Corona-Ausbruch unter afrikanischen Migranten in Quarantäne-Halle auf Fuerteventura

Corona-15-Fälle-auf-Fuerteventura

Die Inselregierung von Fuerteventura hat am frühen Abend des 17.06.2020 bekannt gegeben, dass die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten afrikanischen Bootsflüchtlinge auf Fuerteventura um weitere 12 Personen angestiegen ist.

Mit den beiden am frühen Nachmittag desselben Tages bekanntgegeben neuen Covid-19-Fälle ist ist die Zahl der aktiven Fälle auf Fuerteventura nun auf 15 angestiegen.

Die Inselregierung hat in der Pressemitteilung nicht bekannt gegeben, in welcher der beiden zurzeit auf Fuerteventura zu Quarantänezwecken genutzten Hallen das Coronavirus sich verbreitet hat und wie viele Personen in dieser Halle untergebracht sind.

Damit ist auch die Gesamtzahl der auf Fuerteventura bisher diagnostizierten Coronafälle an nur einem Tag um knapp 33% von 46 auf 60 gestiegen.

Die Flüchtlinge waren bei ihrer Ankunft entsprechend der während des Alarmzustands erlassenen Vorschriften in einer zweiwöchigen Quarantäne untergebracht worden. Der Alarmzustand und damit auch die Verpflichtung zu dieser Quarantäne für alle nach Fuerteventura einreisenden Personen enden am 21.06.2020.

17 Kommentare

  1. Sybille und H. Wolf haben beide richtige Argumente. Niemand außerhalb der Redaktion weiß, ob Zuschriften zurückgehalten werden oder nicht. Aber es fällt tatsächlich auf, dass vorwiegend Kommentare negativ über Flüchtlinge formuliert sind. Weil vorwiegend solche nur ankommen??
    Manche empfinde auch ich hart an der Grenze und sehr unsachlich. Da hätte evtl. Schon mal
    die Veröffentlichung unterbleiben können.
    Die 15 infizierten Flüchtlinge sind für die meisten Kommentatoren eine größere Gefahr, -man hätte sie besser ja auf dem Meer lassen sollen-, als tausende ungetestete, evtl. Aber infizierte Touristen. Aber da diese ja Geld bringen, ist alles halb so schlimm?! Auch unbedarfte Einheimische, die keinen Abstand mehr halten und keine Masken tragen wollen, sind eine Gefahr. Alle Flüchtlinge werden getestet und isoliert bei Bedarf. Wieviel Bewohner, wieviel Urlauber sind getestet?
    Man sollte sachlich bleiben.
    Noch was ganz allgemein: Man trägt das Virus SarsCo2 in sich, nur die evtl. Daraus entstehende Lungenkrankheit heißt Covid19.

  2. Liebe Sybille B.
    Ich lese deinen Kommentar und denke, so für mich, schööön, das ich den lesen kann, denn eigentlich müsste hier auf dieser zeitungs Seite keine Kommentar Funktion sein.
    Gibts ja auf anderen Online Zeitungen auch nicht.
    Abgesehen davon hätte Thomas und sein Team den hier auch gar nicht veröffentlichen müssen; hat er aber!

    Aber worum gehts überhaupt?

    Für mich z.B. Darum das ich super dankbar bin Informationen über meine Lieblingsinsel zu erhalten und das auf eine sachliche Art und Weise.

    Niemand kann seine natürlich vorhandene, subjektive Sichtweise der Dinge komplett heraus lassen: tust du ja auch nicht😀 wie denn auch.
    Wir alle können nur Sachlagen so schildern wie wir sie „sehen“.

    Ich finde die Menschen hinter der Fuerteventura Zeitung machen das sehr gut!

    Das die Migranten jetzt den Covid 19 — Part auf der Insel wieder erhöht haben… es hätte auch der ein oder andere Tourist sein können, ja…

    Fakt ist, wie geht die Regierung damit um?

    Wenn ich mir die weltnachrichten anschaue, ja, wenn ich mir nur die Kommentare hier durchlese, dann … wünsche ich mir mehr Frieden. In uns allen!

    Und euch eine Gute N8 !

