Umweltaktivisten fordern vom Umweltministerium Annullierung der Konzession für Hotel RIU Oliva Beach

Riu Oliva Beach erhalten

Die Situation der RIU Hotels Oliva Beach und Tres Islas im Norden von Fuerteventura ist noch immer nicht gelöst. Erneut haben Umweltschutzorganisationen beim spanischen Umweltministerium (Ministerio de Transición Ecológica) beantragt, die staatlichen Konzession für den Betrieb des Hotels RIU Oliva Beach und die gleichnahmigen Apartments an den Grandes Playas bei Corralejo zu annullieren und damit den Weg für deren Abriss frei zu machen.

Offenbar wollen die Verbände „Turcón-Ecologistas en Acción“ und „Ben Magec“ damit der möglicherweise unmittelbar bevorstehenden Übertragung der Kompetenzen und Zuständigkeiten in Küsten-Angelegenheiten vom spanischen Umweltministerium an die kanarische Regierung zuvorkommen. Sie befürchten, dass die Verfahren gegen die beiden RIU-Hotels durch den politischen Druck auf die kanarische Regierung ausgebremst werden könnten. Gegen das RIU Hotel Tres Islas ist bereits ein Verfahren zur Annullierung der Konzession eingeleitet worden.

Die Grundlage für die Einleitung eines Verfahrens zur Annullierung der Konzession für das Hotel RIU Oliva Beach begründen die Umweltschützer mit dem bereits erfolgten Bußgeldverfahren. Die Küstenbehörde hatte ein Bußgeld von 205.000 Euro gegen das Unternehmen „Geafond número uno Lanzarote“, Eigentümerin der beiden RIU Hotels, verhängt und die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands angeordnet. In dem Bußgeldverfahren ging es jedoch nicht um den Betrieb des Hotels als solches, sondern um verschiedene illegale Baumaßnahmen und Installationen, wie ein Zaun von 655 Metern Länge, die Asphaltierung einer Straße und Parkplätzen, 4.851 Quadratmeter Gartenfläche und die Verhinderung des öffentlichen und kostenlosen Zugangs zu öffentlichem Grund und Boden.

Diese Verstöße gegen das Küstengesetz, die bereits in dem Bußgeldverfahren erfasst wurden, ermöglichen nach Ansicht des Sprechers von „Turcón-Ecologistas en Acción“ die Einleitung der Annullierung des Verfahrens zur Nichtigkeit der Konzession. Die Regierung sei sogar dazu verpflichtet, als Konsequenz aus dem Bußgeldverfahren die Konzession zu widerrufen.

Ben Magec habe daher bereits vor rund 3 Monaten bei der kanarischen Außenstelle der Küstenbehörde die Einleitung des Verfahrens beantragt. Da man keine Antwort erhalten habe, habe man sich nun direkt an das Umweltministerium gewendet, dem die Küstenbehörde untersteht, und die erforderlichen Beweisdokumente eingereicht.

RIU könne sich nicht mehr hinter dem Schutzschild der Rettung von Arbeitsplätzen verstecken. Das Unternehmen könne das Problem durch Frühpensionierungen oder den Einsatz des Personals in anderen Betrieben lösen, heißt es seitens der Umweltschützer.

Nun sei das Ministerium am Zug.

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43 Kommentare

  1. Ich bin überrascht von der Heftigkeit der Gefühle einiger Kommentatoren.

    Kann irgend jemand von uns wirklich beurteilen, wie belastbar die Arumente sind und wie korrekt die jeweiligen Gutachten?
    Kann irgendjemand von uns beurteilen, was die Gemeinde, die Betreiber der RIU-Hotels und die Umweltaktivisten wirklich denken und wollen? Wer wirklich Recht hat?

    Zum einen wurde wohl gegen lange bestehende Gesetztesvorgaben verstoßen. Wenn diese Gesetztesvorgaben darauf abzielen, diese wunderschöne Insel zu schützen, dann können das hier sicher alle nachvollziehen, denke ich, oder?

