Bewegungsmangel verursacht Kosten in Milliardenhöhe

Bewegungsmangel

Die spanische Kardiologie-Gesellschaft SEC warnt vor den steigenden Kosten, die der allgemeine Bewegungsmangel im Gesundheitswesen verursacht. Aktuelle Auswertungen zeigen, dass sich knapp 73 Prozent der spanischen Bevölkerung nicht ausreichend sportlich betätigen. Dieser grundsätzliche Trend zu mangelnder Bewegung hätte Experten zufolge auf lange Sicht einen Anstieg von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zur Folge, was wiederum erhebliche Kosten im Bereich der Gesundheitsversorgung verursache.

Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie aus der spanischen Kardiologie-Fachzeitschrift sei dies weltweit mit jährlichen Zusatzkosten in Höhe von 50 Milliarden Euro verbunden. Hinzu kämen weitere 13 Milliarden Euro indirekter Kosten, die mit einem Rückgang der Produktivität aufgrund von Krankheit, krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit oder frühzeitigem Versterben einhergingen.

Laut der SEC verdeutlichen diese Daten, wie wichtig eine funktionierende Zusammenarbeit zwischen medizinischen Fachkräften – in diesem Fall zwischen Kardiologen und Hausärzten – sei, um eine adäquate und kontinuierliche ärztliche Betreuung sicherzustellen und somit das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren zu können. Alternativ wird generell dazu geraten, den Patienten einen gesunden Lebensstil nahezulegen und eine optimale Medikation sicherzustellen.

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