Ohne Maske im Bus auf Gran Canaria: 4 Monate Haft wegen Widerstand gegen Beamte und Körperverletzung

Bus-Maske

Ein Gericht in Las Palmas de Gran Canaria hat einen Mann zu einer Geldstrafe von 200 Euro und einer Haftstrafe von 4 Monaten wegen Körperverletzung in zwei Fällen und wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte verurteilt.

Der Mann hatte in der Busstation San Telmo auf Gran Canaria einen öffentlichen Bus betreten, ohne eine Gesichtsmaske zu tragen. Obwohl der Busfahrer ihn auf die Verpflichtung hinwies, in öffentlichen Verkehrsmitteln ein Maske zu tragen, weigerte er sich, eine Maske zu benutzen oder alternativ den Bus zu verlassen. Der Busfahrer verständigte daraufhin den Sicherheitsdienst des Busbahnhofes. Nachdem auch die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes erfolglos versucht hatten, den Mann von der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zu überzeugen, verständigten die die Polizei.

Beamte der Nationalpolizei versuchten ebenfalls, dem Mann klarzumachen, dass er entweder eine Maske tragen oder den Bus verlassen müsse. Der Mann führte an, dass er unter Asthma leide, und deshalb von der Verpflichtung zum Tragen einer Maske ausgenommen sei. Der Beamte forderte ihn darauf hin auf, ihm einen Beleg über das Bestehen eines solchen medizinischen Ausnahmegrundes vorzulegen, wie es im entsprechenden Ministerialerlass vorgesehen ist.

Obwohl der Mann keinen solchen Beleg vorweisen konnte, weigerte er sich weiterhin, den Bus zu verlassen. Daraufhin erklärten die Polizisten dem Mann die Festnahme. Während der Festnahme widersetzte der Mann sich weiterhin und verletzte zwei Polizeibeamte während des Handgemenges leicht an den Armen. Einer der Beamten wurde am Ellenbogen verletzt. Der andere erlitt eine Abschürfung am Unterarm.

Letztlich mussten mehrere Polizeibeamte den renitenten Maskenverweigerer aus dem Bus tragen.

Die Verpflichtung zum Tragen von Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt in Spanien bereits seit dem 04.05.2020.

Seit dem 21.05.2020 gilt darüber hinaus in ganz Spanien eine allgemeine Verpflichtung zum Tragen einer Maske im öffentlichen Raum und in öffentlich zugänglichen Bereichen, wenn der Sicherheitsabstand von 2 Metern nicht eingehalten werden kann.

16 Kommentare

  1. Für alle Maskenverweigerer oder aus gesundheitlichen Gründen
    Sollten sich ein Kunststoff Visier kaufen auch zum eigenen Schutz
    Gibt es schon ab 9 Euro

  2. Bitte nicht alle
    die keine Maske tragen als Verweigerer beschimpfen. Der Polizeibeamte hat richtig gehandelt und den Man gefragt ob er ein Attest hat, dann hätte er keine Probleme gehabt und hätte auch nicht ausrasten müssen. So geht es nicht.
    Jeder, der aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen kann, sollte sich so schnell wie möglich ein ärztliches Attest besorgen, dieses immer bei sich haben und idealerweise unverlangt vorzeigen. So vermeidet man Diskussionen und das Ausscheiden von Tröpfchen. , was ja bekanntlich eine Ansteckung verursachen kann.

  3. Das geht in Deutschland doch garnicht. Da „gackern“ zu viele herum. An erster Stelle stehen die „Landesfürsten“, sie bestimmen in ihren Ländern nach „Gutsherrenart“. Bei den Bürgern wächst Unmut und Widerstand und die Polizei … ? Was soll sie machen? Es fehlt der Rückhalt ihrer Arbeitgeber. Renitente, respektlose und uneinsichtige Personen verhaften und einsperren? Nein, so einfach geht das nicht. Bevor in D von spanischen Verhältnissen geträumt werden kann, muss erst noch ein Gutachten abgewartet werden und anschließend ein Ausschuss tagen.

  4. Die deutsche Polizei greift nur bei Deutschen ein und sagt dududu, mach das nicht nochmal. Bei den lieben ausländischen Mitbürgern sehen sie weg, weil sie Angst haben, eine auf die Mütze zu bekommen. SO läuft das bei uns!!!

  5. In Deutschland rennen viele mit einem Brett vor dem Kopf rum undsind noch stolz darauf.Dabei berufen sie sich dann auch noch auf das Grundgesetz.Indiesem wird aber Dummheit und Uneinsichtigkeit nicht erwähnt.

  6. Ja endlich greifen sie mal durch ,da wo es notwendig ist….weiter so…,dass es auch die dümsten auch hier lernen.

  7. Autobahn Arbeit wie in den USA für Kleinkriminelle, Arbeit ist genug da. Genau Arbeit, dass wollen Sie alle nicht, von Städte säuber usw.

  8. Es muss auch Ausnahmen geben zu mindest beim Einsteigen und
    Aussteigen, ich bin Brillenträger, suf meinem linken Auge kann ich nur noch hell und dunkel sehen, auf dem rechten 60 %, habe neue Hüfte
    Und rechtes Handgelenk gebrochen. Ich habe einen Gehstock,
    Also mit Maske kann ich die Stufen nicht sehen, habe aber darüber
    Kein Attest. Kann also nur wenn ich im Bus einen Sitzplatz finde die
    Maske aufsetzen. Also muss ich vorher eine Diskussion mit dem
    Buspersonal führen.

  9. Dort wird umgesetzt, was es hier nie geben wird. Die Macht der Ignoranten und der Dummen ist zu groß geworden. Können wir das noch ändern?

  10. Genauso muss man mit solchen Leuten verfahren. Bei unserer Kuscheljustiz ist es kein Wunder, dass uns alle auf der Nase herumtanzen.

  11. Mein Schwiegersohn ist auchh Busfahrer.Ich hoffe, dass er nie in solche Situation gerät.denn man sitzt so zwischen 2 Stühlen. Schwer für die Seele.

  12. Mit solchen „Agenten“ sollte man auch in Deutschland genau so verfahren. Festnehmen und einbuchten. Dann hören die Gewaltakte gegen die Polizei früher oder später auf.

  13. Ein stärkeres Durchgreifen der Behörde wäre in Deutschland überfällig.

  14. Ich finde der Busfahret hat verantwortungsbewusst gehandelt. Nur wenn sich alle daran halten, ereichen wir das Ziel. Judith

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