Weder Fuerteventura noch Kanaren: Sevilla wird Sitz der spanischen Weltraumagentur

Fuerteventura-Starwars-Raumfahragentur-abgelehnt

Für den Griff nach den Sternen war der Arm Fuerteventuras offenbar zu kurz. Schon im im Wettbewerb um eine Empfehlung seitens der kanarischen Regierung als Standort für die zukünftige spanische Weltraumagentur hatte Fuerteventura gegenüber den Wettbewerberinnen aus der eigenen Region das Nachsehen.

Nach Teneriffa und Gran Canaria wäre Fuerteventura nur die dritte Option für die kanarische Regierung gewesen. Doch ohne ein Empfehlungsschreiben der kanarischen Regierung waren die Chancen für Fuerteventura schlecht, von der spanischen Regierung als Gewinner gekürt zu werden.

Doch trotz Empfehlung der kanarischen Regierung haben es weder Teneriffa noch Gran Canaria geschafft, die Weltraumagentur auf ihre Insel zu holen.

Nun steht fest, dass Sevilla der neue Standort für die spanische Weltraumagentur wird. Dies hat der spanische Ministerrat am 05. Dezember 2022 beschlossen.

Damit hat die Hauptstadt Andalusiens 21 andere Städte bzw. Regionen ausgestochen, darunter Tres Cantos (Madrid), Vitoria, Hospitalet, León und Teruel. Auch die beiden anderen andalusischen Bewerberinnen, Huelva und Jerez, hatten gegenüber Sevilla das Nachsehen.

Ideales Angebot für das Wissenschaftsministerium

Zu den Pluspunkten, die Sevilla für sich verbuchen konnte, gehörte das Angebot der Gemeinde, ein komplettes bereits fertiggestelltes Gebäude im Wert von 6,7 Mio. zur exklusiven Nutzung kostenlos zur Verfügung zu stellen, das den Anforderungen der Weltraumagentur genau enspricht.

Außerdem sind in der Region Andalusien bereits 152 Unternehmen der Raumfahrtbranche angesiedelt, davon 62 in der andalusischen Hauptstadt Sevilla.

Außerdem gibt es in Sevilla 4 Universitäten, 22 Forschungsgruppen und 5 Behörden mit Bezug zur Raumfahrt.

Die Idee, Sevilla als Sitz einer zukünftigen nationalen Raumfahrtagentur zu etablieren, erhielt schon vor 3 Jahren einen wichtigen Impuls. Damals trafen sich 22 Minister der Mitgliedsländer der Europäischen Raumfahrtagentur in Sevilla.

Der Präsident der Inselregierung von Fuerteventura, Sergio Lloret, hatte im Zusammenhang mit der Bewerbung der Insel die „…umfangreiche gesammelte Erfahrung im Sektor der Luft- und Raumfahrt…“ herausgestellt.

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