Die Insel Fuerteventura per Wohnmobil erleben

Esquinzo-Campanda

Reif für die Insel und Lust auf einen entspannten Urlaub mit dem Wohnmobil? Fuerteventura, die zweitgrößte der Kanarischen Inseln, gibt ganzjährig ein attraktives Urlaubsziel ab. Einer der Gründe dafür liegt am milden Klima, das dem Archipel der Kanaren den Beinahmen „Inseln des ewigen Frühlings“ eingebracht hat. Denn die monatlichen Durchschnittstemperaturen bewegen sich im Jahresschnitt zwischen einem Minimum von 16,4 °C und einem Maximum von 24,9 °C. Fuerteventura erstreckt sich 120 Kilometer westlich von Marokko im Atlantik und gehört geografisch zu Afrika. Wie alle kanarischen Inseln zählt sie zu Spanien und bildet einen Teil der spanischen Provinz Las Palmas. Aus diesem Grund wird auf den Kanaren Spanisch gesprochen, als Währung gilt der Euro.

Ein Wohnmobil für Fuerteventura mieten

Wer die Freiheit des Campens mit einem Caravan in Fuerteventura genießen will, kann bei Campanda unkompliziert ein Wohnmobil mieten. Das ist innerhalb Deutschlands sowie weltweit möglich. Ob Wohnwagen, Caravan, Luxus-Wohnmobil oder Bulli: Auf der Online-Plattform mieten Camperfans das Fahrzeug ihrer Wahl. Einfach den Startpunkt, das Datum und die Dauer der Reise in die Suchmaske eingeben, das passende fahrende Urlaubsdomizil wählen und auf das geplante Abenteuer freuen. Die Fahrzeuge stammen von privaten Vermietern, wodurch sich der Campingurlaub deutlich günstiger gestaltet. Je nach Anbieter ist auch die Mitnahme des vierbeinigen Freundes erlaubt.

Wissenswertes zu einem Inselurlaub auf Fuerteventura mit dem Wohnmobil

Campen auf Fuerteventura eignet sich für Urlauber mit Abenteuergeist, die die Nähe zur Natur lieben. Auf der Insel befinden sich einige öffentliche sowie private Campingplätze, die durch ihre herrliche Lage am Meer beeindrucken. Luxus-Campingplätze sucht man hier vergeblich. Dafür genießen Camper auf Fuerteventura die Freiheit, überall dort bis zu 48 Stunden zu campen, wo es nicht ausdrücklich verboten ist. Die Insel Fuerteventura verfügt über eine Fläche von 1.660 Quadratkilometern – bei einer Länge von 98 und einer Breite von 28 Kilometern. Wie die gesamten Kanaren ist sie vulkanischen Ursprungs, wobei Fuerteventura mit rund 20 Millionen Jahren die älteste der Inseln darstellt. Die letzten Eruptionen der Schildvulkane Fuerteventuras liegen einige Jahrtausende zurück. Auf der Halbinsel Jandia erhebt sich mit 807 Metern der Pico de la Zarza, der höchste Berg der Kanareninsel. Mit den anderen Inseln der Kanaren und mit dem spanischen Festland ist Fuerteventura mit Fähren und durch den Flugverkehr verbunden. Das Straßennetz auf der Insel ist gut ausgebaut und ermöglicht ein komfortables Reisen mit dem Wohnmobil.

Die Schönheiten Fuerteventuras entdecken

Wer mit dem Wohnmobil in Fuerteventura unterwegs ist, genießt den Luxus der absoluten Freiheit. Gefällt ein Platz, wird er unkompliziert zum Standplatz für die nächsten zwei Tage. Fuerteventura ist auf allen Seiten vom Atlantischen Ozean umgeben, dessen Wassertemperatur im Jahresdurchschnitt bei 18,7 °C liegt. An der Nordküste ist der Atlantik rau, der hohe Wellengang zieht begeisterte Wind- und Kitesurfer aus aller Welt an. Im Süden und Osten tummeln sich vor allem Badeurlauber, die die kilometerlangen, feinsandigen Strände genießen. An der Ostküste fallen die Berge teilweise steil ins Meer ab, vor der Nordküste beeindrucken langgestreckte Dünen. Die, im Norden vorgelagerte, unbewohnte Insel Lobos bildet mit ihrem Naturschutzgebiet, dem kristallklaren Wasser und dem Dünenpark ein reizvolles Ausflugsziel. Aufgrund der Mönchsrobben, die früher hier heimisch waren, wird sie auch Robbeninsel genannt. Im Nordwesten der Insel eröffnet das Ecomuseo La Alcogida in Tefia Einblicke in die Geschichte und Handwerkskunst der Inselbewohner; in La Lajita lockt der Oasis-Park mit seinem Zoo vor allem Familien mit Kindern an. Der angeschlossene botanische Garten lädt zu erholsamen Spaziergängen ein. Die Hafenstadt Puerto del Rosario ist zugleich die Insel-Hauptstadt. Sie verfügt über einen Bade- und einen Surfstrand und bietet entlang ihrer Fußgängerzone attraktive Einkaufsmöglichkeiten.

