Über 100 Festnahmen bei landesweitem Großeinsatz gegen Kinderpornografie

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Pilumnus ist in der römischen Mythologie der Schutzgott der Kinder. Mit der „Operation Pilumnus“ gelang der Guardia Civil ein empfindlicher Schlag gegen die spanische Pädophilen Szene. 336 Beamte führten in 36 Provinzen 92 Durchsuchungen durch und konnten dabei insgesamt 102 Verdächtige festnehmen, denen der Besitz, die Verbreitung oder die Herstellung von kinderpornografischem Material vorgeworfen wird.

Doch der größte Teil der Arbeit kommt noch auf die Ermittler zu: die Sichtung der unglaublichen Mengen an Material, die Identifikation der Opfer und die Beweisführung gegen die Täter. Es wurden insgesamt 408 Festplatten, 67 USB-Speicher, 40 PCs, 6 SD-Speicherkarten, 1.700 DVDs, eine Fotokamera und zwei Videokameras und weitere technische Geräte beschlagnahmt. Das Datenmaterial soll bis zu 450.000 Dateien umfassen.

10 Opfer konnten bereits identifiziert werden. Drei Verdächtige befinden sich momentan in Untersuchungshaft.

Die meisten Verdächtigen wurden in Madrid und Katalonien festgenommen. Ein Festgenommener auf Teneriffa war im Besitz von 1.300 Dateien mit Minderjährigen, die überwiegend aus Brasilien und von den Philippinen stammen, weshalb die Polizei auf die Wichtigkeit von internationaler Zusammenarbeit hinwies.

Auch auf Lanzarote wurde ein 51-jähriger Spanier festgenommen, dem der Besitz und die Verbreitung von Kinderpornographie vorgeworfen wird. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in Arrieta fanden die Ermittler unter anderem 12 Festplatten und und 6 USB-Speicher.

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