Racheakt auf Teneriffa: Frau bietet sexuelle Dienste ihrer Freundin im Internet an

In Santa Lucía de Tirajana auf Teneriffa hat die Guardia Civil eine 32-jährige Spanierin festgenommen, die ihre Freundin aus Rache im Internet bloßstellte, indem sie in ihrem Namen eine Anzeige veröffentlichte, durch die sexuelle Dienste angeboten wurden.

Die polizeilichen Ermittlungen begannen, nachdem die betroffene Frau die Guardia Civil über eine öffentliche Kontaktanzeige informierte, in der Fotos und persönliche Daten zu sehen waren und eindeutige Angebote gemacht wurden. In dem gefälschten Online-Profil war unter anderem auch die private Telefonnummer des Opfers zu sehen. Lästige Anrufe und Nachrichten bei WhatsApp führten schließlich dazu, dass die Frau auf die besagte Annonce aufmerksam wurde und Anzeige erstattete.

Die Polizei ermittelte daraufhin nach dem Ursprungsgerät der geschalteten Anzeige und landete schließlich bei einer Freundin des Opfers, die sich mit dieser bloßstellenden Aktion offenbar rächen wollte. Als Hauptverdächtige in diesem Fall wurde die mutmaßliche Täterin dem zuständigen Richter in San Bartolomé de Tirajana übergeben und muss sich nun wegen Verleumdung und Verletzung der Privatsphäre verantworten. Wie die Guardia Civil mitteilte, kann diese Art von Ehrverletzungsdelikten sogar Freiheitsstrafen von 6 bis 14 Monaten nach sich ziehen.

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