Kanarische Regierung plant Beobachtungsstelle für Klimawandel

Das Ministerium für Territoriale Belange, Nachhaltigkeit und Sicherheit will 2016 eine Beobachtungsstelle für den Klimawandel schaffen, an dem die zwei kanarischen Universitäten sowie Beamte der Umweltbehörden beteiligt sein werden.

Diese Initiative zählt zu den strategischen Zielen der autonomen Regierung für die Jahre 2015-2020 und ist ferner Teil der kanarischen Strategie im Kampf gegen den Klimawandel.

Die Beauftragte für Territoriale Belange, Nachhaltigkeit und Sicherheit Nieves Lady Barreto nahm ebenfalls an der Konferenz teil, die vom Ministerium für Landwirtschaft, Versorgung und Umwelt einberufen wurde. Ziel ist es, den Stand der Verhandlungen und die Position Spaniens gegenüber dem Weltklimagipfel, der vom 30.11. bis 11.12.2015 in Paris tagt, zu beurteilen.

Die Beauftragte erinnert daran, dass der aktuelle Klimagipfel der Herausforderung entgegensehe, die Grundlagen für ein gemeinsames Handeln zur Bremsung eines Temperaturanstiegs zu schaffen. Gebiete wie die Kanarischen Inseln seien den Folgen des Klimawandels wie steigenden Temperaturen und einem Anstieg des Meeresspiegels besonders ausgesetzt.

Sie drückte Zuversicht in die Fähigkeit der Staats- und Regierungschefs der Welt aus, ein verbindliches Abkommen zu schaffen. Man würde von ihnen erwarten, dass sie diese Herausforderung verantwortlich und vor allem ambitioniert angehen und die Weltöffentlichkeit auf diese schwerwiegenden Probleme aufmerksam machen.

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