Fuerteventura erlebt Boom bei Touristenzahlen

Die Prognosen der Touristiker für den Verlauf des Sommergeschäfts haben sich bewahrheitet. Im Juli 2010 lag die Zahl der internationalen Touristen auf Fuerteventura fast 41% über dem Vorjahr.

In der Zeit von Januar bis Juli 2010 ist die akkumulierte Zahl der internationalen Urlauber auf Fuerteventura um 14,38% gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gestiegen, was in absoluten Zahlen einem Plus von rund 100.000 Urlaubern entspricht.

Damit liegt Fuerteventura deutlich über dem Schnitt aller Kanarischen Inseln, die in den ersten sieben Monaten zusammen nur ein Plus von 4,38% verzeichneten.

Die für den Tourismus verantwortlichen Politiker der Inselregierung sehen in dem deutlichen Zuwachs das Ergebnis der Promotion-Kampagnen, die in diversen Ländern durchgeführt wurden.

Besonders hervorzuheben ist das Wachstum bei französischen Urlaubern (+124%), Polen (+58%), Slovaken (+315%) und bei den Skandinaviern (Schweden +100%; Dänemark +42%).

Besonders wichtig ist aber die Erholung in den traditionellen Märkten. So wuchs die Zahl der deutschen Urlauber um 33,28%, die der Briten um 44%, der Iren um 210% und der Italiener um 25%.

Die guten Wachstumszahlen sind sicher eine Folge der Einrichtung neuer Flugverbindungen von Gesellschaften wie Easyjet, Moarch, Germanwing, Air Berlin, Aerlingus und der Rückkehr von Ryanair. 12% der internationalen Flüge nach Fuerteventura werden von Ryanair durchgeführt.

Leicht zurückgegangen ist in den ersten 7 Monaten die Zahl der spanischen Urlauber (-0,57%). Deshalb wollen die Tourismusverantwortlichen und das Fremdenverkehrsamt ihre Anstrengungen auf die Einrichtung neuer Flugverbindungen zwischen Fuerteventura und dem spanischen Festland konzentrieren, um auch in diesem Markt ähnliche Steigerungsraten zu erreichen.

Die positive Tendenz wird sich wohl auch im August fortsetzen. Allein in der ersten Augustwoche 2010 wurden 194 internationale Flüge registriert; in der ersten Augustwoche 2009 waren es nur 137. Dies entspricht einer Steigerung von 42%.

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