Pistensanierung mithilfe von Naturprodukten

Straßenbaumaschinen

Nachdem eine neue Methode der Pistensanierung mithilfe eines verstärkend wirkenden Naturprodukts bereits an ländlichen Wegen auf Gran Canaria und in Katalonien erfolgreich zum Einsatz kam, plant nun auch die Inselverwaltung von Fuerteventura einen Streckenabschnitt zwischen Morro Jable und El Puertito auf diese Weise für den starken Verkehr vor Ort zu stabilisieren.

Bei dem besagten Produkt handelt es sich um eine Art verstärkendes Bindemittel, das mit Wasser und Erde des jeweiligen Standortes gemischt wird und somit natürliche Pigmente pflanzlichen Ursprungs aufnimmt, um eine Auswirkung auf die ursprüngliche Landschaft zu verhindern. Wie Cabildo-Präsident Marcial Morales erklärte, wolle man auf die Verbesserungswünsche der Bürger reagieren, ohne dabei Asphalt einsetzen zu müssen. Man ziele dabei nicht nur eine umweltfreundliche, sondern eine möglichst langanhaltende und dauerhafte Lösung an. Außerdem biete man durch diese Methode eine angenehmere Alternative zu Schotterstraßen, die Nachteile wie aufgewirbelten Staub beim Befahren und die Ansiedlung gebietsfremden Materials in einem Naturgebiet ausschließen.

Das Produkt soll in Kürze vom örtlichen Inselamt für Straßen an einer Teilstrecke zwischen El Cotillo und Piedra Playa getestet werden. Dieser ein Kilometer lange Abschnitt befindet sich ebenfalls in einem Naturschutzgebiet. Die Arbeiten hierzu starten voraussichtlich Anfang 2018.

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