Nord-Süd-Gefälle auf spanischem Arbeitsmarkt

Für die Situation auf dem spanischen Arbeitsmarkt gibt es nur ein Wort: katastrophal. Im Landesdurchschnitt liegt die Arbeitslosenquote bei 24,63%.

Dennoch gibt es sehr starke regionale Unterschiede mit einem deutlichen Nord-Süd-Gefälle: Die Arbeitslosenquote liegt in den Regionen nördlich von Madrid durchweg unter dem Landesdurchschnitt. Musterknabe in Bezug auf die Beschäftigung ist das Baskenland (País Vasco) mit einer Arbeitslosenquote von 14,56%. Auf Platz zwei und drei liegen Navarra (16,41%) und Cantabria (17,38%). Auf den Balearen liegt die Arbeitslosigkeit bei 21,27%. Das ist zwar immer noch viel, aber bedeutsam ist die Tatsache, dass die Zahl der Arbeitslosen auf den Balearen um 20,59% zurückgegangen ist.

Ganz düster ist die Lage dagegen im Süden. In der spanischen Enklave Ceuta liegt die Quote bei 39,47%. In Andalusien (33,92%), Extremadura (33,38%) und auf den Kanaren (33,14%) ist nahezu jeder Dritte arbeitslos.

Auch wenn in einigen Regionen Spaniens wie den Balearen, Madrid, Murcia, Castilla y León und Valencia die Zahl der Beschäftigten im zweiten Quartal 2012 gestiegen ist, dürften dies nur Saison-Effekte sein. Es wäre vermessen angesichts immer weiterer Sparmaßnahmen auf eine Trendwende am Arbeitsmarkt zu hoffen.

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