    Dann haben vielleicht auch die Eigentümer der RIU-Hotels entweder geschlampt oder es bewusst in Kauf genommen, dass deren Gesteztesverstoß dazu führen könnte, dass den Hotels ihre Konzession entzogen würde.
    Wo die entsprechenden Kontrollen auf Gemeinde- bzw. Behördenseite waren, ist eine weitere Frage.

    Dann kommen noch die Umweltaktivisten ins Spiel, bei denen sich die Frage stellt, wo sie ihre Prio sehen: Schutz des Küstenstreifens, sodass dort gar kein Gebäude mehr steht?

    Und dann gibt es noch die üblichen Machtspielchen zwischen Politikern, Unternehmern und irgendwelchen anderen Organisationen, denen nache zu alles recht zu sein scheint, um die eigenen Position durchzusetzen, ganz gleich, was das für Opfer z.B. bei Menschen oder Natur fordert.

    Und während sich alle Beteiligten juristische Schlammschlachten liefern, bangen die Mitarbeiter:innen des Hotels, nebst Zuliefern um die Arbeitsplätze.

    Und zu guter letzt kommen dann noch die deutschen Urlauber und geben auch ihren Senf dazu.
    Ganz großes Kino!

    Bestimmt sind in meiner Darstellung Dutzende inhaltliche und sachliche Fehler enthalten. Aber ich maße mir auch nicht an, diese ganze Gemengelage zu durchdringen und die einzig richtige Lösung zu kennen.
    Von daher halte ich mich mit Abwertungen jeglicher Beteiligter zurück, denn ich zumindest kenne nicht das ganze, objektive Bild dieser Sache.

    Aber es lässt mich schon ratlos zurück, dass einerseits so um sich geschlagen wird und andererseits nichts zu lesen ist in bezug auf „Lösungsfindung“. Können die sich nicht alle an einen Tisch setzen (mit Ausnahme der Urlauber 😉 ) und zusammen eine pragmatische Lösung entwicklen, bei der jeder zustimmen kann?
    Ich verstehe das nicht…

    • …es gibt hier einige:innen, die zu JEDEM ihren Senf dazu geben müssen … und sich für den Gutmenschen:in schlechthin halten

    • Selbstverständlich geben die Urlauber ihren Senf dazu. Es sind die zahlenden Gäste von denen alle auf Fuerteventura direkt oder indirekt „leben“. Ohne Tourismus keine Einnahmen, keine Arbeitsplätze, keine Infrastruktur. Wenn Umwelt- und Naturschutz jetzt oberste Priorität haben sollen/müssen, dann muss es nur offen kommuniziert werden, dann suchen sich die Urlauber andere Reiseziele.

      • Das kann man so sehen, kann man aber auch anders sehen 😉

        Ich denke, für jedes Reisezel findet sich eine entsprechende Klientel. Urspünglich zog Fuerte mal die Individualisten und Naturliebhaber an, dann veränderte sich das mehr Richtung Massentourismus. Falls jetzt eine erneute Änderung, z.B. weg vom Massentourismus hin zu Qualitätstourismus stattfände, bliebe abzuwarten, wie sich das auswirken würde.

        Ich finde, es ist noch lange nicht gesagt, dass das das Wegbleiben von „Wuttouristen“ (ich nenne sie jetzt einfach mal so für mich) zwingend dazu führt, dass die Mehrheit der Bevölkerung hungert.
        Es wäre nur im Gegenzug notwendig, für die wegbleibenden Touristen auf der Insel neue und vor allem zahlungskräftige Touristen zu gewinnen. Das könnten auch ganz andere Typen von Touristen sein, z.B. Ruhesuchende, digitale Nomaden, Naturliebhaber, Wassersportler, Langzeiturlauber, entspannte Senioren, die zahlungskräftig sind, etc. Die sind heute alle schon da, das könnte man sicher auch noch ausbauen.

        Der Massentourismus ist ganz sicher nicht die einzige Tourismusart, die Geld in die Kassen der Insel spült. Da geht bestimmt noch was, wenn Fuerte erst einmal genau wüsste, wofür es stehen will und welche Zielgruppe zukünftig angesprochen werden soll.

