Baldiger Baubeginn der Marina Jandia im Süden von Fuerteventura immer wahrscheinlicher

Hafen-Morro-Jable-Fuerteventura

Nachdem der Bürgermeister von Pájara kürzlich erklärte, dass das Unternehmen Calero Marinas ihm „versprochen“ habe, dass die Bauarbeiten für den Jachthafen in Morro Jable in Kürze beginnen sollen, verdichten sich die Indizien für einen baldigen Baubeginn der Marina Jandia weiter.

Der Regierungsrat für öffentliche Bauten, Transport und Wohnungsbau der kanarischen Regierung, Sebastián Franquis, hat am 10. Oktober 2022 im kanarischen Parlament darüber informiert, dass es seiner Abteilung in Zusammenarbeit mit der kanarischen Hafenbehörde gelungen sei, das Projekt zum Bau eines neuen Sporthafen im Hafen von Morro Jable in der Gemeinde Pájara im Süden von Fuerteventura zu reaktivieren.

Die Ausschreibungen des Jachthafen-Projekt Marina Jandia hätten bereits in 2013 begonnen, waren aber für die Dauer von 9 Jahren wegen administrativer Probleme der vorherigen Regierungen blockiert.

Nun sei der Konzessionär dieses neuen Jachthafens, für den 8,5 Mio. Euro investiert werden, bereit, definitiv mit den Bauarbeiten in den kommenden Wochen zu beginnen.

„Wir haben immer klar gesagt, dass es Wille der Regierung war, diese Konzession zu schnell wie möglich und sobald es die finanzielle Situation erlaubt, in Bewegung zu setzen“, fügte Franquis hinzu.

„Es ist eine Zeit vergangen und die Verpflichtungen, die wir eingegangen sind und die Versprechen, die der Konzessionär gegenüber der Regierung abgegeben hat, wurden glücklicherweise erfüllt. Und deshalb sind wir nun in einer Phase, in der wir bekannt geben können, dass in den nächsten Wochen die Arbeiten für diesen Sporthafen beginnen werden, in einer Gemeinde, die die längste Küstenlinie ganz Spaniens hat, mit einen Vorhaben, dass auf Qualität und Exzellenz im Tourismussektor der Insel Fuerteventura setzt“, erklärte Franquis weiter.

Auf Anfrage des Abgeordneten Iñaki Lavandera, bestätigte Franquis im Parlament, dass das Unternehmen Puerto Calero, Konzessinonär des Hafenprojekts, die vorgeschriebene Sicherheit in Höhe von über 562.000 Euro bereit hinterlegt habe, wodurch die „Durchführung der Arbeiten vollständig garantiert“ sei und wodurch „dem Baubeginn und der anschließenden Bewirtschaftung grünes Licht gegeben“ werde.

Boote vor Morro Jable
Insbesondere im Herbst und Winter liegen vor Morro Jable zahlreiche Segeljachten vor Anker. Die Infrastruktur, die Segler im derzeitigen staatlichen Hafen von Morro Jable vorfinden, bezeichnen viele als „unterirdisch“.

Aktualisierung des Projekts

Der Konzessionär habe einen Aktualisierung des Projekts durchgeführt, wodurch die Umweltnachhaltigkeit verbessert worden sei. Insbesondere gehe es um die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks und um eine Verbesserung des Entsorgungsmanagements sowohl in der Phase der Bauausführung als auch in der Phase der anschließenden Bewirtschaftung. Das modifizierte Projekt werde im November vorgelegt, sodass wenig später die Bauarbeiten beginnen können.

Der neue Jachthafen Marina Jandia umfasst eine Fläche von insgesamt 64.180 Quadratmetern. Es sollen 290 Liegeplätze für Sportboote zwischen 6 und 35 Metern entstehen. An Land stehen 2.000 Quadratmeter für rund 20 Ladenlokale zur Verfügung, in denen nautische Infrastruktur, Gastronomie, Einzelhandel und Freizeitangebote untergebracht werden solle.

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