Gemeindepolizei rettet verletztes Schaf aus Klippen im Norden von Fuerteventura 

verunglücktes-Schaf-La-Oliva

In einem gemeinsamen Einsatz haben die Gemeindepolizei und die Feuerwehr von La Oliva sowie Mitarbeiter des öffentlichen Unternehmens GESPLAN am 29. Mai 2026 ein verunglücktes Schaf aus einem schwer zugänglichen Küstenabschnitt im Norden von Fuerteventura gerettet.

Wie die Gemeindepolizei mitteilte, wurde eine Streife am Nachmittag des 29. Mai 2026 durch das Koordinationszentrum für Notfälle und Sicherheit der Kanaren, CECOES 1-1-2 Canarias, über den Fund eines leblosen Tieres in den Klippen zwischen dem Strand von El Jablito und Tebeto informiert.

Die Beamten begaben sich umgehend zum gemeldeten Ort. Dort stellte sich heraus, dass das Tier entgegen den ersten Meldungen noch lebte. Aufgrund der schwierigen Lage im unwegsamen Küstenbereich forderten sie die Unterstützung der Feuerwehr von La Oliva an, um die Bergung unter sicheren Bedingungen durchführen zu können.

Rettung aus schwierigem Gelände

Von der Gemeindepolizei veröffentlichte Fotos zeigen das gerettete Schaf nach dem Einsatz auf einer Rettungstrage. Das Tier wirkt erschöpft, konnte jedoch lebend aus dem Gelände geborgen werden. Die Aufnahme verdeutlicht die Herausforderungen, mit denen die Einsatzkräfte in dem felsigen Küstenabschnitt von La Oliva konfrontiert waren.

Schaf in Rettungswagen

Nach der Aktivierung der Feuerwehr wurde die Rettung koordiniert durchgeführt. Gleichzeitig nahmen die Einsatzkräfte Kontakt mit dem Tierarzt von GESPLAN sowie den Verantwortlichen des Tierheims von La Oliva auf, um die weitere Versorgung des Tieres sicherzustellen.

Schnelle tierärztliche Betreuung organisiert

Ziel der Zusammenarbeit war es, das Schaf schnellstmöglich in eine geeignete Einrichtung zu bringen, damit es dort untersucht und veterinärmedizinisch versorgt werden konnte. Über den Gesundheitszustand des Tieres nach der Rettung und die mögliche Unfallursache wurden keine weiteren Angaben veröffentlicht.

Die beteiligten Stellen hoben die Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Diensten hervor. Der Einsatz sei ein weiteres Beispiel dafür, wie Gemeindepolizei, Feuerwehr und veterinärmedizinische Fachkräfte gemeinsam handeln, um nicht nur Menschen, sondern auch Tieren in Not zu helfen.

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