Mann stirbt beim Baden in Costa Calma im Süden von Fuerteventura

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Am Vormittag des 29.09.2022 ist am Strand von Costa Calma in der Gemeinde Pájara im Süden von Fuerteventura ein Mann beim Baden verstorben. Um 10:59h ging in der Notrufzentrale des kanarischen Rettungsdienstes CECOES (Telefonnummer: 112) ein Notruf ein.

Der Anrufer meldete, dass ein Badegast mit Ertrinkungssymptomen aus dem Wasser gezogen wurde und dass dieser sich in einem Zustand des Herzkreislaufstillstands befand. Der Anrufer meldete ebenfalls, dass Ersthelfer am Ort des Geschehens Wiederbelegungsversuche eingeleitet hätten.

Die Rettungsleitstelle aktivierte die Rettungskräfte des SUC. Nach ihrem Eintreffen setzten sie die einfachen und fortgeschrittenen Wiederbelebungsmaßnahmen fort. Diese blieben jedoch erfolglos. Sie konnten nur noch den Tod des Mannes bestätigen.

Die Polizei nahm die erforderlichen Protokolle auf.

Über Alter und Nationalität des Verstorbenen machte die kanarische Regierung auf ihrer Webseite keine weiteren Angaben.

Costa Calma gilt allgemein als sicherer Badestrand

Der Strand von Costa Calma zählt zu den sichereren Badestränden auf Fuerteventura. Wie der Name, der wörtlich übersetzt „ruhige Küste“ bedeutet, schon erahnen lässt, gibt es hier meistens kaum Wellen und nur wenig gefährliche Strömung.

Außerdem ist der Strand, zumindest in einigen Bereichen, von Rettungsschwimmern überwacht.

Dennoch können sich auch an der Costa Calma je nach Richtung und Stärke von Wind und Wellen gefährliche Strömungen bilden. Je nach Mondphase können auch die Effekte der Gezeiten das Risiko am Strand von Costa Calma beeinflussen.

Auch wenn der Strand von Costa Calma allgemein relativ sicher gilt, kommt es immer wieder zu Meldungen über Menschen, die dort beim Baden ums Leben kommen. Dies liegt natürlich auch mit daran, dass an diesem Strand sehr viele Personen baden gehen.

Zum Zeitpunkt des oben geschilderten Vorfalls lag das Niedrigwasser knapp eine Stunde zurück. Die Wasser war also bereits wieder dabei aufzulaufen. Der 29. September 2022 war drei Tage nach Neumond, was noch zu stark ausgeprägten Gezeiten geführt hat.

Nach unseren Informationen war die See aber an diesem Tag ruhig, sodass möglicherweise weniger die äußeren Umstände als die persönlichen Umstände des Verstorbenen zu dem Unglück geführt haben könnten.

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7 Kommentare

  1. Ja genau dieses Gaffer- verhalten habe ich auch wahrgenommen ,bei einem Todesfall im Norden.
    Sensationslust -Pietätslosigkeit.
    Ansonsten ein toller Ort zu versterben.
    Im Krankenhaus in „D“ weitaus unwürdiger !!!!! Ich arbeite in einem Krhs ->ich weiß wovon die Rede ist!!!!

  2. Die Polizei hätte den Ort einfach besser absperren müssen um Gaffer zu verhindern.
    Wir haben die Szenerie von der Terrasse unserer Ferienwohnung aus beobachtet.
    Die Rettungskräfte haben ihr Möglichstes getan um den Mann wiederzubeleben.

  3. Ist genau vor unseren Augen passiert. Was uns ein wenig schockiert hat , ist das der Mann stundenlang abgedeckt auf einer Liege abseits des Strandes lag, durch die Polizei bewacht.Dann fand so eine Art Leichenschau statt bevor er abtransportiert wurde.Es gibt definitiv schlimmere Orte, um zu sterben. R.I.P.

    • Es ist tatsächlich befremdlich, dass eine Leiche nicht sofort abtransportiert wird. Die Freigabe eines Leichnams unterliegt in Spanien einem komplizierten Protokoll, bei dem die Mitwirkung u.a. eines Richters und der Policía Judicial erforderlich ist. Auch auf Fuerteventura ist die Justiz überlastet. Wenn also gerade alle verfügbaren Richter in einer Verhandlung sind, kann es dauern. Hinzu kommt dann noch rund eine Stunde Fahrzeit aus der Hauptstadt nach Costa Calma.

      • Das ist uns alles theoretisch bekannt gewesen.Wenn man es „live“ miterlebt ist es doch etwas anderes.Irgendwie Menschenunwürdig und in D unvorstellbar.Aber thats Life.Andere Länder, andere Sitten.

        • In Deutschland unmöglich, wohl eher nicht. Erstens gibt es weniger Strand, aber wenn das auf Amrum passiert wäre, würde es ebenfalls lange dauern. Menschenunwürdig ist sterben im Krieg, aber der normal Tod, den wir immer verdrängen ist Teil des Lebens.

      • Auch wir saßen am Strand keine 80 Meter entfernt.
        Mag sein das es für uns befremdlich ist wie es hier gehandhabt wird. Andere Ländere andere Sitten.
        Viel schlimmer ist uns aufgestoßen die vielen idioten die zum gaffen stehengeblieben sind. Sogar an den Füßen der Leiche ist man vorbei geschlendert um ein Blick zu erhalten. Dass ist schamlos und nicht zu verstehen!

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