Caixa Catalunya schließt ihre Pforten auf Fuerteventura

Am 14.07.2010 schließt die Caixa Catalunya ihre einzige Filiale auf Fuerteventura, die erst vor drei Jahren eröffnet wurden.

Unter den rund 1.000 betroffenen Kunden hat die Nachricht zu teils heftiger Verärgerung geführt, da sich Presseberichten zufolge nicht einmal offiziell über die Schließung der Filiale informiert worden seien.

In Zukunft müssen die Kunden aus Fuerteventura ihre Bankgeschäfte mit der Caixa Catalunya mit der Zweigstelle in Las Palmas de Gran Canaria abwickeln. Wohl dem, der dies per Telefon oder Internet erledigen kann! Betroffen sind nicht nur Privatleute und Firmen sondern auch Institutionen, wie das Cabildo de Fuerteventura (Inselregierung) und die Gemeinde von Pájara, die ebenfalls dort Konten besitzen.

Besonders ärgerlich ist die Situation für Kunden, die ein Hypothekendarlehen bei der Caixa Catalunya aufgenommen haben, und für die Dauer der Laufzeit gezwungen sind, ein Konto bei dieser Sparkasse zu unterhalten. Ein Wechsel der Hypothek zu einem anderen Kreditinstitut scheidet aus Kostengründen aus.

Der Regional-Direktor der Caixa Catalunya begründete die Schließung mit der Umstrukturierung nach der Fusion mit der Caixa Tarragona und der Caixa Manresa und der Strategie des Unternehmens, Verlust bringenden Filialen zu schließen, so wie es jetzt in Puerto del Rosario der Fall ist.

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