, wohl um das Feuer löschen zu können, wenn die Polizei in der Nähe war.

Der mutmaßliche Täter benutzte für sein illegales Treiben offenbar kein Fahrzeug, was die Spurensuche sehr erschwerte.

Die Polizei fand in der Nähe des Unterschlupfs zwei Gewehre, die aus einem Wohnungseinbruch stammen sollen.

Der mutmaßliche Dieb hat die rund drei Tonnen Kupfer für ca. 11.000 Euro verkauft.

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