  3. Tja, das ist die Crux: die einen werfen uns vor, dass wir Kommentare nicht löschen, die anderen unterstellen uns, dass wir es tun… In jedem lokalen Medium wird dieses Thema heute übrigens prominent behandelt; heute früh hat in Puerto del Rosario eine Pressekonferenz mit dem Delegierten der spanischen Regierung und dem Präsidenten der Inselregierung stattgefunden. Vielleicht sollten Sie ihren Horizont etwas über den Nordwesten hinaus erweitern, bevor sie Tatsachen behaupten, die völlig an der Realität vorbeigehen. Wir teilen sogar Ihre Auffassung, dass Immigranten für den „Otto-Normal-Touristen“ auf Fuerteventura tatsächlich kein Problem darstellen. Für Fuerteventura und die kanarischen Behörden dagegen war und ist die Unterbringung der Flüchtlinge gerade jetzt in Zeiten von Corona ein sehr heikles Problem. Wir teilen sogar ihre Sorge, dass solche Nachrichten ausgerechnet jetzt zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt kommen. Doch wir überbringen diese Nachrichten nur. Die Verantwortung für die Ereignisse, über die wir berichten, liegt jedoch nicht bei uns. Anders als manch anderes Medium verstehen wir uns nicht als verlängerter Arm des Fremdenverkehrsamts, weshalb wir Fuerteventura nicht durch eine rosarote Brille betrachten und auch unangenehme Themen nicht ausklammern.

  4. Wir distanzieren uns von der tendenziellen und düsteren Berichterstattung der Fuerteventura Zeitung der letzen Wochen. Die Leserkommentaren die nur dann von der Redaktion veröffentlicht werden, wenn es in das Konzept der Redaktion paßt tun das Übrige dazu. Die Infektion von Geflüchteten aus Afrika wird hier im Nordwesten und von der Politik nicht besonders thematisiert, weil kein Problem. Damit müssen und können wir leben, wie künftig in ganz Europa.
    In der Fuerteventura-Zeitung wird das „Problem“ mit einer in düsterem schwarz gezeichneten Insel dargestellt, was den Anschein erwecken kann, Afrika und die Geflüchteten sind mal wieder an Allem schuld. Hier im Nordwesten, der Heimat der meisten einflussreichen Majojeros arbeiten Einwanderer, Überwinterer und Bürger der Gemeinden seit Wochen hart daran, alles für die neue Normalität vorzubereiten. Wir sind bereit und die Gemeinden sind gut gerüstet für die Gäste aus Festlandeuropa, den Inseln und aus allen anderen Ländern. Bei dieser Gelegenheit ein herzliches Dankeschön an die Behörden für die hervorragende Arbeit der letzen Wochen!

  5. Das ist die Realität, dass das Virus überall noch allgegenwertig ist. Ich hoffe nur ,dass die Fallzahlen nicht explodieren, wenn der Tourismus schön langsam in die Gänge kommt.

  6. Gerade schizophren, von Touristen einen Test verlangen und in Afrika steigen immer mehr ins Boot und bringen das Virus mit. Da diese Menschen isoliert werden, durfte die Gefahr für die Insel überschaubar bleiben, sofern sich die Betreuer dieser Personen entsprechend geschützt haben.

  7. Herr Margolf, ist Ihre Bemerkung “ Zurück auf den Atlantik“ als Satire zu verstehen? Dann ist sie wirklich gut!
    Flüchtlinge aus Afrika kriegen in Ihrem Heimatland mit dem Hinweis auf Ausreise einen Coronatest??? Der übrigens keine Sicherheit bietet, natürlich auch nicht bei Touristen. Er spiegelt immer nur einen Moment, 1 Std später wäre das Virus evtl. nachweisbar. Fieber messen ist auch nichts, nur etwa 35% aller Infizierter haben welches. Die Flüchtlinge sind schon auf den Booten zusammengepfercht, genau wie die Touristen im Flieger, und haben nur frische Luft um sich. Die Aerosole im Flieger halten sich gut 6 Minuten bevor sie z.T. abgesaugt sind, Zeit genug, eingeatmet zu werden.
    Wir werden sehen, wie sich die Situation mit Urlaubern entwickelt. Wenn die alle, so wie die Flüchtlinge getestet würden bei der Ankunft, würden die Zahlen sicher explodieren.
    In Deurschland haben wir bisher 188000 Infizierte, in Fuerteventura bisher 60! Dunkelziffer bis zum 10fachen vermutet, macht 1880000 gegenüber 600!
    Und die Touristen kommen auch aus Ländern wie England, Italien, Spanien, Frankreich als ehemalige Hochrisikogebiete..
    Die Flüchtlinge sind, da ja auch sofort alle in Quarantäne, das geringere Risiko. Aber mit dem alles entscheidenden Nachteil: Sie bringen kein Geld auf die Insel. Wir wünschen allen, dass die Zahlen sich nicht erhöhen und Behandlungsmittel gefunden werden. Wir möchten so gerne wieder in unsere 2. Heimat, aber erst mal nicht mit vollen Fliegern. Das sind trotz Hepafiltern Keimschleudern.

  8. Um einer zweiten weit schlimmeren Welle vorzubeugen wäre es notwendig alle Pateras an ihren Ausgangspunkt zurück zu geleiten bevor die Insassen spanischen Boden vertreten können.

