The Economist: Spanische Immobilien noch immer überbewertet

Nach Einschätzung des britischen Wirtschaftsmagazins „the economist“ sind die Preise für Wohnimmobilien in Spanien noch immer um ca. 10% überbewertet.

Diese Einschätzung basiert auf dem Verhältnis der langjährigen Entwicklung des durchschnittlichen, verfügbaren Pro-Kopf-Einkommen und dem Mietpreisniveau zum aktuellen, durchschnittlichen Quadratmeterpreis für Wohnimmobilien.

Im Verhältnis zu den Mieten sind Spaniens Immobilien demnach um ca. 13% überbewertet, im Verhältnis zu den Einkommen um rund 10%.

Laut Statistik von „the economist“ sind die Immobilienpreise in Spanien in 2013 um 5,3% gesunken. Seit dem ersten Quartal 2008 beträgt der Preisverfall rund 30%.

Für Deutschland sieht „the economist“ dagegen eine Unterbewertung der Immobilien im Verhältnis zu den Mieten von 12% und zum Einkommen von 17%. In Deutschland, so die Studie, sind die Preise in 2013 um 8,1% gestiegen, seit Anfang 2008 um 25,2%.

In den USA, so das Wirtschaftsmagazin, seien die Immobilien zurzeit „fair“ bewertet. Die Immobilienpreise sind dort in 2013 um 13,6% gestiegen.

Auch für Irland sieht das Magazin die Talsohle erreicht. Die Preise, die seit 2008 um 45,3% eingebrochen waren und in 2013 um 5,6% gestiegen sind, seien geringfügig unterbewertet.

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