Coronavirus auf Fuerteventura: erster Patient auf Intensivstation

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Der Präsident der Inselregierung von Fuerteventura, Blas Acosta, hat am Abend des 27.03.2020 um 21.00h Zahlen zur Situation des Coronavirus auf Fuerteventura auf seiner Facebookseite veröffentlicht.

Danach sind auf Fuerteventura auf Fuerteventura bisher insgesamt 30 Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus bestätigt worden.

Nachdem eine infizierte Person die Infektion überstanden hat, gibt es zurzeit 29 aktive Corona-Fälle auf Fuerteventura.

Laut Acosta sind mittlerweile 3 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung stationär im Inselkrankenhaus von Fuerteventura aufgenommen worden. Ein weiterer Patient befindet sich nach einer Ansteckung mit dem SARS-COV-2 Virus auf der Intensivstation.

25 Infizierte kurieren die Infektion in häuslicher Isolation aus.

Die Abweichungen zu den offiziellen Zahlen ergeben sich daraus, dass die Daten der kanarischen Gesundheitsbehörde jeweils um 20.00h konsolidiert werden. Meldungen, die später eintreffen, können in der offiziellen Statistik, die auch ans spanische Gesundheitsministerium weitergeleitet werden, nicht mehr berücksichtigt werden.

3 Monate altes Baby auf Fuerteventura infiziert

Am 28.03.2020 vermeldeten Presseagenturen und andere Medien, dass auf Fuerteventura bei einem drei Monate alten Baby eine Ansteckung mit dem Coronavirus bestätigt worden sein soll. Diese Meldung war auch für wenige Minuten auf dem Twitter-Account der kanarischen Gesundheitsbehörde zu sehen. Der Tweet war jedoch kurze Zeit später nicht mehr aufzufinden und auch der Link zur offiziellen Webseite funktionierte nicht mehr.

Den Medienberichten zufolge soll das Baby am 28.03.2020 in einem guten Allgemeinzustand gewesen und daher zuhause medizinisch betreut worden sein.

Kaiserschnitt bei Corona-infizierter Mutter auf Gran Canaria

Am 24.03.2020 wurde auf Gran Canaria das Baby einer mit dem Coronavirus infizierten Mutter in der 32 Schwangerschaftswoche entbunden. Aufgrund der frühen Geburt und des geringen Gewichts benötigt das Baby intensivmedizinische Betreuung. Es ist aber nicht mit dem Coronavirus infiziert. Die Mutter befindet sich nach der Entbindung weiterhin in kritischem Zustand.

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