Robinson Club Jandia Playa empfängt die ersten Gäste nach einjährigem Neubau

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Kaum einer hätte geglaubt, dass der Neubau des Robinson-Turms innerhalb des ambitionierten Zeitplans fertig würde. Gerade einmal 40 Wochen Bauzeit hatte die Bauleitung angesetzt. Erst am 13.02.2018 war der Grundstein gelegt worden, nachdem die Abrissarbeiten des alten „Torre“ in Rekordzeit erledigt waren.

„Das ist die Zeit einer normalen Schwangerschaft“, erklärt uns Projektleiter Miguel Galmés nicht ohne Stolz. Er verrät uns aber auch, dass ihn der Bau die eine oder andere schlaflose Nacht gekostet hat. „Bis vor ein paar Tagen überkamen mich immer wieder Zweifel, ob wir rechtzeitig zur geplanten Einweihungsparty am 04.12.2018 fertig sind“. Aber mit vereinten Kräften und -in der Schlussphase- bis zu 350 Arbeitern war die „Geburt des Babys“ rechtzeitig abgeschlossen.

Noch am Morgen der Einweihung stellten die Gärtner die letzten Grünlagen fertig und die Reinigungskräfte beseitigten die Spuren der Bauarbeiten. Das Geheimnis der für Fuerteventura sensationellen Bauzeit war wohl die vorbereitende Logistik. Man hatte versucht, sämtliche für den Bau erforderlichen Materialien bereits bei Baubeginn auf Fuerteventura zu haben. Nur so konnte man Lieferengpässe vermeiden, die auf einer Insel unweigerlich zu Verzögerungen geführt hätten.

Der Nachmittag vor der feierlichen Einweihung diente zur Präsentation des Robinson Clubs vor geladenen Pressevertretern. Der Vorstand von TUI und das Management der Robinson GmbH waren extra nach Fuerteventura gereist. Dabei war zu spüren, welche Bedeutung der Robinson Club Jandia Playa für TUI und die Marke Robinson hat. Schließlich war der „Torre“ Anfang der 1970er Jahre der erste Robinson Club weltweit und gleichzeitig der Grundstein für das heute sehr beliebte Konzept des „Cluburlaubs“.

Auch für Fuerteventura war der Robinson Jandia Playa der Startschuss für die touristische Entwicklung. Ende der 1960er Jahre hatte ein Ehepaar aus Teneriffa den „Torre“ als Hotel Jandia Playa gebaut. Nach der „Casa Atlantica“ war dieses Hotel das zweite touristische Etablissement im Süden von Fuerteventura. 1970 wurde in Zusammenarbeit mit der Steigenberger Hotel-Gruppe die Robinson GmbH gegründet, die das Hotel kaufte. Seitdem haben rund eine Mio. Gäste im Robinson Club Jandia Playa ihren Urlaub verbracht, darunter viele Prominente. Der prominenteste Gast war wohl Altbundeskanzler Willy Brandt. Sein Besuch sorgte dafür, dass Fuerteventura plötzlich in den deutschen Medien eine unbezahlbare Werbewirkung erfuhr.

450 geladene Gäste hauchen dem Robinson-Turm den “Spirit of Robinson” ein

Am Abend des 04.12.2018 konnte dann endlich die Einweihungsparty beginnen. Rund 450 geladene Gäste erlebten ein Gala-Dinner, bevor dann die Show begann. Wie Bernd Mäser, Geschäftsführer der Robinson GmbH erklärte, sollte dem Neubau der „Spirit of Robinson“ eingehaucht werden. Folglich drehte sich in der Einweihungsshow alles um die Quelle dieses Robinsonspirits. Diese wurde – symbolisiert durch ein blaues Licht- von einem Fassadenkletterer auf den Turm getragen und entfachte dort ein grandioses Feuerwerk.

Unter den Gästen waren Lokalpolitiker der Gemeinde Pájara, der Inselverwaltung und der Kanarischen Regierung, der TUI-Vorstand sowie viele Promis aus den Bereichen Sport, Musik und Fernsehen wie z.B. Kai Wiesinger, Bettina Zimmermann, Ken Duken, Natascha Ochsenknecht, Mariella Ahrens, Julia Dietze, Roman Knizka, Maria Ehrich, Marisa Leonie Bach, Loona, Sven Ottke, Gerald Asamoah und Nicolas Kiefer. Für die musikalische Untermalung sorgten der Popstar und Ex-Robinson-Mitarbeiter Nico Santos mit seinem Hit „Rooftop“ und der Gewinner der ersten Staffel von „Das Supertalent“, Opernsänger Ricardo Marinello.

Am Abend des 06.12.2018 gibt es eine weitere Einweihungsparty. An diesem Tag reisen nämlich die ersten zahlenden Clubgäste an.

2 Kommentare

  1. Nicht nur traurig, dass sich diese Promis bedienen lassen, das passiert auch noch völlig kostenlos. Außerdem können Promis meistens gratis dort Urlaub machen, dazu wird denen oft auch noch ein kostenfreier Flug bestimmter Gesellschaften angeboten (fast schon aufgedrängt). Alles um das Image dieser Unternehmen aufzupolieren, die solche Sachen unter Werbungskosten abrechnen und steuerlich absetzen.

  2. Traurig. Unwichtige Promis lassen sich bedienen. Doch wer soll das Geld bringen? Ich finde es peinlich.

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