Fuerteventura Oasis Park: Einzug der Gürteltiere

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Kurz vor Weihnachten 2018 sind insgesamt 3 junge Sechsbinden-Gürteltiere (Euphractus sexcintus) in den „Fuerteventura Oasis Park“ eingezogen. Die Jungtiere, ein Männchen und zwei Weibchen, sind rund 4 Monate alt.

Die drei Exemplare stammen aus Kolumbien. Die Art ist in Mittel- und Südamerika heimisch. Laut Angaben des Oasis Park sind sie in ihrer Heimat bedroht, da sie von der einheimischen Bevölkerung gejagt und gegessen werden. Außerdem werden aus ihren harten Panzern Musikinstrumente wie Charangos hergestellt. Laut der „Roten Liste der bedrohten Arten“ sind die 6-Binden-Gürteltiere jedoch nicht in ihrem Bestand gefährdet.

Bevor die kleinen Gürteltiere ihr neues Zuhause im Südamerikagehege des Oasis Park beziehen konnten, mussten sie eine Quarantäne hinter sich bringen. In dieser Zeit haben die Tierärzte den Gesundheitszustand der Tiere genau untersucht. Außerdem wurden sie an die Routinen im Tierpark gewöhnt. So sollen medizinische Untersuchungen wie das Wiegen und die Gabe von Medikamenten trainiert und in Zukunft erleichtert werden.

Gürteltiere leben zusammen mit Affen aus Südamerika

Das Gehege teilen sich die 6-Binden-Gürteltiere mit Primaten aus der „Neuen Welt“. Da Gürteltiere für ihr Leben gerne in der Erde wühlen, hat das Gehege eine Dicke Bodenschicht. Zum Graben sind die Tiere mit langen kräftigen Krallen ausgestattet.

Das Gürteltier hat eine Panzerung aus kleinen Knochenplättchen. Bei Gefahr rollt es sich zu einer Kugel zusammen und ist so vor Feinden geschützt. Der Körper der Tiere wird rund 40cm lang, das Körpergewicht liegt im Schnitt bei rund 5kg.

Das 6-Binden-Gürteltier ist ein Allesfresser. So liebt es Früchte, Nüsse und Pilze genauso wie Insekten, Mäuse, Ratten, Vögel, Eidechsen und Schlangen.

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