60.000€ Entschädigung für zwei unnötigerweise amputierte Brüste

Die Rechtsabteilung der Patientenschutzvereinigung „Defensor del Paciente“ und die Versicherung des Gesundheitsdienstes von Murcia haben sich in einem Vergleich auf eine Entschädigungszahlung von 60.000€ an eine Frau geeinigt, der zuvor beide Brüste wegen einer falschen Krebsdiagnose entfernt worden waren. Eine anschließende Biopsie hatte ergeben, dass die keine Krebserkrankung vorlag.

Zusätzlich war die Operation schlecht verlaufen, die Patientin litt danach an Schmerzen. Die Brustimplantate waren schlecht positioniert und mussten ein Jahr nach der Operation ausgetauscht werden. Auch nach der zweiten Operation war das Ergebnis mangelhaft, die Schmerzen blieben und die Prothesen saßen wieder an der falschen Stelle, weshalb eine weitere OP zur Korrektur erforderlich wurde.

Schließlich ging die Frau vor Gericht. In der Klage führte ihr Anwalt an, dass die beidseitige Amputation nicht indiziert war, dass die Behandlung nicht angemessen erfolgte, und dass die Patientin nicht ausreichend aufgeklärt worden sei.

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