        Insofern stimme ich Dir völlig zu: es muss nur offen kommuniziert werden, dann suchen sich die Urlauber andere Reiseziele.
        Und, um das noch weiterzuspinnen: es muss nur offen kommuniziert werden, dann finden auch neue Touristen mit Fuerte ein neues Lieblingsreiseziel.

    • Mensch Fuertegirl,
      dass hat aber lange gedauert bis der Gutmenschenpopulismus hier auftaucht.
      Habe schon gespannt gewartet.
      Wie schaut es aus mit Sitzkreis und Shisapfeife und dann geht es mit dem weiterspinnen so richtig los.
      Los sabelotodo passt wohl ganz gut ?

      • Genau F.W., wir Gutmenschen sind wie Unkraut: wir tauchen immer mal wieder auf, wenn andere es sich in ihrer Blase so schön bequem gemacht haben 😉

        Und „los sabelotodo“ lese ich hier ebenfalls zu Hauf: so viele meinen hier ja, alles besser zu wissen. Es eben immer schwieriger ist, sich selbst zu hinterfragen, als anderen einen mitzugeben, gelle? 😉

        Da zeigt sich dann, wer einfach nur Bock hat, sich auszukotzen und seine Meinung rauszublasen und wer tatsächlich Lust auf Diskussionen hat. Ob nun mit Shishapfeife oder ohne, ist nun wirklich nicht maßgeblich dafür. Aber das wirst Du sicher selbst wissen.

        Ein schönes Wochenende wünsche ich Dir 🙂

        • Missionare waren im 15. Jahrhundert auf der Insel

          Es hat sich nicht bewährt, wie man weiß

          Daraus sollte man seine Schlüsse ziehen

          • @AmanteLaParedMike:
            Nun, immerhin gibt es noch immer praktizierten Katholizismus auf der Insel 😉
            Das ist mein Schluss und was ist Deiner?

  2. Fuerteventura muss aufpassen, dass es nicht den Ast absägt, auf dem die Insel sitzt. Die beiden RIU-Hotels brauchen endlich eine klare Ansage, entweder die Standorte sind sicher oder die Komplexe werden zurück gebaut. Nur mit einer klaren Perspektive können die Betreiber, die dringend notwendige Renovierung/Kernsanierung endlich in Angriff nehmen. Der jetzige Zustand ist für alle Beteiligten und nicht zuletzt für die zahlenden Gäste inakzeptabel. Als langjähriger „Tres Islas“-Gast wünsche ich mir natürlich die „Auferstehung“ eines großartigen Hotels mit vielen tollen Gastgebern. Der Niedergang der Hotels „Tres Islas“ und „Oliva Beach“ ist traurig und beschämend. Ein „Weiter so!“ darf es nicht geben, sonst wechseln noch weitaus mehr Urlauber ihre Unterkünfte. Wir haben es schweren Herzens getan und buchen das „Tres Islas“ aktuell nicht mehr – sehr schade, aber unumgänglich!

    • Frank, du sprichst mir aus der Seele. Infolge Corona haben wir eine Zwangspause eingelegt und waren 2020 und 2021 von unserer Gepflogenheit, ins Tores Islad zu reisen, abgerückt. Aktuell sind wir vor Ort, haben aber beschlossen, und nach über 10 Jahren Treue ein anderes Reiseziel zu suchen, was schade ist, denn hier waren wir stets glücklich. Das Hotel ist nicht nur erheblich in die Jahre gekommen, es hat sein familiäres Wohlfühl-Flair verloren.

