Bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung in den frühen Morgenstunden des 12. Juli 2026 sind in einem Einkaufszentrum in Morro Jable auf Fuerteventura zwei Männer durch Messerstiche verletzt worden. Einer der Verletzten erlitt so schwere Verletzungen, dass er mit mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik auf Gran Canaria gebracht werden musste.
Wie das Koordinationszentrum für Notfälle und Sicherheit der Kanaren, Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad (CECOES) 1-1-2, mitteilte, wiesen beide Verletzten Stich- bzw. Schnittverletzungen auf. Einer der Männer erlitt Verletzungen mittleren Schweregrades. Der zweite Mann wurde schwer verletzt, nachdem er im Bereich des Brustkorbs durch eine Stichwaffe getroffen worden war.
Notruf ging kurz nach 05.30 Uhr ein
Der Notruf erreichte die Einsatzzentrale des Notrufs 1-1-2 am 12. Juli 2026 kurz nach 05.30 Uhr. Nach Angaben des Anrufers hatte es in einem Einkaufszentrum in Morro Jable eine Schlägerei gegeben, bei der mehrere Personen verletzt worden waren und medizinische Hilfe benötigten.
Daraufhin wurden verschiedene Rettungsdienste zum Einsatzort entsandt. Mitarbeiter des Kanarischen Notfalldienstes Servicio de Urgencias Canario (SUC) übernahmen die Erstversorgung der beiden durch Messerstiche verletzten Männer. Zunächst wurden sie im Gesundheitszentrum (Centro de Salud) in Morro Jable stabilisiert.
Anschließend entschieden die Rettungskräfte über den weiteren Transport in geeignete Krankenhäuser. Aufgrund der Schwere seiner Verletzungen wurde der Mann mit der Stichverletzung im Brustbereich mit dem Rettungshubschrauber in das Hospital Insular de Gran Canaria verlegt, wo er stationär aufgenommen wurde.
Der zweite Verletzte wurde mit einem Rettungswagen in das Allgemeine Krankenhaus von Fuerteventura gebracht.
Guardia Civil ermittelt zu den Hintergründen
Die Guardia Civil hat die Ermittlungen zu dem Vorfall übernommen und die entsprechenden Protokolle aufgenommen. Nach Angaben der Behörden wird derzeit untersucht, aus welchen Gründen es zu der Auseinandersetzung kam und wie sich die Ereignisse im Detail abgespielt haben.
Bislang wurden keine weiteren Informationen über die Identität der Beteiligten oder den genauen Ablauf der Schlägerei veröffentlicht. Ebenso machten die Behörden zunächst keine Angaben dazu, ob weitere Personen an der Auseinandersetzung beteiligt waren oder ob Festnahmen erfolgt sind. Der Vorfall soll im Cosmo-Shopping-Center stattgefunden haben.
Mehrere Einsatzkräfte vor Ort
Neben dem Kanarischen Notfalldienst waren auch Einsatzkräfte der Feuerwehr von Pájara sowie der Gemeindepolizei von Pájara am Einsatz beteiligt. Sie unterstützten die medizinischen Rettungskräfte und arbeiteten mit den übrigen Notfallressourcen zusammen, um die Versorgung der Verletzten sowie die Sicherung des Einsatzortes zu gewährleisten.
Gewalttaten mit Stichwaffen sind auf Fuerteventura vergleichsweise selten. Entsprechend groß ist das öffentliche Interesse an der Aufklärung der Hintergründe dieses Vorfalls, der sich in einem der wichtigsten Tourismusorte der Insel ereignete. Die Ermittlungen der Guardia Civil dauern an.
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