Rettungsschwimmer reanimieren 74-Jährigen bei Corralejo

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Am 30.10.2019 ging in der Kanarischen Rettungszentrale (Tel. 112) ein Notruf ein. Der Anrufer meldete, dass Rettungsschwimmer in der Nähe der Grandes Playas bei Corralejo im Norden von Fuerteventura eine Person mit Ertrinkungssymptomen aus dem Wasser gezogen hatten.

Die Rettungsschwimmer stellten einen Herzkreislaufstillstand fest und leiteten Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Die Rettungszentrale entsendete inzwischen einen Rettungswagen zur Stelle des Unglücks. Den Rettungsschwimmern gelang es, Atmung und Herzschlag wieder zu aktivieren.

Ein Arzt des Centro de Salud von Corralejo und die Besatzung des Rettungswagens lösten nach ihrem Eintreffen die Rettungsschwimmer ab und setzten die Reanimationsmaßnahmen fort.

Es gelang ihnen, den 74-jährigen Mann zu stabilisieren. Er wurde anschließend in kritischem Zustand mit dem Rettungswagen in ins Krankenhaus nach Puerto del Rosario gebracht.

Das Unglück ereignete sich an der „Baja de Punta Prieta“. Diese Zone gehört nicht zu den Bereichen, die von Rettungsschwimmern überwacht werden. Aber liegt sie in der Nähe einer bewachten Zone an den „Grandes Playas“ von Corralejo.

Die Gemeinde La Oliva dankt den Rettungskräften für ihren erfolgreichen Einsatz

Der für Sicherheit und Strände zuständige Gemeinderat von La Oliva, Oliver González, dankte allen Einsatzkräften und ganz besonders den Rettungsschwimmern für ihren Einsatz: „Die Rettungsschwimmer in unserer Gemeinde zeigen Tag für Tag ihre Professionalität. Und diesem konkreten Fall haben sie alles getan, was in ihrer Macht steht, das Leben dieses Menschen zu retten, dem wir von ganzem Herzen beste Genesung wünschen.“

Er erinnerte daran, dass die Rettungsschwimmer der Gemeinde La Oliva im laufenden Jahr 2019 rund 100 Einsätze an den bewachten Strandabschnitten von Corralejo und El Cotillo absolviert haben.

3 Kommentare

  1. Sorry..hiermit komme ich nicht wirklich klar..was macht man dort im Wasser?Es ist ein Bereich wo man gar nicht schwimmen kann..bzw.sind dort so viele grosse Steinbrocken i.Wasser..dass man droht sich zu verletzen.
    Dieser Bereich muss nicht bewacht sein.
    Oder ist der Mann am Strand zusammengebrochen?
    Es ist bekannt dass man im Norden u.an der Westkueste besser nicht ins unbewachte Wasser geht😩😩

  2. Leider fehlt ein wesentlicher Teil in der Berichterstattung . Der Mann wurde durch Ersthelfer aus dem Wasser gezogen und ca 10 Minuten reanimiert bis die Rettungsschwimmer eintrafen… (nicht bewachter Strandabschnitt)

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