    • Ich gebe Ihnen total recht. Hopp oder Topp. Mich persönlich stören diese Hotels nicht. Manche Urlauber bevorzugen die Nähe zum Strand , ich persönlich buche lieber eine Appartement Anlage ohne alles , da ich ich gerne einheimisch essen gehe. Fahre dann per Bus / Taxi zum Strand. Wenn es jetzt keine Liegen und Strandbars mehr gibt , wo ist dann jetzt noch der Reiz zu dem Dünenstrand zu fahren ? Der Strand war noch nie überlaufen .
      Den Stadtstrand kann man vergessen, und so einen tollen Strand kann man nur noch im Süden geniessen. Keine Ahnung , wie es jetzt in Jandia ist , war vor Jahren öfter mal da, meilenweiter toller Strand, aber sonst nix los. Die tollen Kneipen im Norden mit Livemusik , die auch vorwiegend die Engländer lieben, gibt es da nicht ! Das macht ja den Norden auch aus ! Musste 2 Jahre wg. Corona pausieren ( Umbuchung, letztendlich Stornierung) , aber jetzt zieht mich aktuell nichts dahin,
      Sorry!

  3. Ich würde den Entzug der Konzession begrüssen und noch mehr den umweltgerechten Abriss.

    Die Dinger sind üble Bausünden und verschandeln eine der schönsten Naturlandschaften Fuerteventuras. Es gibt genug andere Standorte für solche Bettenburgen auf der Insel.

    Die Arbeitnehmer dort, sollten in der momentanen Lage (Fachkräftemangel in der Hotelbranche auf den Kanaren), auch schnell eine alternative Beschäftigung finden.

    • Da ist an anderer Stelle z.B. am Strand bei Corralejo größerer Handlungsbedarf durch die Bauruinen dort. Das Tres Islas zählt für mich zu den freundlichsten und angenehmsten Hotels überhaupt- an der verbleibenden Landschaft im Naturschutzgebiet wurde seit Jahren nichts Nennenswertes zur Erhaltung geleistet.
      Gruß Jürgen

  4. An die beiden RIU-Hotels bleiben mir wunderbare Erinnerungen seit 1978. Leider gilt für FUERTE
    Das Prädikat „eine Oase in der Wüste der Zivilisation “ schon lange nicht nicht mehr.

    • Genau so ist es…..Jeder vertritt hier im Forum seine Meinung. und Vieles ist richtig , aber alles Ansichtssache..

      Auch WIR lieb(t)en das RIU TRES ISLAS, waren auch früher im OLIVA BEACH.Der Glanz der alten Zeiten ist schon lange erloschen und nun wird.. und das ist FAKT nur noch abkassiert. Den Betreiber interessieren andere Hotels auf dieser Welt….
      Abgerissen wird sicher nicht… aber evtl. werden die Hotels stillgelegt. Aber was ist da denn überhaupt noch los???? Alle Strandbuden sind weg…. die Folge …ALLINCLUSIV bei RIU.. kein authentisch span. Essen.
      Es gibt sicher andere Varianten eines gelungenen Urlaubs. Schade für FUERTE.

      • Wir leben auf der Insel und es wäre eine Katastr wenn die Hotels stillgelegt würden. Sowieso schon für die Restaurants und Geschäfte in Corralejo weniger Kunden durch gecancelte Flüge, durch das Wegnehmen der Liegestühle weil angeblich eine Lizenz nicht verlängert wurde, der für Surfer beliebte Flag beach wurde wegen ausgelaufenen Lizenz auch geschlossen. Wie kann man den Tourismus absichtlich kaputt machen ? Und wieso gibt man nicht den Riu Hotels endlich die Genehmigung zu renovieren. Die Touristen glauben es sei das Desinteresse der Riu Betreiber, in Wirklichkeit zerstört die Gemeinde hier Arbeitsplätze und das gesamte Wohlergehen aller Firmen auf Fuerteventura, weil die Riu Hotels Deutsche angezogen haben, die sonst nicht in den Norden der Insel kommen werden, weil sie die Strände an den Riu Hotels lieben. Es ist so traurig …Unternehmer kämpfen und Überleben und angebliche Umweltschützer zerstören Existenzen. Wir leben von Tourismus. Und welche Umwelt ist hier zu schützen? Die Dünen sind nur Sand und vertrocknete Büsche? Das nennt man hier Naturpark. Ich finde die Menschen sind alle geistig krank, weil sie nie ans Allgemeinwohl denken.

