Gefahr für Bürger in Corralejo: Gemeinde fällt 9 Palmen

Plamen Corralejo web

Die Gemeindeverwaltung von La Oliva im Norden von Fuerteventura hat Mitte Dezember ein Projekt gestartet, bei dem die insgesamt 130 Palmen in der Avenida Grandes Playas in Corralejo einer botanischen Behandlung unterzogen wurden. Wie der Beauftragte des Park- und Gartenamtes, Juan José Rodríguez erklärte, markiert diese Aktion den Beginn eines viel größeren Vorhabens, um den Zustand der öffentlich angelegten Palmen im gesamten Gemeindegebiet einschätzen und gegebenenfalls auf entdeckte Schäden reagieren zu können.

Wenige Tage vor dieser Aktion waren erst mehrere Palmen in Corralejo umgestürzt, wobei es glücklicherweise keine Verletzten gab. Angesichts der Gefahr hat der Arbeitertrupp des zuständigen Gemeindeamtes bereits beschädigte Exemplare aus der Allee entfernt sowie noch gesunde Palmen gesäubert und zurechtgeschnitten.

Eine professionelle Untersuchung und Beurteilung der Pflanzen, für die im Voraus ein spezialisiertes Unternehmen beauftragt wurde, hatte ergeben, dass etwa 120 Palmen eine intensivere Behandlung benötigten und neun Exemplare aus Sicherheitsgründen sofort gefällt werden müssten. Laut Rodríguez sei es sehr zu bedauern, ausgewachsene Palmen dieser besonderen Palmenart auszureißen, jedoch stünde die Sicherheit der Bürger in diesem Fall klar im Vordergrund.

Zu den Ursachen des bedauerlichen Zustands zählte er die finanzielle Situation der örtlichen Gemeinde, die in den vergangenen Jahren dazu geführt hatte, dass die Park- und Gartenanlagen nicht die nötige Pflege erhielten. Für das kommende Jahr 2018 sind jedoch bereits knapp 350.000 Euro des zur Verfügung stehenden Budgets für derartige Zwecke eingeplant. Dies ermögliche nicht nur eine gründliche Analyse und Behandlung der öffentlichen Palmenhaine, sondern auch aller sonstigen Grünzonen der Gemeinde.

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