Kanarisches Parlament fordert Schließung des Truppenübungsplatzes auf Fuerteventura

Soldaten Fuerteventura

Das Kanarische Parlament hat sich mit einem Entschließungsantrag für die endgültige Schließung des Truppenübungsplatzes in Pájara ausgesprochen. Die Abstimmung fand am 16.01.2019 statt.

Der Entschließungsantrag fordert zum einen, dass auf Fuerteventura in Zukunft keine großen Militärmanöver mehr durchgeführt werden. Zum anderen sollen die Möglichkeiten zur Schließung des Übungsgeländes in Pájara untersucht werden.

Größter Truppenübungsplatz für Wüsteneinsätze in Europa

Der Truppenübungsplatz in der Gemeinde Pájara im Süden Fuerteventuras ist das größte Gelände in Europa, auf denen Soldaten unter Wüstenbedingungen trainieren können. Das spanische Militär sowie Natopartner nutzen das Gelände regelmäßig, um ihre Truppen für Einsätze wie z.B. in Afghanistan vorzubereiten.

Der Antrag wurde u.a. von dem Nationalisten Mario Cabrera, ehemaliger Präsident der Inselverwaltung von Fuerteventura und heutiger Abgeordneter im Kanarischen Parlament, unterstützt. Es sei kein Antrag gegen das spanische Militär oder gegen den spanischen Staat, sondern gegen die exzessive Militarisierung der Insel. Fuerteventura solle nicht mehr der Schießstand Europas sein.

3 Kommentare

  1. Ich finde es spitze, dass das Militär hier ihre Einsätze (vorher Mali, heute Afghanistan) durchführen kann. Ausserdem sind die Militärs sehr freundlich und zuvorkommend. Ich möchte nicht die Schliessung hier. Es ist doch immer wieder ein Genuss, ein Cobra im Einsatz zu sehen. Journalist Jonas m Lanter Switzerland

  2. Ich hoffe, das klappt mit der Schließung, muss aber zugeben, dass ich bisher wenig davon gemerkt habe. Das war zu Zeiten, als die Legion noch hier stationiert war ganz anders … sogar an der Ostküste hier (Es Quinzo) haben damals die Legionäre „Übungen“ abgehalten….

  3. Schön wenn die Schließung klappt.
    Als Anwohner sind die Schießübungen schon der Tiere wegen, grausam.
    Mal abgesehen von den Rissen in den Häusern, die durch die Destinationen entstanden sind.
    Ausserdem wurden schöne Strände geschlossen.

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