  5. Die Hotels die gebaut wurden bevor die Dünenlandschaft unter Naturschutz gestellt wurde ? 🤪Geht’s noch ? 🙄
    Andererseits wird ein Einkaufscenter mit 23000 qm aus dem Boden gestampft, getreu dem Motto Bauland ist endlos vorhanden .Denkt auch jemand mal daran wieviel Arbeitsplätze an den Riu Hotels hängen ? Ich bin auch für Umweltschutz aber alles mit Vernunft. Die Riu Hotels gehören für mich zu Fuerteventura genauso wie die Kirche von Betancuria. Im Moment wird alles dafür getan den aufkeimenden Tourismus auf Fuerteventura wieder abzuwürgen wenn man die Artikel der FV Zeitung aufmerksam liest. 🙁

  6. KEINER, der noch einen HAUCH Verstand besitzt, kann einen Abriß einer derartigen , für Fuertenvetura nicht ersetz- und verzichtbaren Kultanlage fordern oder wünschen —

    wobei wir dann schon bei „Öko-Vereinen“ und selbsternannten „Umweltschützern“ wären …

    deren einzige geistige Reife darin besteht, sich mit möglichst populären Phrasendreschereien Gehör zu verschaffen, was Ihnen sonst zeitlebens nicht wiederfahren ist… selbiges kann man ja in Deutschland in kaum noch erträglicher Form beobachten.

    Nicht die Hotelanlagen, einer der Grundsteine des Tourismusaufschwunges für ganz Fuerte sind das Übel, sondern die inkompetenten und korrupten Politiker, Bauunternehmer und besonders umwelt- und tourismuserstörende und gesteuerte Ökolobbyisten, menschenverachtend und völlig andre Ziele im Sinn , als jene, welche vordegründig und platt als Grund dienen.

    Menschen, die nur zerstören wollen, was Generationen geschaffen haben oder lieben…. und dies im Namen der Rettung der Umwelt heraustönen… in meinen Augen die wahren zerstörer einer jeglichen zivilisierten Kultur –

    Punkt

  7. Bei allen Kommentaren darf man nicht vergessen daß diese Bausünden einfach so in diese Landschaft gesetzt wurden, ohne dass man sich an geltendes Gesetzt gehalten hat. Leider ist es nicht die einzige Bausünde auf diese Insel oder gar in Spanien. Das Passiert, wenn man es nicht mit den Vorschriften so genau nimmt. Menschen die hier ihren Urlaub verbringen möchten, interessiert es nicht, ob ihr Hotel oder ander Unterkunft mit gültiger Baugenehmigung errichtet wurde. Allerdings darf man nicht vergessen daß jemand davon profitiert, sich über Vorschriften hinwegzusetzen und ich meine nicht den kleinen Angestellten.

    • Moin Heiko! Das Hotel stand schon dort, bevor es zu einem Naturschutz Gebiet gemacht worden ist. Dazu lässt du dein Haus nun auch nicht abreißen, weil es nicht dort stehen sollte, obwohl du früher eine Genehmigung bekommen hast.

  8. Mittlerweile weiss man gar nicht mehr, was man zu all diesen Vorhaben sagen soll. Es wäre in der Tat sinnvoller, all die Ruinen zu entfernen, die überall stehen. Anstatt die 2 Hotels, die seit Jahrzehnten da stehen und niemanden wirklich stören. Oder wenn man anstelle des geplanten Stratoport die Wasserleitungen, die Strassenbeleuchtungen oder die Kanaldeckel in den Gehwegen reparieren würde. Also diese Mißstände ( z.B. Costa Calma ) zu beseitigen wäre doch echt wichtiger. und wohl auch günstiger als so ein Stratoport.

    • Genau, ich bin im Mai in so einen Schacht gestürzt, ca. 1,50 m tief und habe mich schwer verletzt. Mich sieht diese Insel nie mehr.

