Pájara stellt Grundstück für das „Krankenhaus des Südens“ zur Verfügung

Standort des geplanten Krankenhauses im Süden Fuerteventuras in La Lajita

Einem Zeitungsbericht der Kanarischen Tageszeitung Canarias7 zufolge soll die Gemeinde Pájara der Kanarischen Gesundheitsbehörde ein Grundstück für den Bau eines Krankenhauses im Süden von Fuerteventura angeboten haben.

Das „Krankenhaus des Südens“ soll in La Lajita gebaut werden. Es soll über 60.000 Patienten pro Jahr behandeln und den Residenten und Touristen in den südlichen Gemeinden Fuerteventuras dienen. Das Grundstück ist 13.000 Quadratmeter groß.

Der Bürgermeister von Pájara, Miguel Ángel Graffigna soll der Gesundheitsabteilung der Kanarischen Regierung mitgeteilt haben, dass dieses Grundstück zur Verfügung steht, nachdem der Gesundheitsrat der Kanarischen Regierung, José Manuel Balter, bei einem Besuch in Inselkrankenhaus von Fuerteventura geäußert hatte, dass der Bau eine Krankenhauses im Süden nur noch von der Übertragung eines geeigneten Grundstücks abhänge.

Laut technischer Studien ist La Lajita der ideale Standort für ein solches Krankenhaus, im Süden Fuerteventuras. Es ist für Patienten aus Morro Jable, Gran Tarajal, Pájara und Tuineje ungefähr gleich weit entfernt.

Das Krankenhaus im Süden Fuerteventuras soll in La Lajita entstehen

Die Gemeinde habe laut Bürgermeister Graffigna sofort reagiert, als die Gesundheitsbehörde bei der Gemeinde ein Grundstück in La Lajita angefragt habe. Das Grundstück übertreffe mit seinen 13.000 Quadratmetern sogar die Anfrage der Kanarischen Regierung. Sollte sich aber aus technischen Erwägungen herausstellen, dass noch mehr Fläche benötigt wird, werde man diese gerne zur Verfügung stellen.

Die Gemeinde hat zur Entwicklung dieses Projekts einen Techniker abgestellt, um die Planungen mit der Gesundheitsbehörde zu koordinieren und so schnell wie möglich umzusetzen.

Das zukünftige Krankenhaus soll über 30 fachärztliche ambulante Abteilungen, Röntgensäle und 40 Plätze für ambulante Behandlungen enthalten. Dadurch soll es nur noch in spezielle Fällen nötig sein, das Krankenhaus in Puerto del Rosario oder sogar auf Gran Canaria aufzusuchen.

Der Haushalt der Kanarischen Regierung 2019 soll laut Graffigna bereits eine Position für das Basisprojekt enthalten. Sobald die Gesundheitsbehörde das angebotene Grundstück akzeptiert, müssten im nächsten Haushaltsjahr Gelder für das Ausführungsprojekt und die eigentlichen Bauarbeiten vorgesehen werden.

3 Kommentare

  1. Das gleiche hatten wir schon mal. Vor 15 Jahren hat der damalige neu gewählte Bürgermeister auch ein Spital versprochen, In Morro Jable, die heutige „Parada de Guagua“, naja mal schauen was dabei rauskommt.

  2. Prima, endlich ein Krankenhaus in der Nähe meines Urlaubsortes. Vielleicht suchen Sie auch Pflegepersonal. Dann würde ich sogar dort arbeiten wollen. Wenigstens ein paar Jahre.

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