Seismische Aktivitäten auf Fuerteventura geben keinen Anlass zur Sorge

Trotz des Erdbebens der Stärke 3,5, das am 10.01.2016 gegen 20:00 Uhr auf fast ganz Fuerteventura zu spüren war, gibt es laut dem Nationalen Geografischen Institut (IGN) keinerlei Grund zur Sorge. Der Seismologe Itahiza Domínguez Cardeña weist darauf hin, dass aufgrund der weitestgehend normalen seismischen Aktivitäten auf Fuerteventura bei den Beben der letzten Monate keine stärkeren Erschütterungen zu befürchten sind und lediglich zwischen Gran Canaria und Teneriffa einige wöchentliche Aktivitäten gemessen wurden.

Das Epizentrum des aktuellen Erdbebens wurde mit einer Herdtiefe von knapp 11 Kilometern im Meer ca. fünf Kilometer vor der Küste von Los Molinos registriert.

Am Sonntag, den 23.01. kam es um 3:56 Uhr erneut zu einem Beben vor der Küste von El Cotillo. Hierbei lag das Epizentrum in einer Tiefe von 12km und das Beben hatte eine Stärke von 3,3 auf der Richterskala.

Ein solch schwaches Beben ist auf der Insel in den vergangenen vier Monaten bereits drei weitere Male gemessen worden. Die erste seismische Aktivität geht auf den 19.10.2015 zurück, das Epizentrum befand sich in 15 Kilometer Tiefe knapp 17 Kilometer von der Küste Betancurias entfernt. Die Magnitude dieses kleinen Erdbebens lag bei knapp 2,7, auch wenn die Erschütterungen für die Inselbevölkerung deutlich spürbar waren, da es sich um kurz nach Mitternacht ereignete. Knapp einen Monat später am Vormittag des 10.11.2015 ging das Beben der Stärke 3,0 fast unbemerkt an den Menschen auf Fuerteventura vorbei. Mit einer Herdtiefe von 24 km wurde es in La Oliva lokalisiert. Nachdem der Dezember völlig ruhig verlief, löste nun das kürzliche Beben im neuen Jahr auf sozialen Netzwerken größeres Zittern aus, als in Wirklichkeit zu spüren war.

Auf Fuerteventura verfügt das IGN über vier Messstationen, die auf Lobos, in La Oliva, Betancuria und Giniginámar verteilt sind und eine detaillierte Auskunft über die kleinsten seismischen Aktivitäten geben.

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