  9. In D rumjammern wegen einem Windrad oder einem Stromkabel aber in FV dulden dass ein Konzern in einem Naturschutzgebiet jahrelang die Gesetze nicht einhält und seine Kläranlagen nur mühselig in stand hält. Lieber ein längeres Rohr ins Meer bauen will als vernünftig das Wasser zu klären,

    Die Dinger sind ein Schandfleck und nicht erst jetzt weil sie jahrelang verfallen. Abriss und klar gekennzeichnete Wege an den Strand, damit die Dünen und der Strand allen noch viele Jahre Freude machen und für Besucher sorgen. Nicht für Riu und deren Interessen sondern für alle im Norden. Die Dünen gehören nicht Riu und deren Hotelgästen.

    • Bei allem Verständnis für Pro und contra zu den Hotelanlagen, hast du dir auch mal Gedanken zu deiner Aussage gemacht ?

      WEM bitte schön soll nach einem Abriss und dem damit verbundenen Aussperren jeglicher Besucher die Dünen oder Strände noch Freude machen???

      Falls du es noch nicht gemerkt hast … Tausende Menschen kommen jeden Tag ausschließlich DESWEGEN nach Fuerteventura und diese Strände WEIL es dort so ist wie es ist, nicht weil man beim Drüberfliegen einen großen gelben Fleck sehen kann….

      Der Schaden würde entstehen, wenn, wie der Modetrend aktuell ist, die Urlaubsregion entgegen allen Beteuerungen der letzten Jahre, immer weiter unattraktiv gemacht wird …

      WELCHER Schaden eigentlich entsteht den Dünen, wenn Sand breitgetreten wird?
      (Im Übrigen selbstverständlich IMMER unter Beachtung gesetzlicher und ökologischer Vorgaben- welche aber auch sinnvoll sein sollten)

      • @AmanteLaParedMike:
        Wer wird denn dort wie ausgesperrt, wenn die Hotels abgerissen würden?
        Hast Du dafür irgendwelche Quellen
        Ziehen die „Ökoterroristen“ dann einen Stacheldrahtzaun um den Strand herum oder schaffen sie die Parkplätze entlang der Dünenstraße ab?

  10. Der Abriss der beiden Hotels würde der Natur mehr schaden als wenn man sie stehen lassen würde, vielleicht denken diese Umweltschützer mal darüber nach, was sich da in den ganzen Jahren in diesen Areal an Tieren und Pflanzenwelt Angesiedelt haben und sich da ein eigenes Biotop gebildet hat.Die Abrisstrupps mit ihren schweren Geräten werden es schon schaffen schaden an der Natur zumachen.LG.Fuertefans Petra und Frank

  11. Naja, was soll man davon halten. Gebaut in 1979 und jetzt diese ganzen Aktionen, obwohl ja das Grundstück noch fas 70 Jahre genutzt werden darf. Wie wäre es, wenn die Regierung und die Aktivisten mal nachdenken und neue Bauvorhaben auf der Insel untersagen / dagegen angehen. Leerstehende Hotels könnten renoviert und genutzt werden. Leider besteht das Bauen und Betreiben nur aus Geldgier und es gibt schon genug Bebauung auf der Insel. Mehr macht Fuerte noch unaktraktiver und mit den ach so tollen Bauwerken, die gerade entstanden sind und geplant werden, bleiben irgendwann die Touristen aus. Und wieder naja, dann können ja noch mehr Filme auf der Insel gedreht werden und Projekte für die unendlichen Weiten umgesetzt werden. Dies schreibe ich alles, weil wir in den letzten 20 Jahren, die wir auf die Insel kommen, immer mehr ein Stück zum „wir kommen bald nicht mehr“ rücken.

    • Hallo Peter, ich sehe das auch so. Jedesmal denke ich es reicht jetzt. Ich denke wie ruhig es früher in La Pared war. Heute holen findige Surfer Leute aus der ganzen Insel dahin um ihnen den Kick zu verkaufen. Heute steht ein Plastikhäuschen da oben auf der Klippe für die Life Guard, bald wird es eine WC Anlage sein usw. Wohnmobile stehen auch schon da, obwohl das kein Campingplatz ist.
      Ich möchte an dieser Stelle Ajuy loben, die haben es geschafft die vielen Autos vom Ihrem schönen Strand zu verbannen.
      Es geht manchmal vieles mit verblüffend wenig Aufwand.

