1.000€ für Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss

Vorrausichtlich ab Anfang 2014 werden die Geldstrafen für das Fahren unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen in Spanien dramatisch ansteigen. Ein Gesetzesentwurf der spanischen Regierung sieht für diese beiden Tatbestände eine Verdoppelung der Strafe von derzeit 500€ auf 1.000€ vor. Dieselbe Strafe blüht auch denjenigen, die eine Alkoholkontrolle verweigern, nachdem sie in einen Unfall verwickelt waren oder einen Verkehrsverstoß begangen haben.

In Zukunft wird es dann auch nicht mehr heißen: „Bitte in das Röhrchen pusten“, sondern „Einmal spucken, bitte!“ Der mögliche Alkohol- oder Drogenkonsum wird dann mittels einer Speichelprobe ermittelt.

Ob die derzeitigen Grenzwerte für Alkohol (0,25mg pro Liter Atemluft bzw. 0,5g pro Liter Blut) beibehalten werden, ist derzeit noch nicht bekannt.

Die Gesetzesreform wird auch einige Änderungen bezüglich der Höchstgeschwindigkeiten auf Autobahnen und in Ortschaften mit sich bringen.
Ein eigenes Kapitel wird sich erstmal dem Thema Radfahren widmen. So soll es eine allgemeine Helmpflicht für minderjährige Radfahrer auf allen Straßen geben.
Der Entwurf muss allerdings noch das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren durchlaufen, bis er in Kraft treten kann.

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