Grünes Licht für Erneuerung der Anlegestelle von Lobos

Das Projekt zur Erneuerung des Hafenstegs von Lobos rechnet bereits mit dem positiven Ausgang der staatlichen Umweltuntersuchung sowie der Genehmigung der Hafenaufsicht. Das Cabildo hält es dagegen für unzureichend, da gleichzeitig kein Ausbau vorgenommen wird.

Das Umweltministerium gab grünes Licht für das Projekt der Insel Lobos, auf die im Durchschnitt 200 Touristen täglich in drei größeren Schiffen kommen. Die Arbeiten bringen keine bedeutende Erweiterung der Hafeninfrastruktur mit sich, sondern nur eine Erneuerung und Instandsetzung, um das Anlegen von Schiffen sowie den Zugang zu Fuß zu erleichtern.

Das Unterfangen wird durch die Hafenaufsicht von Las Palmas ausgeführt und rechnet mit einem Budget von 800.000 Euro. Geplant sind die Reparatur des unter Wasser gelegenen Betons in den Hohlräumen, die durch Verwitterung der einzelnen Blöcke entstanden sind, das Nachfüllen des Fundaments des Stegs, die komplette Erneuerung des Asphalts und die lokale Einrichtung von Schutzausrüstung und Rettungsringen.

Die Arbeiten finden von einem schwimmenden Ponton vom Wasser aus statt. Material und Maschinen werden entsprechend auf dem Seeweg von Fuerteventura transportiert sowie Schutt auf die Nachbarinsel weggebracht.

Nach Untersuchungen des Umweltministeriums wird keine nennenswerte Beeinträchtigung der Natur erwartet, doch es wurden einige Korrekturmaßnahmen angeordnet, um mögliche Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt der Umgebung auf ein Minimum zu reduzieren.

Das Cabildo, welches auch zu den an der Diskussion über die Genehmigung beteiligten Gruppen zählt, verlangt dagegen eine Erweiterung der Infrastruktur, um Bauarbeiten zu rechtfertigen. Es seien noch zahlreiche Punkte ungeklärt wie die Möglichkeit vorübergehenden Andockens, die nötige Verbesserung der Lade- und Entladefläche, die Beschaffung von Trinkwasser, die Ableitung des Abwassers sowie ein barrierefreier Zugang.

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