  12. Die Hotels wurden bereits vor Küsten- und Naturschutz gebaut. Wo waren denn die Ökoheinis, als bis vor kurzem ganz offiziell Autos auf dem Strand vor dem Riu Oliva geparkt hatten. Beide Hotels müssen bleiben!

  13. Geht es hier nur um das was die Umweltaktivisten sagen??
    Hier geht es doch um Dinge..die vom Betreiber nicht korrekt beachtet wurden.
    Wen man sich nicht an Regeln hält..muss man den Abriss fürchten.
    Abgesehen davon macht Urlaub in Hotels die dringend saniert werden müssen keinen Spass.Hier wird nur noch abkassiert.

  14. Ich werde dann definitiv diese Urlaubsinsel nicht mehr besuchen. Für mich haben diese Umweltfuzzis ( Teenies die Freitags die Schule schwänzen)alle einen am Kopf. Dieses Hotel steht seit Jahren an diesem schönen Fleckchen Erde und nun wird von Umweltschutz geredet. Ein Abriss hätte fatale Folgen.Auch für den Arbeitsmarkt Fuertes. Uns wird vom Staat Umweltfürsorge auferlegt und sämtliche Minister dieser Welt fliegen mit riesigen Jets rund um die Welt. Mit teilweise leeren Flugzeugen. Oder fahren sie umweltfreundlich mit dem Fahrrad.
    Ich könnte k…. wenn ich sowas lese.

  15. Zugegeben, beim Lesen des Begriffes “ Umweltaktivisten“ sehe ich rot; zu schizophren sind die Forderungen und Vorstellungen dieser Spezies in der Regel. Doch in Bezug der besagten Riuanlage sehe ich das etwas anders.
    Als wir vor -zig Jahren das erste Mal auf Fuerte weilten, war ich beim Anblick dieses Klotzes in solch unsagbar schönen Natur regelrecht erschrocken, einfach scheußlich. Wie konnte man nur bei diesem flachen Panorama so ein Ding hinstellen! Ein heutiger Architekturstudent würde bei so einem Vorschlag exmatrikuliert werde. Um solch einen Anblick schön zu finden, muss man sich vermutlich im Hochhausmillieu einer Großstadt ebenso wohl fühlen. Wir sollten wahrhaftig aufhören, die immer weniger werdenden Natur-Highlights dem Kommerz, sprich Massentourismus zu opfern und wenn möglich, Fehler zurückliegender Jahre korrigieren. Den Bestandsschutz mit Hinweis auf Arbeitsplätze zu begründen ist ebenso scheinheilig, wie die Kommentare von Hotelanbetern mit All-Incl.’Armband zum Thema „Mein Beitrag als Tourist zur Verbesserung der Lebensbedingungen der einheimischen Bevölkerung“. Wer ein solches ehrenwertes Anliegen kommuniziert, sollte, statt internationalen Hotelkonzernen sein Geld zukommen zu lassen, andere Urlaubsformen nutzen. Selbige gibt es auch auf Fuerte, sie sind auch nicht teurer; nur ohne die uns ach so angenehmen, da kurzen Wege zischen Strand, Pool und Sb-Massenverpflegung…

    • Kann da nur 100% zustimmen.

      An Wartung und Bau der Kläranlage sparen und es auch sonst mit den Gesetzen nicht so ernst nehmen, irgendwann muss Schluss sein. Das ist nur scheinheilig von Riu und zum Teil auch den Gästen.

