Vier kleine Erdbeben nahe Fuerteventura innerhalb von drei Tagen registriert

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Zwischen dem 23. und 25. Oktober 2026 wurden im Atlantik in der Umgebung von Fuerteventura vier kleinere Erdbeben registriert. Das stärkste Beben erreichte eine Magnitude von 3,1. Die übrigen drei Erdstöße lagen zwischen 1,9 und 2,6. Nach den Daten des spanischen Nationalen Geografischen Instituts (Instituto Geográfico Nacional, IGN) ereigneten sich alle vier Beben unter dem Meeresboden.

Das stärkste Erdbeben wurde am 25. Oktober 2026 um 18.08 Uhr kanarischer Ortszeit registriert. Sein Epizentrum lag im Atlantik nordwestlich von Fuerteventura, rund 100 Kilometer von der Küste entfernt. Die Magnitude betrug 3,1, die Herdtiefe lag bei 50 Kilometern.

Ein Erdbeben dieser Stärke kann unter günstigen Bedingungen grundsätzlich von Menschen wahrgenommen werden. Da sich das Beben jedoch in erheblicher Entfernung von Fuerteventura und in großer Tiefe ereignete, ist eine Wahrnehmung auf der Insel eher unwahrscheinlich. Der Fuerteventura-Zeitung liegen keine Informationen darüber vor, dass der Erdstoß auf Fuerteventura gespürt wurde.

Drei weitere schwache Erdbeben registriert

Bereits am 25. Oktober 2026 um 04.36 Uhr kanarischer Ortszeit wurde ein Erdbeben mit einer Magnitude von 2,6 registriert. Das Epizentrum lag rund 80 Kilometer nordwestlich von Fuerteventura, in einer Tiefe von 31 Kilometern unter dem Meeresboden.

Ein weiteres Beben derselben Magnitude ereignete sich am 25. Oktober 2026 um 06.51 Uhr. Das Epizentrum lag rund 55 Kilometer südwestlich von Fuerteventura, in einer Tiefe von 16 Kilometern.

Das erste der vier Erdbeben hatte sich bereits am 23. Oktober 2026 um 21.50 Uhr kanarischer Ortszeit ereignet. Es erreichte lediglich eine Magnitude von 1,9. Sein Epizentrum lag rund 65 Kilometer südwestlich von Fuerteventura, in einer Tiefe von sieben Kilometern.

Bei den genannten Entfernungen handelt es sich um ungefähre Luftlinienabstände zur nächstgelegenen Küste Fuerteventuras.

Die drei schwächeren Erdbeben waren aufgrund ihrer geringen Magnituden und ihrer Entfernung zu den bewohnten Inseln mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit weder auf Fuerteventura noch auf den übrigen Kanarischen Inseln wahrnehmbar.

Erdbeben auf den Kanaren sind völlig normal

Erdbeben in der Umgebung der Kanarischen Inseln sind ein vollkommen normales geologisches Phänomen und stellen für sich genommen keinen Anlass zur Besorgnis dar.

Der kanarische Archipel ist vulkanischen Ursprungs. Die Inseln liegen auf der afrikanischen Erdplatte, in einem Gebiet, in dem weiterhin geologische und vulkanische Prozesse stattfinden. Spannungen innerhalb der Erdkruste können sich durch kleinere Erdbeben entladen.

Das spanische Nationale Geografische Institut registriert regelmäßig seismische Aktivitäten auf und rund um die Kanarischen Inseln. Ein großer Teil dieser Erdbeben ist so schwach, dass er ausschließlich von empfindlichen Messinstrumenten erfasst wird.

Auch mehrere kleinere Erdbeben innerhalb weniger Tage sind nicht automatisch ein Hinweis auf eine ungewöhnliche geologische Entwicklung oder eine bevorstehende vulkanische Aktivität.

Die vier zwischen dem 23. und 25. Oktober 2026 registrierten Erdbeben geben nach den vorliegenden Daten keinen Anlass zur Besorgnis. Hinweise auf Schäden oder darauf, dass die Erdstöße auf Fuerteventura wahrgenommen wurden, liegen nicht vor.

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