  9. Warum läßt man Patera Flüchtlinge überhaupt ins Land ? Fuerteventura hatte es geschaft keine neu Infektionen mehr zu haben und jetzt das! Armut u.Wirtschaftsflüchtlinge hin o. her . Kann mir nicht vorstellen ,dass in Afrika nicht groß getestet wird und somit ist es vorhersehbar das dies passiert und wieder passieren wird. Wenn es wieder zum Stop kommt, dann wäre der Schaden für den Tourismus verheerend ,der gerade wieder langsam anfängt. Wünsche mir nur,dass Fuerteventura keinen Schaden nimmt.

  10. Damit war ja zu rechnen. Wenn nur einer von ca. 50 Flüchtlingen mit Corona im Boot sass, dann mussten doch weitere Bootsinsassen bei der Enge angesteckt worden sein.

    Da kann man nur hoffen, dass sich diejenigen Personen richtig verhalten resp. geschützt haben, welche die Flüchtlinge tagtäglich betreuen. Falls nicht, droht der Insel eine medizinische Kata-strophe und ein touristischer Rückschlag auf „Unternull“, noch bevor die ersten Touristen ange-kommen sind.

  11. Jeder einreisende sollte vor Abflug im Heimatland , auch die spanischen Einreisenden, getestet werden. So hat man ein geringers Risiko sich selbst oder andere anzustecken.

  12. Tja, wer regelrecht darum bittet, wird in Punkto Covid 19 nicht enttäuscht. Torres kämpft mit aller Kraft, daß der Tourismus mit PCR einreist…Deutschland hat bei 83 Millionen Einwohnern lächerliche ca. 6.000 Infizierte. Haben Patera Ankömmlinge etwa keinen gültigen Test??? Dann gibt es nur eines > mitten auf dem Atlantik zurück 🙂 .

  13. Ich finde es auch sehr tragisch – es wundert mich aber nicht, wenn man sieht, wie sich viele Leute bewegen – als ob es nie Corona gegeben hätte.
    Ein neuer Ausbruch kann jederzeit kommen.
    Auch weil es vielen Menschen egal ist. Sie wollen ihre Freiheiten und alles andere interessiert nicht.
    Wir haben unsere Reise im letzten Dezember gebucht und sind jetzt auf einmal gefährdete Personen. Wenn wir nicht auf hohen Stornierungskosten sitzenbleiben wollen, müssen wir reisen. Wir haben uns das so nicht ausgesucht.

  14. Dumm gelaufen. Gerade jetzt,
    wo man durchstarten wollte.
    Abet ich denke, es wird uns immer auf die Füsse fallen.
    Die Migranten, egal pb Kriegsflüchlinge odet sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge wollen auch überleben.
    Und ja, mir passen auch nicht alle! Vielleicht sogst die meisten nicht.
    Und in Gruppen schon gar nicht. Und dann :
    Dann siehst du auch Frauen mit ihren Kindern in der Stadt.
    Verstohlen blicken sie in Spielzeugläden unf Eisdielen.
    Die bekommen nämlich nicht den Hartz 4 Satz in vollet Höhe.
    Aber vorher stecken wir sie in menschenunwürdige Unterkünfte, wo alle Krankheiten einen Nährboden
    finden.
    Das ist scheinheilig. Entweder Abschottung odet helfen.
    Wir hätten vorher in die Menschen onvestieren können.
    Die Politiker müssen es hinbekommen, dass wir so tun ,als stünden wir zum Arzikel 1 und Artikel 6 GG, gleichzeitig soll es die Eähler aber nicht belasten.
    Corona fängt in Südaftika an.
    Dann gehts nach Norden.
    Dann sie wir am Mittelmeet.
    Wenm Indien fie Leute nicht meht ernähten kann, gehts dann auf Pakistan?
    Usw. Usw.
    Europa einr Festung?
    Glaibe nicht , dass wir das schaffen
    Also, was dann?
    Teilen tut weh, das ist der Knackpunkt.
    Und christliche w
    Werte?
    Spenden oder Malle?
    Also, ich nin nicht besser, aber ich merke es noch.
    Und morgen kaufe 8ch ein paar Eis.
    Ich fühl mich dann richtig gut.
    Vielleicht lerne ich noch, und mir wird wichtig, wie sich ärmere Menschen fühlen!
    Bleibt gesund und gute Nacht!

  15. Sollte sich das Virus weiter ausbreiten wäre es wohl das Ende für den wieder auflebenden Tourismus.☹Hoffen wir das beste das es nicht wieder zu einem Einreise Stop kommt für die Hotels und Tourismus Branche wäre dies das sichere Todesurteil. ☹☹

  16. Das war absehbar, schön weitertesten und sie schaffen es bestimmt noch die bisherigen Höchstwerte zu toppen. Mit ein wenig Glück bekommen die Behörden das soweit geregelt das sie die Quarantäne eben nicht am 21.06. aufheben.

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