  16. Da will man einen Global Park Fuerteventura, den größten auf Fuerteventura bauen, obwohl so viele Läden mit dem Überleben kämpfen. Liegen werden weggeräumt wegen Fehlern in der Gemeinde im Norden und jahrelang mit Riu gestritten. Unglaublich. Ganze Generationen gehen schon Jahrzehnte lang in die Riu Hotels im Norden in den Urlaub. Man ist nicht fähig, die Ruinen zu beseitigen, die den Ortseingang von Coralejo dekorieren!!!! So wird es dann mit den Riu Hotels im Naturschutzgebiet!!! Die ganzen Zuliefeter für die Hotels brauchen die Arbeit. Wir halten die Daumen, das wir noch lange im Riu Oliva Beach Urlaub machen können.

  17. Es ist erchreckend, zu was Umweltschützer fähig sind. Der Mensch und deren Familien sind für diese Organisationen nur Dreck. Es sind doch nicht nur die Beschäftigten die ins Elend geschickt werden. Auch hunderte von Zuliefer-Firmen, Gastronomen auf der Insel, Einzelhändler,, Leihwagen Vermieter, Busfahrer, Taxifahrer, und viele, viele mehr, wären um ihr Einkommen betrogen, wenn diese Anzahl der Gäste fehlen würde. Ein Neubau an einer anderen Örtlichkeit, um das Gäste-aufkommen zu kompensieren, würde auch der Umwelt mit Sicherheit einen riesen Schaden zufügen. Der Rückbau wäre für die Umwelt eine Katastrophe. Wen stören denn diese 2 Hotels ? Was würde besser werden, wenn sie abgerissen sind ? Wem würde es einen Vorteil bringen ? Keinem und niemanden. Aber das alles zählt für diese Aktivisten und Umweltschützer nicht. Haben wir denn nicht schon genug andere Proobleme auf der Welt? Was sie fordern, ist schon fast kriminell und Menschenverachtend..

  18. Wenn das so kommt das Oliva beach und Tres Islas nicht mehr buchbar ist, dann werde ich Fuerteventura als Urlaubsinsel nicht mehr nutzen!
    Als diese Hotels gebaut wurden, da war ich schon auf der Insel und da wurde von Umweltschutz und Naturschutz nicht gesprochen.
    Man sollte auch an die Menschen denken, die hier von leben und auch an die vielen Lieferfirmen.
    Wir fahren schon über 50 Jahre hierher und kann das alles nicht verstehen !
    Wir werden dann in die Dom Rep fahren !

  19. Ich bekomme Hörner wenn ich egal wo, ob in Spanien oder in Deutschland von den Umweltschutzorgansationen lese. Ich habe manchmal das Gefühl die wollen alles abschaffen was unser modernes und zivilisiertes Leben aus macht. Wenn ich lese Frühpensionierung oder Einsatz in anderen Betrieben wäre kein Problem kommt es mir hoch. Frühpensionierung bedeute denke ich in Spanien auch Einkommenverluste bei der Rente oder Einsatz in anderen Betrieben (Tres Islas oder Riu Palace Jandia) denke dort kommen nicht alle unter und eine Reinigungskraft quer über die Insel jeden Tag fahren kostet auch Geld und schont die Umwelt bestimmt auch nicht und ob sich das jeder leisten kann bei dem geringen Einkommen und was ist mit den ganzen Zulieferer ( Lebensmittel, Wäscherei usw.) mal wieder gut durchgedacht von den Grünen.
    Das Hotel steht jetzt schon zig Jahrzehnte dort und wird gut angenommen, klar verstehe ich das dort nicht angebaut werden soll aber in den jetzigen Grundstücksgrenzen umbauen und renovieren stört keinen im Gegenteil es ist gut für die Einwohner und auch gut für uns Gäste. Ja ich bin gerne und oft dort gewesen vor allem wegen dem super guten Personal und Service und es muss nicht neu gebaut werden nur renoviert damit es seinen Scharm nicht verliert, denke da spreche für die Mehrzahl der Gäste. Sollte es seine Betrieberlaubnis verlieren wird dort eine Ruine stehen über Jahre da bin ich mir sicher( die Scherben und sämtlicher Müll wir am Strand verteilt sein) und was ist dann mit der Umwelt.

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