Leiche eines Afrikaners rund 2 Kilometer vor der Küste Fuerteventuras gefunden

Patera-Todesfall

Vater und Sohn, die am 23.07.2020 vor der Küste Fuerteventuras mit einem Schlauchboot unterwegs waren, haben rund 2 Kilometer vom Leuchtturm von Jandia entfernt einen grausigen Fund gemacht.

Sie entdeckten die Leiche eines Mannes mit schwarzer Hautfarbe. Der Tote soll ersten Schätzungen zufolge zwischen 25 und 30 Jahren alt gewesen sein.

Sie verständigten die Polizei, die das Rettungsboot Salvamar Hizar aus dem Hafen von Gran Tarajal aktivierte. Dieses nahm den Leichnam an Bord und brachte ihn an Land.

Der Verwesungszustand des Körpers deutet darauf hin, dass er schon mehrere Tage im Wasser trieb. Es sollen keine äußeren auf den ersten Blick erkennbaren Anzeichen von Gewalteinwirkung am Körper zu sehen gewesen sein. Die genaue Todesursache soll nun in einer Autopsie bestimmt werden.

Die Polizei ermittelt, ob es sich um eine Person handelte, die möglicherweise an Bord eines der Flüchtlingsboote war, die kürzlich nach Fuerteventura gekommen waren, oder ob möglicherweise eines der Flüchtlingsboote die in den letzten Tagen vermisst wurden, Schiffbruch erlitten hat.

Seit dem Wochenende des 19.07.2020 gilt für dieses Seegebiet ein Alarm, weil ein Schlauchboot, das von Tarfaya aus mit 63 Menschen an Bord gestartet ist, spurlos verschwunden ist.

Auch nach zwei Booten, die von Dajila in Westsahara aus gestartet sein sollen, wird noch immer gesucht.

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