(Der Text wurde uns in freundlicher Zusammenarbeit von Campanda zur Verfügung gestellt)

7 Kommentare

  1. Auf dem Parkplatz von Risco del Paso am Playa de Sotavento campen die Wohnmobile nicht mehr 2 Tage, sondern (teilweise mehr als) 2 Monate.
    Zudem führt ein (Groß-)Teil der Camper Hunde mit, die frei am wunderschönen Sandstrand herumlaufen und auch ihre Geschäfte erledigen.
    Die WC-Anlage dort ist „immer“ geschlossen.
    Auch an vielen anderen Stellen sehen wir immer mehr Campingburgen (insbesondere am Parkplatz in Tarajalejo) mit gleichem Phänomen.
    Das Campen auf Fuerteventura/den Kanaren sollte unbedingt schnell wesentlich strenger geregtelt werden. Das macht das Zusammenleben von Campern und den in Wohnungen lebenden Menschen wieder geregelt, bestimmbar und friedlicher.

  2. Schön argumentiert. Wenn man bedenkt wie viele um die Ecke gehen zum …..
    Das trifft aber auch auf alle Tagesgäste zu die mit einem PKW am Strand sind. Kleine nicht entsprechend ausgestattete sicher Wohnmobile auch. Ein nicht Vorhandensein von öffentlich nutzbaren WCs ebenfalls. Da stimme ich zu. Es gibt aber auch ausgestattete Wohnmobile die länger als 3Wochen autark stehen können. Die Toilette in unserem Fahrzeug leeren wir einmal im Monat. Da gibt es kein Argument um die Ecke zu gehen um sein Geschäft Zierleisten ( auch nicht zum pinkeln)!
    Ich habe vollstes Verständnis für Anwohner die sich über mit Exkrementen verschmutzte Ecken beschweren. Für einen Teil sind sicher schlecht ausgestattete Wohnmobile oder Lieferwagen mit Schlafgelegenheit verantwortlich. Die verschmutzten Ecken findet man aber auch an Strandparkplätzen wo Wohnmobile keinen Zugang haben!
    Man sollte dieses Problem differenzierter sehen.
    In diesem Sinne

  3. Alles das was Fuerteventura ausmacht ist von Ostern bis Ende Oktober mit Caravans und Wohnmobilen zugestellt und es gibt nur wenige Entsorgungsstellen. Nach den Sommermonaten sind die Stände an der Westküste ohne Lapas, Mejillónes und Fisch. Der unkontrollierte Wildwuch wird von Jahr zu Jahr schlimmer! Hinter jedem Felsen oder Salzpflanzen wird gekackt und sich obendrein mit nicht verrottbaren Feuchttücher den Hintern abgeputzt. Ich zahle 300€ Strafe wenn ich mit meinem Hund trotz Plastikbeutel für die Exkremente erwischt werde. Meine Vorderung zwei Campingplätze. Einen im Norden und einen im Süden. Diese Plätze müssten für jeden Camper verpflichtend sein. Desweiteren wären diese Pätze mit Komfort für Überwinterer ideal. So wie es in Spanien und Maroco seit langem funktioniert. Diese Langzeitcamper sind Konsumenten die die Infrastruktur der Insel nutzen (Supermarkt, Bäcker, Friseur, Werkstatt, Tanken und Restaurants). Dieser Individualtourismus würde den Menschen auf dieser Insel helfen. Aber nein, billiger Massentourismus ist die allein heilig machende Antwort der Tourismusverantwortlichen. Der echte Ressoursenverbrauch dieser low cost Turis spiegelt sich in deren Reisepreis keineswegs wieder. Es gäbe da noch einiges zu sagen. Wir leben hier weil wir hier leben wollen, nicht weil wir müssen.

  4. Das wilde Campen mit dem Wohnmobil ist uns auch als langjährige Fuerteurlauber sehr negativ aufgefallen.Vor allem ,da man vergeblich nach Dumping-Stationen sucht.In anderen Ländern gibt es hierzu strenge Vorschriften und das ist auch gut so.Sollte dich das in Fuerte nicht ändern ,werden wir schweren Herzens der Insel den Rücken kehren.

  5. Das ist sicherlich schön für die Wohnmobilisten. Wo entsorgen diese ihre Abfälle oder hinterlassen ihre Exkremente? Vielfach einfach in der Landschaft. Ich habe selbst beobachtet, wie zwei dieser Urlauber mit Klorollen bewaffnet hinter der Mauer unserer Comunidad verschwinden und dort ihr Geschäft erledigen. Und nicht einmal vergraben! Das beschmutzte Klopapier wird durch den Wind auf unsere Grundstücke geweht und landet wohlmöglich im Pool. Die Hunde suhlen sich in der Schei… Es ist einfach eklig. Hier in Costa Calma dürfen Wohnmobile, alte Schrottautos und Busse abgestellt werden ohne Rücksicht auf die Anwohner. Und die Polizei schaut weg.

  6. Ja alles schön, von mir aus – nur mangelt es an Stellplätzen und vor Allem Parkregelungen und Kennzeichnungen – in Corralejo sind mittlerweile sämtliche strandnahen Parkplätze und Straßen in den Wohngebieten insb.
    (Av Grandes Playas / Calle Poris – Rocky Point) dauerbelegt und verstopft – Calle Poris ist schon zum Dauercampingplatz geworden………..Die Wohnmobile werden an der besten Stelle abgestellt und teilw. auch nur am WE von den Einheimischen „bezogen“…Und wehe am Rocky Point ist mal richtig Welle- dann geht dort gar nichts mehr -selbst die Surfschulen kommen vor lauter Wohnmobilen nicht mehr durch …

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